„Das kupferne Zeichen“ von Katia Fox

Covertext:

England 1161. Die zwölfjährige Ellen, Tochter eines
Schwertschmieds, möchte nur eines: ebenfalls Schwertschmiedin werden. Doch das ist für ein Mädchen undenkbar. Als sie nach einer ungeheuerlichen Entdeckung
von zu Hause fliehen muss, verkleidet Ellen sich als Junge und nutzt die Chance: Sie begleitet einen berühmten Schwertschmied in die Normandie und lernt dort als Schmiedejunge Alan das Handwerk ausüben und das höfische Leben kennen. Doch die Lüge, auf der sie ihr Leben aufgebaut hat, wird ihr zum Verhängnis, als sie sich in einen jungen Ritter verliebt, denn sie darf ihre Identität nicht preisgeben. Zu spät erkennt sie, wem sie vertrauen darf – und dass sie bei Hofe einen Feind hat, der zu allem bereit ist …

Meine Rezension:

„Eines Tages schmiede ich ein Schwert für den König!“ – Nur ein paar Worte, geboren aus dem unschuldigen Traum eines Kindes, werden zur Prophezeiung und zum Leidfaden eines außergewöhnlichen Lebens.

Ellenweore war schon immer anders. Sie fühlte sich nie für die Arbeiten im Haus berufen, sie half viel lieber ihrem Vater in der Schmiede.  In einer von Männern beherrschten Welt wagt sie es ihren eigenen Weg zu gehen und erkämpft sich Ruhm und Anerkennung.

„Das kupferne Zeichen“   lesen, heißt eintauchen in die schillernde Welt des 12. Jahrhunderts. Handwerkskunst, Ritterspiele, Kämpfe, Liebe, Leidenschaft, Verrat, Mord und Intrigen dieser Roman bietet alles was einen guten historischen Roman auszeichnet.

Mit sehr viel Liebe zum Detail wird das Mittelalter mit all seinen Facetten vor den Augen des Lesers zum Leben erweckt. Der Roman glänzt nicht nur durch seine gut ausgearbeiteten Charaktere sondern besticht mit seinem fachlichen Wissen und den bildlichen Darstellungen des Schmiedehandwerks. Die Geschichte selbst befindet sich ständig im Fluss. Zwanzig ereignisreiche Jahre begleiten wir Ellen durch ihr Leben, da bleibt keine Zeit für Langeweile, denn der Spannungsbogen ist konstant hoch und erstreckt sich von der ersten bis zur letzten Seite.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die sehr schöne Aufmachung des Buches, sowohl das ansprechende Cover, als auch die Karte und die Zeichnungen auf den Seiten gefallen mir sehr gut.  Äußerst interessant fand ich außerdem die historischen Anmerkungen am Ende. Wie zum Beispiel, dass alle in der Geschichte genannten Orte existieren und das die meisten Details aus Guillaume le Maréchals Leben (soweit überliefert) authentisch sind.

Fazit: „Das kupferne Zeichen“ ist ein erstklassiger historischer Roman, der überzeugt und mit seinen 640 Seiten reines Lesevergnügen bietet. Gleichzeitig stellt er einen gelungenen Auftakt zu einer Reihe dar, welche mit den Romanen  „Der silberne Falke“ und „Der goldene Thron“ fortgesetzt werden.

Meine Empfehlung: Lesen – lesen –lesen – unbedingt lesen und nicht vergessen… weiterempfehlen!

5 von 5 Sterne

© Catherine Oertel

Ich bedanke mich herzlich beim Bastei Lübbe Verlag für das Rezensionsexemplar!

Advertisements

Über Autorin-Catherine-Oertel

Autorin , Leseratte , Schottlandfan , Familienmensch , liebe Blumen , Bücher , Musik, Filme und gutes Essen !
Dieser Beitrag wurde unter Rezensionen, Rezensionen - Historischer Roman abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu „Das kupferne Zeichen“ von Katia Fox

  1. Pingback: Bücherpost von Katia Fox | Autorin-Catherine-Oertel's Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s