‚Das alte Kind‘ von Zoe Beck

‚Das alte Kind‘ von Zoe Beck

 

Klapptext:

Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt – Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr…

Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt – von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr…  

Meine Rezension:

Manchmal gibt es Bücher, die man auf den ersten Blick total verkennt. Dieses Buch gehört für mich eindeutig dazu.

Das alte Kind – Der Titel sagte mir gar nichts. Weckte aber mein Interesse. Was sollte ich mir unter einem alten Kind vorstellen? Beim Lesen der Geschichte wurde mir klar, der Titel ist perfekt gewählt und ebenso genial wie das Cover, welches auf den ersten Eindruck auf mich eher unscheinbar wirkte. Selbst beim Lesen des Buches habe ich einen zweiten Anlauf gebraucht.

Es war schnell klar, was Carla und Fiona verband und doch kam ich nicht richtig in die Geschichte rein. Sie zog sich beinahe zäh über die Seiten. Nicht uninteressant, aber auch nicht packend. Irgendwann nach der 70. – 80. Seite hatte ich den roten Faden gefunden, die einzelnen Handlungsstränge fügten sich mehr und mehr zusammen und plötzlich wurde es richtig gut. Da war sie; die Spannung, das Geschehen was einen Leser fesselt und begeistert weiter lesen lässt. Von da legte ich das Buch nicht mehr aus der Hand.  

Die einzelnen Figuren zeichnen sich durch gut ausgearbeitete Charaktere aus, nicht zu sehr aufgesetzt, eher wie im richtigen Leben.  Der Ehemann, der den einfachsten Weg geht und seine Frau regelrecht im Regen stehen lässt. So typisch, so nachvollziehbar und dadurch so authentisch.  Die angeblichen Freundinnen, sowohl Ella als auch Morag, die sich zwar als Freundin bezeichnen in Wirklichkeit aber ihre eigenen Ziele verfolgen. Um nur einige Beispiele zu nennen. Überhaupt sind die zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten sehr gut beschrieben und fließen hervorragend in die Geschichte mit ein.

Fazit:

Nach den anfänglichen Schwierigkeiten entpuppt sich das Buch als unterhaltsame und spannungsgeladene Lektüre. Zum Ende hin, hält die Autorin sogar noch die ein, oder andere Überraschung bereit.

Das alte Kind – wird bestimmt nicht das letzte Buch sein was ich von Zoe Beck gelesen habe.

Absolut lesens- und empfehlenswert.

4 von 5 Sternen

© Catherine Oertel

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Über Autorin-Catherine-Oertel

Autorin , Leseratte , Schottlandfan , Familienmensch , liebe Blumen , Bücher , Musik, Filme und gutes Essen !
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