Eva Völler – Leg dich nicht mit Mutti an – Roman

Covertext:

Annabell, demnächst 45, alleinerziehende Teilzeitjournalistin, hat nicht nur chaotische Kinder, sondern auch ein Problem: ihr sehr marodes, aber geliebtes altes Haus. Als sie sich endlich dazu überwindet, bei der Bank um einen Kredit für die dringend nötige Sanierung zu bitten, gerät sie mitten in einen Banküberfall. Im Tumult wird sie angeschossen – zum Glück! Denn als gefeierter Heldin wird ihr prompt der Kredit gewährt. Doch jetzt fängt der Stress erst richtig an. Nicht nur, dass unfähige Handwerker das Haus in Beschlag nehmen und Annabells Hippie-Mutter den Haushalt schmeißen will – plötzlich steht auch noch ihre Schwiegermutter vor der Tür, deren Führungsstil mit „generalstabsmäßig“ noch nett umschrieben ist … (Bild und Text © Lübbe-Verlag)

Meine Rezension:

In „Leg dich nicht mit Mutti an“ lässt die Autorin ihre Protagonistin Annabell, mit viel Humor und Esprit Alltagssituationen durchleben. Durch den Mix aus sympathischen Charakteren und vielen kleineren bzw. größeren Katastrophen entsteht eine Geschichte, wie sie das Leben nicht schöner und lustiger hätte schreiben können.

Die Autorin versteht es äußerst geschickt bekannte Elemente aus der heutigen Zeit, wie z.B. die Serie Grey‘s Anatomy, sowie den Schauspieler Leonardo DiCaprio in die Geschichte einfließen zu lassen. Dadurch fühlt man sich beim Lesen irgendwie zu Hause und knüpft unbewusst Parallelen in die reale Welt. Auch die Charaktere der Figuren sind so angelegt, dass man die Personen, aus dem eigenem Freundes- oder Familienkreis, darin wiedererkennen kann.   Sätze wie: „Fußball ist ein toller Sport. Da findet man Freunde fürs Leben.“, tun ihr übriges den  Roman realitätsnah erscheinen zu lassen.

Die leicht bissigen und überaus amüsanten Kommentare der Figuren lassen mich das ein und andere Mal schmunzeln. So nimmt Annabell zum Beispiel kein Jobangebot bei der Polizei an, weil „grün“ nicht ihre Farbe ist. Auch der Kindermund der hin und wieder zum Einsatz kommt, ist absolut authentisch.  Einziger kleiner Minuspunkt der Geschichte ist die mitunter sehr überzeichnete Naivität von Annabell. Die nicht so ganz in das Bild einer gestandenen Frau, die schon einige Tragödien in ihrem Leben gemeistert hat und neben ihrer Arbeitet allein drei Kinder großzieht, passen will.

Fazit:

Unterhaltsamer Frauenroman. –  Annabell und ihre kleine Familie durch die alltäglichen Dinge des Lebens zu begleiten macht Spaß und beschert dem Leser ein paar amüsante, locker, leichte  Lesestunden.

© Catherine Oertel

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bastei Lübbe Verlag, dass ich das Manuskript zum Roman vorablesen durfte und für die ausgesprochen nette und herzliche Leserunde.

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Über Autorin-Catherine-Oertel

Autorin , Leseratte , Schottlandfan , Familienmensch , liebe Blumen , Bücher , Musik, Filme und gutes Essen !
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Eine Antwort zu Eva Völler – Leg dich nicht mit Mutti an – Roman

  1. nina2401 schreibt:

    Hallo Catherine,
    tolle Rezi! Mir hat die Leserunde auch sehr viel Spaß gemacht 🙂
    LG
    Nina

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