J. R. Ward – Black Dagger 30 – Der Verstoßene – Fantasy

Klapptext: Die Liebe zwischen der Auserwählten Layla und dem Verräter Xcor droht die Bruderschaft der Black Dagger zu spalten. Doch selbst wenn es einen Weg für die beiden geben könnte – der Preis dafür ist zu hoch. Denn als ein uralter und gefährlicher Feind nach Caldwell zurückkehrt und ein neuer Feind aus den Schatten tritt, ist nichts mehr sicher in der Welt der Vampire. Nicht einmal mehr wahre Liebe … oder Schicksale, die einst in Stein gemeißelt schienen. (Heyne)

Meine Rezension:

Immer wieder ein Genuss…

So, jetzt ist es endlich soweit, ich halte Band 30 der Black Dagger-Reihe von J. R. Ward in Händen und ich freue mich wie ein kleines Kind, sich auf den Osterhasen freut. Diese Reihe begleitet mich nun seit 15 Jahren und ich kann immer noch nicht genug von den Brüdern bekommen. Für mich sind sie wie Familie, wie gute Freunde die man leider nur ein oder zweimal im Jahr besuchen kann.

Der Roman „Der Verstoßene“ präsentiert sich in gewohnt schönem Schreibstil, mit prickelnder Erotik und brennender Leidenschaft ganz so wie man es von der Autorin gewohnt ist. Er schließt nahtlos an Band 29 „Die Auserwählte“ an und erzählt die Liebesgeschichte von Xcor und Layla weiter. In diesem Band werden einige Geheimnisse gelüftet, vor allem erfährt der Leser wer wirklich Xcor’s Vater ist. Das sorgt für einigen Wirbel in der Bruderschaft. Ungeachtet dessen bietet der König Xcor einen Waffenstillstand an, ein Bündnis um den Krieg zwischen den zwei Vampirclans zu beenden. Geht er darauf ein, werden seine Männer und er überleben, aber er wird Layla nie wiedersehen. Wie wird er sich entscheiden? Wird er seine große Liebe einem höheren Ziel opfern? Nun ich werde es euch nicht verraten. Auf jeden Fall könnt ihr euch auf eine spannende, fesselnde und auch sehr erotische Geschichte freuen.

Mir hat der Band sehr gut gefallen und natürlich werden nicht alle Geheimnisse gelüftet und so müssen wir auf die Fortsetzung hoffen. Im Moment konnte ich noch keinen Erscheinungstermin für Band 31 finden aber ich hoffe doch sehr, dass wir dieses Jahr noch einen Band lesen können. Bis dahin müssen wir uns mit  dem Spin off „Zorn des Geliebten“ – Black Dagger Legacy Band 3 – welcher am 11. Juni 2018 erscheinen soll über Wasser halten.

Fazit: Düster, erotisch, fesselnd… Ich liebe diese süchtig machende Romanreihe von der ich einfach nicht genug bekommen kann. Für Black Dagger Fans ein absolutes Muss.

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

 

Produktdaten

J. R. Ward – Black Dagger 30 – Der Verstoßene

Flexibler Einband 384 Seiten

Verlag : Heyne

ISBN: 9783453318946

Preis: 9,99 Euro

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Morgan Dark – Secret Zero – Das Spiel beginnt – Roman

Klapptext:

ZERO

Verübt spektakuläre Diebstähle in Los Angeles.

Niemand weiß, wer sich hinter der silbernen Maske verbirgt.

Was hat das alles mit Kyle Bradford zu tun?

Mehr, als er sich jemals träumen ließe …

 

Meine Rezension:

Geheimnisvoll, mystisch, atemberaubend, fesselnd … so kommt Secret Zero von Morgan Dark daher und bereits nach den ersten Zeilen hat das Buch mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen.

„Da war er. In einem eng anliegenden, schwarzen Anzug, den Kopf in eine Kapuze gehüllt und vor dem Gesicht eine silberne Maske mit eingefrorenem Lächeln.“ (Text S. 6 aus Secret Zero)

Das Cover minimalistisch, schwarz mit einer silbernen Maske als Bildmittelpunkt, darunter in silbernen Buchstaben der Titel: „SECRET ZERO  Das Spiel beginnt …“  Schlicht, fast spartanisch in seiner Klarheit wirkt es äußerst Edel. Ein echter Hingucker! Das Buch fällt auf und hebt sich ab von jedem Bücherstapel.

Doch nicht nur äußerlich macht das Buch etwas her, auch inhaltlich hat es mich voll überzeugt. Es ist toll, es ist unberechenbar, faszinierend, unterhaltend, spannend – ich kann gar nicht aufhören von dem Buch zu schwärmen. Eine geheimnisvolle Geschichte die mich einnimmt, verzaubert und meinen Blick begeistert über die Zeilen tanzen lässt, während sich in meinem Kopf Bilder formen, die meinen Geist an einen anderen Ort entführen.

Was macht den Reiz dieses Buches konkret aus? Gestern Abend als ich meinem Mann von dem Buch vorschwärmte sagte ich zu meiner eigenen Überraschung: „Das könnte der neue Harry Potter werden.“  Die Geschichte spricht Jung wie Alt an. Das Prädikat „Lieblingsbuch!“, hat es sich redlich verdient und für mich gehört es auf jede Bestzellerliste.

Die Schreibweise ist fließend, der Spannungsbogen baut sich stetig auf, die Figuren sind gut ausgearbeitet und vor allem Kyle ist mir auf Anhieb sympathisch. Mit Dimitri Cooper, dem besten Detective von ganz Los Angeles haben wir einen starken Gegenspieler für unseren Meisterdieb Zero. Ich mag den Schlagabtausch zwischen den Beiden. Wer ist intelligenter, wer gewiefter? Wer wird das Spiel gewinnen?

Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nichts weiter verraten, denn selbst hinter das Geheimnis von ZERO zu kommen ist tausendmal schöner als wenn jemand, wenn auch unabsichtlich, spoilert. Und da ich total begeistert von der Geschichte bin, könnte ich mich hier nicht zurückhalten. Nur so viel: Das Buch ist ein Erlebnis und ich habe jede Sekunde genossen.  Spannend, amüsant, überraschend, mystisch … Ein Buch das ganz nach meinem Geschmack ist. Hoffentlich muss ich nicht so lange auf Erscheinen es zweiten Teils „Double Zero“ warten.

Wie bereits erwähnt sehe ich das Buch nicht explizit als Jungendbuch und würde deshalb die Altersempfehlung des Herstellers erweitern auf: 12 bis +99 Jahre.

Fazit: Ich bin total begeistert! Das Buch ist geheimnisvoll, mystisch, atemberaubend, fesselnd und für mich ein absolutes Lesehighlight des Jahres, weshalb ich es euch wärmstens weiterempfehle. Ich sag nur: „Lesen … lesen …. unbedingt lesen …, ihr werdet es nicht bereuen.“

 

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

Reihen-Infos

  1. Secret Zero – Das Spiel beginnt
  2. Double Zero (bereits auf Spanisch erschienen)

 

Produktinformation

Gebundene Ausgabe: 478 Seiten

Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg

ISBN-13: 978-3-407-74862-1

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

Preis: 16,95 Euro

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Genevieve Cogman – Die Bibliothekare – Das dunkle Archiv – Fantasie

Klapptext: Irene Winters beschafft seit Jahren für die unsichtbare Bibliothek die seltensten Bücher aus verschiedenen Welten. Eines Tages wird sie von einer Drachenfrau für einen brisanten Auftrag angeheuert: Sie soll für sie ein seltenes Buch finden und ihr damit zu einem machtvollen Posten verhelfen. Doch Irene weigert sich. Seit Jahrtausenden ist die Bibliothek neutral und darf für niemanden Partei ergreifen. Damit kein anderer Bibliothekar in Versuchung gerät, den heiklen Auftrag anzunehmen, machen sich Irene und ihr Lehrling auf die Jagd nach dem begehrten Buch. Und die führt sie in das New York der 1920er-Jahre, in die Zeit von Prohibition, Gangstern und Verbrechen.

Meine Rezension: „Das dunkle Archiv“ ist der vierte Band der Bibliothekare-Reihe von Genevieve Cogmans,  welcher die Abenteuer der Bibliothekarin Irene Winters und ihres Assistenten Kai erzählt.   Diesmal geht es in die Welt der Drachen. Auf die Suche nach einem ganz besonderen Buch. Mal ehrlich wir kennen unsere Irene, während sie den Lockvogel für Drachen, Wölfe, Gangster und die Polizei spielt, geht natürlich einiges schief. Sie hat so ein Talent vom Regen in die Traufe zu kommen, auch wenn am Ende alles gut wird. Aber erst einmal ist sie in der Hand von Qing Song und das ist gar nicht gut.

Das Buch ist spannend und unterhaltend. Nachdem die Geschichte erst einmal richtig an Fahrt aufgenommen hat, macht es Spaß Irene und Kai auf ihrer Mission zu begleiten. Die Idee, dass ein Drache sich Wölfe hält fand ich Spitze. Auch die Drachenkämpfe waren beeindruckend beschrieben.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird es weitere Bände mit Irene geben, denn was ihre Herkunft betrifft hat man in diesem Band so gar nichts herausgefunden, was der Lösung näher kommt.  Ich liebe Drachen, auch das Setting  New York um 1920, in dem die Geschichte angesiedelt ist, mag  ich sehr, dennoch bin ich mit diesem Band nicht  ganz warm geworden. Anfangs hat es gut fünf Kapitel gebraucht ehe ich in der Geschichte angekommen war und am Ende muss ich sagen: Im Vergleich zum Vorgängerband schwächelt der vierte Teil der Bibliotheksreihe. Vielleicht waren auch meine Erwartungen zu hoch. Nach dem schönen dritten Band, hatte ich mir halt eine Fortführung der Hauptstory gewünscht. Trotzdem bietet das Buch gute Unterhaltung, auch wenn es  nicht das ganz große Kino ist.

Fazit: Unterhaltsamer Fantasieroman. Wer gern eintaucht in andere Welten, sich zwischen Elfen und Drachen zu Hause fühlt, der wird sich auch in Genevieve Cogmans Universum wohlfühlen.

Die Vorgängerbände zu lesen ist  nicht zwingend notwendig. Dennoch mein Tipp für den vollen Lesegenuss: Fangt mit Band 1 an – Ihr werdet es nicht bereuen!

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Genevieve Cogman – DIE BIBLIOTHEKARE – Das dunkle Archiv – Fantasie

Broschiert: 432 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch)

ISBN-13: 978-3-404-20903-3

Preis: 16,00 Euro

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Tom Hillenbrand – Hologrammatica – Thriller

Klapptext: Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist …

Meine Rezension: Keine leichte Kost, aber genial umgesetzt.

Wir schreiben das Jahr 2088, die Menschheit hat sich infolge einer kontinentenübergreifenden Pandemie und des Klimawandels  rapide dezimiert. Viele Erdteile sind aufgrund der steigenden Temperaturen nicht mehr bewohnbar. Eine KI (Künstliche Intelligenz) sollte den Klimawandel abwenden, brachte mit seinen radikalen Lösungen aber großes Leid über die Menschheit. Die Regierung schaltete die KI ab, oder glaubte es zumindest. Denn einige Konzerne die die Macht haben in dieser neuen Welt wollen sich das Potenzial der KI weiterhin zu Eigen machen. Verbote her oder hin, wenn es um die Unsterblichkeit geht gibt es keine Grenzen. Kein Risiko, das sich nicht einzugehen lohnt, um die eigene Sterblichkeit abzuwenden.

Als die Computerexpertin Juliette Perotte spurlos verschwindet wird der Londoner Galahad Singh welcher als Quästor arbeitet damit beauftragt die junge Frau zu finden. Gar nicht so einfach in einer Welt in der Hologramme das Alltagsbild bestimmen und die Wirklichkeit immer und überall verschleiern. Nichts scheint im 21. Jahrhundert so zu sein wie es ist. Alles und Jeder kann sich eine Holografische Maske überstreifen um das äußere Erscheinungsbild zu verändern. Das Auge sieht einen jungen, attraktiven, äußerst geschmackvoll gekleideten Mann, doch in Wahrheit ist es ein alter, heruntergekommener Bettler in zerschlissener Kleidung.

Die neueste Entwicklung sind sogenannte Cogits – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Der Traum von der Unsterblichkeit rückt damit in greifbare Nähe wäre da nicht der dumme Fakt, dass die Aufenthaltsdauer in so einem Klonkörper auf 21 Tage begrenzt ist. Ausgerechnet die vermisste Juliette Perotte, scheint ein Durchbruch gelungen zu sein und es stellt sich natürlich die Frage: Welcher Konzern steckt hinter ihrer Entführung und wird Singh sie aufspüren können?

Das war mein erstes Buch von Tom Hillenbrand und ich bin eigentlich nur wegen des außergewöhnlichen Covers darauf aufmerksam geworden. Heute muss ich sagen zum Glück! Da wäre mir echt was entgangen. Das Buch ist spitze! Ja, es ist anspruchsvoll, nicht zuletzt wegen der vielen wissenschaftlichen Begriffe, aber dafür gibt es das Glossar am Ende des Buches. Und auch während der Erzählung lässt der Autor geschickt seine Figuren so agieren, dass sie dem unwissenden Leser einige dieser Techniken erklären bzw. näherbringen. Die Geschichte ist spannend und unendlich fesselnd von der ersten bis zur letzten Zeile und darüber hinaus. Ja, ihr lest richtig: Bis darüber hinaus. Die Geschichte ist aus, sie ist erzählt und doch lässt sie mich nicht los. Das Buch hat so viele überraschende Wendungen, dass man nie weiß: Wer dein Gegenüber wirklich ist oder wem du vertrauen kannst. Ist das was du tust deine eigene Entscheidung oder wirst du dahingehend manipuliert? Ein Buch was zum Nachdenken anregt.  Alles was Hillenbrand beschreibt ist oder könnte es zumindest in absehbarer Zukunft so oder ähnlich geben. Was meiner Meinung nach auch mit den Reiz dieses Buches ausmacht. Die Zukunft erscheint nicht in einer utopischen Ferne, nein sie erscheint zum Greifen nah.

Ich bin von „Hologrammatica“ begeistert und werde das Buch in absehbarer Zeit noch einmal lesen. Jetzt, wo ich die Fachbegriffe verinnerlicht habe und nicht öfter ins Glossar blättern muss kann ich die Geschichte noch mehr genießen. Und ich werde nach weiteren Büchern des Autors Ausschau halten.

Ich bedanke mich recht herzlich bei #lovelybooks und dem #kiwi_verlag für das schöne Gewinnspiel.

Fazit: „Hologrammatica“ ist… der heilige Gral für alle Science-Fiction und Thriller Fans. Klare Leseempfehlung von mir.

Dafür gibt es 5 von 5 Sternen!

Eure Catherine

 

Produktinformation

Tom Hillenbrand – Hologrammatica – Thriller

Taschenbuch: 560 Seiten

Verlag: KiWi-Taschenbuch (15. Februar 2018)

ISBN: 978-3-462-05149-0

Preis: 12,00 Euro

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Challenge – 18 Bücher für 2018 – 1. Update

Inspiriert durch den Beitrag von Buechereckenliebe auf ihrem Blog hatte ich mich ganz spontan entschlossen an der Challenge – 18 Bücher für 2018, teilzunehmen.

Es ging darum 18 Bücher zu finden, die man unbedingt in 2018 lesen möchte. Das Schöne an dieser Challenge, es ging nicht krampfhaft darum seinen SUB abzubauen, denn  neben bereits erschienenen Titeln durften auch Neuerscheinungen auf die Liste.

Nach zwei Monaten nun mein 1. Update. Mit vier gelesenen Büchern aus den Buchschätzen #18für2018  liege ich super in der Zeit. Meinen SUB freut es. Im März/April warte ich sehnsüchtig auf zwei Bücher aus der Rubrik Neuerscheinungen.

Doch sehen wir nun was sich im Einzelnen bis zum 28.02.2018 getan hat:

Neuerscheinungen 2018:

  1. Zorn des Geliebten: Black Dagger Legacy Band 3 – Roman – 11. Juni 2018 – J. R. Ward
  2. Der Verstoßene: Black Dagger 30 – Roman – 12. März 2018 – J. R. Ward
  3. Das Gold der Krähen: Roman (Band 2) – 3. September 2018 – Leigh Bardugo
  4. Soul Mates, Band 2: Ruf der Dunkelheit – Roman – April 2018 – Bianca Iosivoni
  5. Totentanz am Strand: Sommerfeldt kehrt zurück – Roman – 21. Juni 2018 – Klaus-Peter Wolf

Buchschätze:

  1. Feel Again (Again-Reihe, Band 3) – Roman – Mona Kasten
  2. Die Auserwählte: Black Dagger 29 – Roman – J. R. Ward
  3. A Fairy Tale – Die Suche nach dem blauen Herz – Fantasy – Anja
  4. Geheimzutat Liebe – Roman – Poppy J. Anderson
  5. Wenn es plötzlich Liebe ist – Roman – J. R. Ward als Jessica Bird
  6. Evermore – Die Unsterblichen – Band 1 – Fantasy – Alyson Noel
  7. Evermore – Der blaue Mond – Band 2 – Fantasy – Alyson Noel
  8. Grim – Das Siegel des Feuers – Band 1 – Fantasy – Gesa Schwartz
  9. Grim – Das Siegel des Lichts – Band 2 – Fantasy – Gesa Schwartz
  10. Soul Mates, Band 1: Flüstern des Lichts – Roman – Bianca Iosivoni
  11. Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Die Film-Figuren – Ravensburger – Michael Kogge
  12. Hinter den Kulissen – Game of Thrones – Bryan Cogman
  13. Ausgebrannt – Thriller – Andreas Eschbach

ungelesen – gelesenlese ich gerade

Ich hatte es schon angedeutet, erfahrungsgemäß verirren sich im Laufe eines Jahres weitere Bücher zu mir, die unbedingt bleiben und gelesen werden wollen. Also habe ich mich entschlossen diese in einer extra Liste  zusammenzufassen.  Bin ja mal gespannt was am Ende des Jahres dabei herauskommt.

  1. Eva Völler – Tulpengold
  2. Kim Nina Ocker – Like You and Me
  3. Genevieve Cogman – Die Bibliothekare – Das dunkle Archiv
  4. Tom Hillenbrand – Hologrammatica – Thriller

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch an euren SUB herangerobbt und das ein der andere Buch gelesen?

Ich wünsch euch eine schöne Lesewoche

Eure Catherine

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Eva Völler – Tulpengold – Historischer Roman

Klapptext: Amsterdam, 1636. Pieter, der neue Lehrling von Rembrandt van Rijn, ist ein Sonderling. Vor allem seine Begeisterung für höhere Mathematik weckt Befremden. Seine Begabung kann er indessen unverhofft anwenden, als auf einmal die Preise für Tulpenzwiebeln in schwindelnde Höhen steigen und Pieter gewisse Gesetzmäßigkeiten erkennt. Doch dann werden mehrere Tulpenhändler tot aufgefunden, und Pieters Meister gerät selbst in den Sog dieser rätselhaften Mordserie. Denn alle Opfer wurden von Rembrandt porträtiert.

Meine Rezension: In „Tulpengold“ schickt Eva Völler den Leser eindrucksvoll auf eine Zeitreise in das Frühe Neuzeitliche  Amsterdam Anno 1636. In eine Zeit des Handels und Wandels, eine Zeit der Kaufleute in der Tulpenhändler die Preise für ihre Waren in schwindelerregende Höhen treiben. Die Welt scheint angesichts solcher Tulpenpreise verrückt zu spielen. Jeder möchte ein Stück vom Kuchen abhaben und nicht selten ist es der kleine Mann, der sein gesamtes Vermögen im Tulpengeschäft verzockt. Aber es ist auch eine Zeit der schönen Künste in der Rembrandt van Rijn unter anderem das Historiengemälde „Die Blendung Simsons“ anfertigte. Dieses Setting bildet den Rahmen für Eva Völlers Geschichte. Ein Schauplatz wie man ihn besser nicht hätte wählen können.

Angesiedelt in diesem Milieu ereignet sich der ein und andere Giftmord. Bezaubernd wie sich der rote Faden welcher sich um den Toten Tulpenhändler auf dem Fischmarkt rankt in die Geschichte einflicht. Der Schreibstil von Eva Völler ist wie immer überzeugend, fesselnd und mitreißend. Beeindruckt bin ich auch immer wieder von der Vorarbeit welche die Autorin leisten muss um ein Buch über Tulpenhändler und Maler Anno 1636 schreiben zu können. Ich finde das hoch interessant wie der Tulpenhandel funktioniert und wie sie es schafft, mithilfe ihrer Figuren, diesen ihrer Leserschaft näherzubringen.  Ihr Hauptprotagonist, Pieter, ist mir, mit seiner etwas verschrobenen Art, sofort ans Herz gewachsen. Ich fieberte von der ersten bis zur letzten Zeile mit dieser sympathischen, mitunter etwas eigensinnig anmutenden, dennoch  immer liebenswerten Hauptfigur der Auflösung entgegen.

Es fällt mir richtig schwer von Pieter Abschied zu nehmen. Besteht vielleicht die Möglichkeit, das Pieter in weiteren Romanen auftaucht?  Letzt endlich ist er immer noch auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Morde aufklären könnte von ihm ein Steckenpferd werden. Mit Mareikje und dem Doc an seiner Seite, ein unschlagbares Gespann und vielleicht der Auftakt zu einer wundervollen Reihe?  Nun das wird uns wohl nur die Autorin beantworten können. Über weitere Abenteuer mit Pieter zu lesen, würde mich jedenfalls sehr freuen.

Das Cover finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. Es strahlt eine schlichte Eleganz aus mit der Goldschrift und der einzelnen Tulpe auf dem Titelbild.

Fazit: Den Krimi im historischen Gewand zu lesen bereitete mir richtig Spaß. Begeistert ging ich mit Pieter auf Mörderjagd und wurde königlich unterhalten. Vor allem die kriminalistische Note gefällt mir sehr gut und hebt diesen historischen Roman von anderen ab. Klare Leseempfehlung von mir.

Dafür gibt es verdiente 5 von 5 möglichen Sternen.

Eure Catherine

Produktinfo

Eva Völler –  Tulpengold

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten    –    22,00 Euro

Verlag: Bastei Lübbe

ISBN-13: 978-3431040845

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Mona Kasten – Feel Again – Roman

Klapptext: Er sollte nur ein Projekt sein – doch ihr Herz hat andere Pläne.

Sawyer Dixon ist jung, tough – und eine Außenseiterin. Seit dem Tod ihrer Eltern lässt sie niemanden an sich heran. Das ändert sich, als sie Isaac Grant kennenlernt. Mit seiner Nerd-Brille und den seltsamen Klamotten ist er eigentlich das genaue Gegenteil von Sawyers üblichem Beuteschema. Doch als Isaac, der es satthat, single zu sein, sie um Hilfe bittet, schließen die beiden einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und darf dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Aber Sawyer hat nicht mit den intensiven Gefühlen gerechnet, die zwischen ihr und Isaac hochkochen…

Meine Rezension:  Herrlich…, endlich wieder ein Roman in dem man mitleiden und mitfiebern kann.  Bisher hatte ich noch keine Romane der Autorin gelesen, dass wird sich in Zukunft ändern. „Feel Again“ ist ein wundervoller Roman voller Emotionen, Leidenschaft und Spannung, den ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Die Liebesgeschichte zwischen Sawyer und Isaac ist herzerwärmend und  ganz nach meinem Geschmack. Schöner Schreibstil, interessante, sympathische Figuren und eine spannende, gefühlvoll erzählte Geschichte, machen den Roman zu einem unbedingten muss für jeden Liebesromanliebhaber. Zudem lassen sich die Tipps die Sawyer Isaac gibt durchaus in der realen Welt anwenden. Also bekommt man nicht nur einen unterhaltsamen Roman, sondern ganz nebenbei auch einen Ratgeber in Sachen Flirten, Kennenlernen und Daten.

Fazit: Schöner Schreibstil, interessante, sympathische Figuren und eine unterhaltsame, spannende Liebesgeschichte, was will man mehr. Klare Leseempfehlung von mir. So macht lesen einfach Spaß!

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

 

Produktinfo

Mona Kasten – Feel Again

Broschiert: 480 Seiten, 12,00 Euro

Verlag: LYX

ISBN-13: 978-3736304451

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

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Verlassen am Valentinstag!

Jetzt ist es amtlich. Er hat mich verlassen!

Nach 3 Jahren, 2 Monaten und 10 Tagen heißt es: Aus und Vorbei!

Ich habe ihn sehr geliebt. Er war perfekt, ich brauchte ihn nur sanft mit den Fingerspitzen berühren und er reagierte sofort auf mich. Er machte mich glücklich. Gemeinsam haben wir viele schöne Stunden verbracht. Er war ein gern gesehener Gast in meinem Bett, sowohl bei Tag wie auch bei Nacht und nun ist er weg. Einfach so. Von jetzt auf gleich. Nichts hatte darauf hingedeutet, dass unsere gemeinsame Zeit so abrupt ein Ende finden würde. Vor diesem Tag hatte ich mich immer gefürchtet. Ich wusste, dass er irgendwann kommen würde, aber doch nicht so bald. Wir hatten gerade einmal 3 gemeinsame Jahre.

Verlassen am Valentinstag!

Was soll ich denn nun tun?

Ich vermisse ihn schon jetzt.

Ja ich weiß, alles hat einmal ein Ende. Die Welt dreht sich weiter. Seinem Vorgänger gab ich damals nach eineinhalb Jahren den Laufpass. Das tat lange nicht so weh. Es war meine Entscheidung mich zu trennen. Ich bestimmte den Zeitpunkt. Außerdem hatte er einfach kein Durchhaltevermögen, es gab inzwischen andere… bessere, also tauschte ich ihn aus.

Ach menno…

Hätte ich die Katastrophe verhindern können? Nein, ich denke nicht. Ich habe mir sogar Tipps aus dem Internett geholt. Hin und wieder bekommt man einen wirklich hilfreichen Rat, doch diesmal  half alles nix. Ich gebe mich geschlagen.

Mein Mann sagt: „Hör auf zu jammern, wir kaufen dir einen Neuen! Immerhin hat er ein Jahr länger als die Garantie gehalten.  Das ist doch schon einmal was.“

Meine Stimmung hebt sich schlagartig. Ich bekomme einen Neuen?

Mein Mann lächelt mich an und zuckt ergeben mit den Schultern. Sein Blick sagt: „Alles was dich glücklich macht!“

Und damit ist mein Valentinstag gerettet. Ich bekomme einen Neuen…

E-Book-Reader

Was dachtet ihr denn?

Doch lassen wir einmal den Spaß beiseite. Mich würde interessieren was ihr für Erfahrungen mit E-Book-Readern gesammelt habt. Wie bereits erwähnt, habe ich meinen Ersten bereits nach eineinhalb Jahren aussortiert weil er kein Durchhaltevermögen hatte. Mit anderen Worten: Um ein 300 Seiten Buch zu lesen musste ich ihn mindestens drei Mal aufladen. Das nervte… Danach kam mein heiß geliebter Tolino 2 HD. Das Teil habe ich wirklich geliebt. Doch ganz ehrlich hatte ich eine etwas längere Lebensdauer erwartet. Mindestens 6 bis 10 Jahre. Doch da war wohl eher der Wunsch der Vater des Gedanken.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend!

Eure Catherine

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Kim Nina Ocker – Like You and Me – New Adult Roman – EBook

  Klapptext: Willkommen an der Upper East Side, wo Geld, Macht und Status zählen … und nicht das, was dein Herz dir sagt

Lexie Clark ist jung, tough und ehrgeizig. Ihr großes Ziel ist es, ihren Modeblog bekannt zu machen und in die elitären Kreise der Upper East Side aufzusteigen. Denn sie wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich die finanziellen Mittel zu besitzen, um sich um ihre Familie kümmern zu können. Ablenkung kann sie gerade überhaupt nicht gebrauchen – vor allem nicht, wenn sie in Form eines Barkeepers namens Trip Young kommt. Doch Trip hat sich in ihr Herz geschlichen, bevor sie etwas dagegen tun konnte. Dabei hat er keine Ahnung von den dunklen Geheimnissen, die sie mit sich herumträgt … und die ihre Liebe – da ist Lexie sich sicher – früher oder später zerstören werden.

Meine Rezension: Hinter „Like You and Me“ verbirgt sich eine schön erzählte Liebesgeschichte mit einigen Spritzern Erotik, dazu viel Gefühl und Romantik, angesiedelt  im heutigen New York, sowie der 2. Band der Upper-East-Side-Reihe von Kim Nina Ocker. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe bin ich gut in die Geschichte hereingekommen. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Das Kopfkino kommt sofort in Gang und die sympathischen Charaktere machen es mir leicht sie zu mögen. Wobei Lexie anfangs etwas egoistisch rüberkommt, aber im Laufe der Geschichte merkt man was sie für ein großes Herz hat.  Die Geschichte erzählt sich zu 2/3 aus Lexies Sicht und zu 1/3 aus Trips Sicht. Was ich sehr erfrischend finde, komme ich doch so, trotz der gewählten „Ich“-Erzählform, in den Genuss die Gefühle und Gedanken beider Protagonisten kennenzulernen.

Sicher das Rad wurde nicht neu erfunden für den Roman, dafür wurde es exzellent in Szene gesetzt. Die Liebesgeschichte zwischen Trip und Lexie ist einfach süß und der Humor während ihrer verbalen Schlagabtausche… herrlich…. Ich habe das ein und andere Mal herzhaft lachen müssen. Da macht das weiterlesen Spaß und ich fühle mich bestens unterhalten, auch wenn die ein oder andere Handlung vorhersehbar ist.  Die Idee mit Kit und Hedwig, oh Gott, das war so toll, ich habe Tränen gelacht, vor allem bei dem fast Unterhaltsstreit, ähm hüstel Besuchsrecht. Doch ich will hier gar nicht Spoilern. Das muss man im Zusammenhang und vor allem selbst lesen, dann ist es urkomisch. Versprochen!

Einziger Kritikpunkt sind kleine logistische Fehler, die sich dann aber auch konsequent durch die Kapitel ziehen. Beispiel: Trip lässt sein Motorrad beim Haus  seiner Eltern stehen. Sein Freund Sam holt Lexie und ihn mit dem Auto ab und fährt sie einmal quer durch die Stadt, zu seiner Wohnung wo sie gemeinsam den Abend verbringen. Später am Abend bietet Trip Lexie an sie mit dem Motorrad heim zu fahren. – Wie soll das gehen? Das steht immer noch bei seinen Eltern! Es sei denn, er hat einen Zauberspruch, der es ihm erlaubt die Maschine herbeizuzaubern. –  Gut hier bekommt die Autorin  noch einmal die Kurve und lässt Trip für Lexie  ein Taxi rufen. Kaum daheim angekommen ruft Lexie  voller Verzweiflung Trip an und bittet ihn um Hilfe. Er muss sofort zu ihr kommen.  – Ach hätte er doch ein Taxi genommen, aber nein… – Trip springt auf seine Maschine – die eigentlich immer noch bei seinen Eltern am anderen Ende der Stadt steht – und ist in Null – Komma – Nix bei Lexie.  Schade…, wirklich schade. Das ist wie ein selbst gelegtes Osterei. Oder wie in alten Ritterfilmen, wenn der Schauspieler seinen Arm mit der Prunkarmbanduhr aus dem 20. Jahrhundert ins Bild hängt. Die Welt geht davon nicht unter, aber es ist trotzdem ärgerlich.

Fazit: New Adult in Reinkultur. Spritzig, lustig, humorvoll, eine schöne Lovestory in angesagtem Ambiente, mit einem Quäntchen Erotik, dazu viel Gefühl, Romantik und Happy End. Unterhaltsam, lesenswert, spaßig!

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Eure Catherine

PS: Ich habe das E-Book im Rahmen einer Buchverlosung in der #LYX_Lounge gewonnen und möchte mich noch einmal recht herzlich beim #LYX_Verlag und #Lovelybooks für die schöne Aktion bedanken.

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Anja Stephan – A Fairy Tale – Die Suche nach dem blauen Herz

Klapptext:  Aus ist es mit seinem ruhigen Leben im Quartier Latin in Paris! Als Scott McKenzie seiner Erzfeindin aus Jugendtagen über den Weg läuft, weiß er sofort, dass es das Schicksal nicht gut mit ihm meint. Dabei hat sich der Halbelf aus einst hohem Hause in den letzten hundert Jahren mit einem gut gehenden Antiquariat eine ausgezeichnete Reputation aufgebaut. Aber nun zieht ihn die eigenwillige Gwendolyn von Cleve in ein Abenteuer in die Pariser Unterwelt hinein, das ihn völlig überfordert. Auf der Suche nach dem blauen Herzen muss er sich mit der Vergangenheit der beiden verfeindeten Familien auseinandersetzen und sich gegen einen unbekannten Feind behaupten. Dabei wird ihm bewusst, dass sich sein Leben für immer verändern wird – und das Fräulein von Cleve ist schuld daran.

Meine Rezension: Das schöne ansprechend gestaltete Cover ließ mich auf das Buch aufmerksam werden und im Laufe der Geschichte merkte ich, dass es perfekt zum Inhalt der Geschichte passt.

Scott ist ein Halbelf und er hat sein Herz verloren, im wahrsten Sinne des Wortes. Er hatte sich in jungen Jahren verliebt, doch die Dame seiner Wahl brach ihm das Herz, also kam er auf die geniale Idee mittels eines Zaubers den Teil seines Herzens auszulagern, der für seine Gefühle zuständig war, denn er wollte nie wieder den unbändigen Schmerz, den Liebeskummer nun einmal mit sich brachte, spüren. In seiner Brust blieb ein kaltes Herz aus Eis zurück. Alle Wärme, alle Liebe waren seitdem  daraus verschwunden.  Dumm nur, dass er gut einhundert Jahre später dieses Herz gut gebrauchen könnte, denn laut eines Beschlusses des Elfenrates soll er heiraten. Ausgerechnet das Fräulein von Cleve hatte ihn ausgewählt sie zu ehelichen. Gwendolyn ist das gesamte Gegenteil von ihm. Sie ist laut, sie ist bunt und schrill, sie tanzt unbeschwert durchs Leben, zumindest glaubt Scott das von ihr. Doch wie so oft, trübt der Schein, Gwen ist immer noch auf der Suche nach ihrem Glück.  So hat sie es bereits mit sechs  Ehemännern versucht und Scott soll nun die Nummer sieben werden. Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, nur so viel es wird bunt, es wird turbulent und am Ende erwartet den Leser ein Happy End.

Dennoch ist „A Fairy Tale“  eher ein Buch der leisen Töne. Was mir einerseits gut gefiel, andererseits denke  ich ein bissel mehr Leidenschaft und Romantik hätten der Geschichte gut getan. Auch die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam, es ist eher ein gemeinsames wachsen, als die stürmische junge Liebe. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und gerade die Hauptfiguren Scott und Gwen kommen sympathisch rüber. Die Idee mit den Elfen, die unerkannt mitten unter den Menschen leben ist gut umgesetzt. Was mir persönlich nicht so gefiel war, dass Gwen häufig nur als „Das Fräulein“ bezeichnet wurde. Für eine Frau die sechs Ehen hinter sich hat finde ich das einfach nicht passend, es ist abwertend und auch irgendwie irritierend.

Fazit: Der Mix aus Fantasy, Krimi und Liebesroman punktet mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einer  charmant erzählten Geschichte. Ich fühlte mich gut unterhalten und würde gern mehr von der Autorin lesen.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Eure Catherine

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