Das Ikarus Projekt – Schatten und Licht

von Jackie Kessler & Caitlin Kittredge

Klapptext

An der Akademie für Menschen mit übernatürlichen Kräften waren Iridium und Jet beste Freundinnen. Inzwischen sind sie jedoch verfeindet bis aufs Blut. Während Jet ihre Kräfte dazu benutzt, die Einwohner von New Chicago zu beschützen, herrscht Iridium über die Unterwelt der Stadt. Doch hinter der strahlenden Fassade der Akademie verbirgt sich ein finsteres Geheimnis. Jet und Iridium finden sich inmitten eines Mahlstroms der Intrigen wieder, in dem die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt…

Meine Rezension

Wir befinden uns im Jahr 2112. Durch Genmanipulationen ist es gelungen zahlreichen unfruchtbaren Paaren den Kinderwunsch zu erfüllen.  Doch dabei kam es zu einer Reihe von Mutationen die eine neue Spezies der Menschheit entstehen ließ. Die Außermenschlichen – Jeder für sich verschieden und mit übernatürlichen Kräften ausgestattet. Der eine kann fliegen, der andere Stahl verbiegen. Jets besondere Gabe sind die Schattenkräfte, Iridium ihr Gegenstück beherrscht und erschafft Lichtblitze.

Fünf Jahre teilen sich die beiden auf der Akademie ein Zimmer und werden zu allerbesten Freundinnen. Jet die Vorzeigeschülerin und Iridium die kleine Rebellin. So verschieden und doch so gleich, sie sind wie Yin und Yang – Schatten und Licht – zwei Seiten einer Medaille.

Zusammen sind sie unschlagbar, doch ihre Freundschaft zerbricht an den Intrigen die um sie herum gesponnen werden.

Die Geschichte erzählt sich aus verschiedenen Perspektiven, zum einen aus der Sichtweise von Jet und andererseits aus der Sicht von Iridium.  Zudem wechseln die Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ständig hin und her. Durch diesen einzigartigen und sehr gut durchdachten Aufbau schaffen es die Autorinnen  konstant einen Spannungsbogen aufzubauen und vom Ersten bis zum Letzen Kapitel zu halten. Als Leser wird man quasi dauerhaft inspiriert weiter zu lesen.

Eine ganz, ganz kleine Liebelei gibt es auch, aber sehr zurückhaltend fast seicht beschrieben, was darauf schließen lässt, das der Roman eher für ein jugendliches Publikum geschrieben wurde. Welches sich, da bin ich mir ziemlich sicher, während des Lesens wunderbar mit den Protagonisten identifizieren kann.

Die einzelnen Kapitel lassen sich leicht lesen und fügen sich gut zusammen. Ohne das dabei die Geschichte durchschaubar wird. Man rätselt mit und fragt sich, wer wohl der Drahtzieher der Intrigen ist. Zum Schluss ist nichts mehr wie es Anfangs erschien. Und wir kommen zu der Erkenntnis auch Gute Menschen mit den besten Absichten können Böses tun. Alles hat einen Grund auch wenn man ihn nicht sofort erkennt.  Es gibt kein reines schwarz und weiß, nur ein sowohl als auch.

Zitat: „Wo es Superhelden gibt, gibt es auch Superschurken. Das wirft eine interessante Frage auf: Würden die Superhelden verschwinden, verschwänden dann die Superschurken auch?“

Fazit

Ein unterhaltsames Buch über Freundschaft, Heldentum, das Erwachsen werden, sowie dem suchen und finden des eigenen Weges.

Comic-Fans und solche die Superhelden wie X-Men und Co. lieben werden von diesem Buch begeistert sein. In dem es noch wahre Helden und echte Schurken gibt.

Mir persönlich hat dieser  abwechslungsreiche und spannungsgeladene Roman ein paar schöne Lesestunden beschert.

Super Gute 4 von 5 Sternen

© Catherine Oertel

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Über Autorin-Catherine-Oertel

Autorin , Leseratte , Schottlandfan , Familienmensch , liebe Blumen , Bücher , Musik, Filme und gutes Essen !
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