Genevieve Cogman – Das Tödliche Wort – Fantasie

Klapptext: Irene Winters ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek, die jenseits von Raum und Zeit als Tor zwischen den Welten existiert. Seit undenklichen Zeiten werden diese Welten von einer erbitterten Feindschaft zwischen Drachen und Elfen erschüttert. Doch nun kommen beide Parteien im Paris des Fin de Siècle zusammen, um unter Führung der Bibliothek einen Friedensvertrag auszuhandeln. Es sieht nach einem Durchbruch aus, bis ein wichtiger Verhandlungsführer der Drachen ermordet wird. Der Täter muss schnellstens gefunden werden! Eine Abordnung – unter ihnen die Agentin Irene Winters – soll den Mörder aufspüren.

Meine Rezension: Das Abenteuer geht weiter! »Das Tödliche Wort« ist bereits der fünfte Band der Reihe um Irene Winters und die unsichtbare Bibliothek. Dank des wunderschönen Covers mit hohem  Wiedererkennungswert sieht man auf den ersten Blick, dass der Roman zu der Bibliothekare-Reihe gehört.

In gewohnt flüssigem Schreibstil nimmt uns die Autorin dieses Mal mit in das Paris des Fin de Siècle. Paris… die Stadt der Liebe zum Ende des letzten Jahrhunderts ist auch für Irene ein imposanter Schauplatz. Für die Friedenskonferenz zwischen Drachen und Elfen scheint die Parallelwelt nahezu  perfekt zu sein.  Bei Schneegestöber in der Pferdekutsche durch das nächtliche Paris, ein romantischer Traum, wären da nicht die Morde und Anschläge die Irene und ihr Team aufklären müssen.  Aber tatsächlich wird es dieses Mal auch ein wenig romantisch für unsere Irene, aber psst.. ich werde euch nichts verraten.

Neben Kai und Vale ist Silver wieder mit von der Partie. Ich mag Silver sehr und freue mich jedes Mal wenn er in der Geschichte auftaucht. Eine Figur die mir richtig ans Herz gewachsen ist.

Insgesamt hat mir dieser Band wieder sehr gut gefallen. Bis zur  Auflösung des Mordfalls müssen unsere Helden einige brenzlige Abenteuer und jede Menge Action überstehen. Kleiner Kritikpunkt: Die langen Passagen in denen Irene ihren Vorgesetzten Bericht erstattet, sind zwar sehr informativ, werden aber schnell Langatmig.  Mir sind die Abenteuerkapitel eindeutig lieber. Nichtsdestotrotz ist »Das Tödliche Wort«  ein gelungenes Gesamtpaket mit einer fesselnden Geschichte. Ich freue mich auf weitere Bände der Fantasiereihe.

Mein Tipp: Für den vollen Lesegenuss fangt mit Band 1 an – Ihr werdet es nicht bereuen!

Fazit: Unterhaltsamer Fantasieroman. Für Fans der Reihe aber auch jeden der gern in andere Welten eintaucht. Wer sich zwischen Elfen und Drachen zu Hause fühlt, der wird sich auch in Genevieve Cogmans Universum wohlfühlen.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

Reiheninfo:

Genevieve Cogman – DIE BIBLIOTHEKARE – Die unsichtbare Bibliothek – Fantasie

Genevieve Cogman – DIE BIBLIOTHEKARE – Die Maskierte Stadt – Fantasie

Genevieve Cogman – DIE BIBLIOTHEKARE – Das dunkle Archiv – Fantasie

Genevieve Cogman – DIE BIBLIOTHEKARE – Die Flammende Welt – Fantasie

Genevieve Cogman – DIE BIBLIOTHEKARE – Das Tödliche Wort – Fantasie

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Unbezahlte Werbung! / Vielen Dank an den Bastei Lübbe-Verlag und die #Lesejury für das Manuskript/(Vorab-) Leseexemplar!

Produktinformation

Genevieve Cogman – Das Tödliche Wort – Fantasie

Broschiert: 512 Seiten

Verlag: Lübbe 1. Aufl. 27.11.2019

ISBN: 978-3-404-20956-9

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 16,00 €

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Sophie Oliver – Die Gentlemen vom Sebastian Club – Ein viktorianischer Krimi – Roman

Klapptext: London, 1895: Eine Mordserie erschüttert die Stadt. Die Opfer gehören verschiedenen Gesellschaftsschichten an und werden scheinbar zufällig ausgewählt. So zufällig, dass die Metropolitan Police nicht an einen Einzeltäter glaubt.

Ein Fall für die Ermittler des Sebastian Club, eines vornehmen Londoner Herrenclubs, der sich zum Ziel gesetzt hat, Verbrechen aufzuklären, an denen Scotland Yard scheitert. Die Gentlemen entdecken ein Muster hinter den Gräueltaten: Um an ein wertvolles Juwel zu gelangen, setzt der Täter mittelalterliche Foltermethoden ein. Für die Detektive ist die Sache klar: Der Mörder muss schnellstens zur Strecke gebracht werden. Um jeden Preis. Auch mit Hilfe einer schlauen jungen Frau, die sich als Mann verkleidet, um ermitteln zu dürfen.

Meine Rezension: »Die Gentlemen vom Sebastian Club« ist der erste Kriminalroman den ich aus der Feder von Sophie Oliver gelesen habe und ich muss gestehen, dass ich sehr angetan von dem Roman bin. Die Autorin entführt mich ins viktorianische London und versteht es mit ihren bildlichen Worten eine schöne atmosphärische Stimmung zu erschaffen. Ich sehe die Schauplätze und Handlung direkt vor meinem geistigen Auge und begleite gespannt die Gentlemen auf ihrer Mörderjagd. Sympathische Hauptfiguren und der typisch alt englische Humor welcher hier und da in den Dialogen aufblitzt,  tragen mit dazu bei, dass ich mich sofort in der Geschichte zu Hause fühle. Auf den Inhalt möchte ich diesmal gar nicht weiter eingehen, um euch den Lesegenuss und die Spannung nicht zu verderben.

Hartgesottene Krimifans mögen den Roman vielleicht als etwas seicht empfinden, aber dafür hat er eine wundervolle Wohlfühlatmosphäre  und bereitet dem Leser garantiert keine schlaflosen Nächte. Ideal für einen Abend am Kamin, einfach abschalten und in der Geschichte versinken.

Fazit: Fesselnd, spannend, unterhaltsam. Hinter den »Gentlemen vom Sebastian Club« versteckt sich ein lesenswerter Wohlfühlkrimi  den der Esprit der vergangenen Zeit umweht. Ob nun begeisterter Hobbydetektiv mit kriminalistischer Ader oder passionierter Liebhaber alt englischer Kriminalromane a la Agatha Christie, lehnt euch zurück und genießt die Reise, rätselt mit und entdeckt die Geheimnisse um das verschwundene Juwel.  Da der Roman mich sehr gut unterhalten hat gibt es eine klare Leseempfehlung von mir. Ich freue mich auf Band 2.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

Reiheninfo:

Band 2 – Der Fall des lachenden Kranichs: Ein viktorianischer Krimi mit den Ermittlern des Sebastian Club  ET: 12.03.2019

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an @sophie.oliver.autorin für das schöne Gewinnspiel auf Instagram!

Produktinformation

Sophie Oliver – Die Gentlemen vom Sebastian Club

Taschenbuch: 280 Seiten

Verlag: Dryas Verlag  06.03.2018

ISBN: 978-3-940-85575-6

Preis: 12,00 €

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Jenn Lyons – Der Untergang der Könige – Drachengesänge 1 – Fantasy

Klapptext: Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem. »Erzähl mir eine Geschichte!«

Und der Junge aus den Elendsvierteln von Quur beginnt zu erzählen. Von seinem Leben als Dieb, von seinem Vater, der Harfe spielte, und ihn mit den Geschichten verschollener Prinzen und ihrer Abenteuer großzog. Davon, wie das ganze Unglück seinen Lauf nahm, als ein hoher Adliger in ihm seinen verloren geglaubten Sohn erkannte und ihm ein Teil seiner Seele gestohlen wurde…

Meine Rezension: »Der Untergang der Könige« ist ein Fantasieroman an dem sich die Geister scheiden. Von den einen hoch gelobt, als der neue Epos am Fantasiehimmel, von den anderen verzweifelt abgebrochen.

Nun der Roman ist definitiv keine leichte Kost und mit seinen 863 Seiten auch kein Buch, welches man eben einmal schnell zwischendurch liest. Es verlangt dem Leser seine volle Aufmerksamkeit ab, denn die Autorin erschafft ein sehr umfangreiches Universum mit vielen Charakteren und Nebencharakteren, zwölf Adelshäusern, unterschiedlichen Welten sowie verschiedenen Handlungssträngen die sich zudem in verschiedenen Zeitebenen abspielen.

Das wunderschöne Cover machte mich auf den Roman aufmerksam. Ich mag die Farbgebung, das Grau wirkt sehr edel und mit dem silbernen Drachenkopf darauf ist es ein echter Hingucker. Aber was mich echt begeistert, ist die Prägung des Drachen. Wenn man mit den Fingerkuppen darüberstreicht, dann kann man die Schuppen der Drachenhaut spüren.

Doch kommen wir zur eigentlichen Geschichte. Eine Geschichte über Zauberer, Drachen, Könige und Diebe. Über Familie und Freunde, Lords und Erblords, Prinzen und Götter. Allesamt Figuren die das Herz eines Fantasiefans höher schlagen lassen.

Schon der erste Satz macht neugierig auf die Story. „Erzähl mir eine Geschichte!“ Das Ungeheuer machte es sich vor den eisernen Gitterstäben von Kihrins Kerkerzelle bequem. Meine Augen gleiten über die Zeilen und dank der bildlichen Schreibweise der Autorin und der gut ausgearbeiteten Charaktere,  versinke ich in der Geschichte. Allerdings kann ich mir auf Anhieb nicht alle Namen merken, dazu sind es einfach viel zu viele. Denn neben den Hauptfiguren gibt es zahlreiche Nebenfiguren, dazu etliche Götter und Adelshäuser sowie Sklaven und Bedienstete. Die Autorin gibt sich sehr große Mühe, all diese Figuren und Welten, zu beschreiben und vorzustellen, sowie in die Geschichte einzuweben. Dennoch bleibt es mir nicht erspart das ein oder andere Mal zurückzublättern und im Geiste die Figuren, an den ihnen gebührenden Platz, zu sortieren.  Vor allem bei den magischen Wesen ist nicht immer gleich ersichtlich, ob es sich nun die Original-Figur oder eine Mimikerin/Gestaltwandlerin  handelt.

Ich begleite Kihrin auf seinen Abenteuern, werde auf ein Schiff verschleppt, dem Willen eines anderen unterworfen, von einem Kraken gejagt, und sehe einem Drachen ins Auge. Am Ende des Romans scheint Kihrin seine Bestimmung gefunden zu haben und bricht zu neuen Abenteuern auf. Wobei die Autorin darauf achtet einige Handlungsstränge für die Fortsetzung offen zu lassen.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Vor allem, da sie sich ständig weiterentwickelt und bis zum Schluss spannend bleibt. Dennoch hat der Roman in meinen Augen einen eklatanten Makel – Die Fußnoten! – Ja ihr lest richtig, ich spreche von Fußnoten, die die man hauptsächlich in wissenschaftlichen Abhandlungen findet. Ich frage mich ernsthaft, ob der exzessive Gebrauch von Fußnoten ein Steckenpferd der Autorin ist. Denn ehrlich gesagt habe ich noch nie erlebt, dass in einem Roman so viele und umfangreiche Fußnoten benutzt wurden. Sie reißen einen regelrecht aus dem Lesefluss heraus, dabei sollen sie genau das Gegenteil bewirken.

Ich habe probiert sie zu ignorieren aber das funktionierte nicht, denn sie beinhalten zum Teil Informationen die für den Fortgang und das Verstehen der Geschichte wichtig sind. Wie zum Beispiel Anmerkungen, Erinnerungen oder die Sicht des Erzählers auf die Ereignisse. Mitunter sind sie wie ein eigener Erzählstrang. Aber es gibt auch weniger bedeutende. Gut ein Drittel der gefühlt tausend Fußnoten hätten, meiner Meinung nach, problemlos in die Geschichte eingearbeitet werden können ohne den Lesefluss zu stören.  (Beispiel S. 69, 1. Absatz …Die meisten Leute halten sie für Diamanten.* Schließlich sind sie genauso hart.** Fußnote*: Es sind keine Diamanten. Fußnote**: Härter. – Mein Vorschlag: …Die meisten Leute halten sie für Diamanten, doch es sind keine, da sie viel härter sind.)   Problem gelöst. Von Kapitel 1, S. 23 bis S. 69 wurden 21 Fußnoten verwendet. Mal ehrlich, das ist doch zum Haare raufen.  Einundzwanzig Mal in denen das Kopfkino unterbrochen wird und es den Leser herausreißt aus der Geschichte zurück in die raue Realität.

Ohne Frage stellt der Roman eine enorme Fleißarbeit der Autorin dar, die keine Mühen gescheut hat dem Leser eine fantasievolle Welt voller magischer Kreaturen zu entwerfen und zu erklären. Bei diesem sehr opulenten Werk,  ist es wie schon bei anderen sehr umfangreichen Romanen, man kommt erst in den vollen Lesegenuss wenn man das Buch ein zweites oder drittes Mal gelesen hat. Erst dann entfaltet sich das volle Potenzial dieser Geschichte und man kann es genießen in die fantastische Welt, die die Autorin geschaffen hat, abzutauchen.

Im Anhang des Romans findet sich neben dem Glossar sehr interessantes Infomaterial zu den zwölf Adelshäusern, den Herrscherhäusern der Vané und Hinweise zur Aussprache der vielen verschiedenen sehr exotisch klingenden Namen.

Fazit: »Der Untergang der Könige« ist spannend und fesselnd aber keine leichte Lektüre. Der Leser muss sich nicht nur auf die Geschichte einlassen, er muss auch beim Lesen stets voll konzentriert bleiben,  denn die von Jenn Lyons geschaffene Welt ist sehr komplex.  Eingefleischte Fantasiefans dürften hier auf ihre Kosten kommen.

3,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an @Klett-Cotta Verlag und das #lovelybooks für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Produktinformation

Jenn Lyons – Der Untergang der Könige – Fantasy

Gebundene Ausgabe: 863 Seiten

Verlag: Klett-Cotta 1. Auflage 21.09.2019

ISBN: 978-3-608-96341-0

Preis: 25,00 €

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Hokkaido-Kürbissuppe mit Schinken-Käse-Stangen

Herbstzeit – Kürbiszeit

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser,

dieses Jahr hatten wir im heimischen Garten eine sehr gute Kürbisernte. Weshalb ich die alten Familienrezepte hervorgekramt und in den letzten Wochen vermehrt Kürbisgerichte zubereitet habe. Ob nun zur Halloweenparty oder einfach so, Kürbisgerichte schmecken immer lecker.

Und da ich weiß, was ihr alle für kleine Gourmet seid und wie gern ihr kocht, möchte ich heute ein altes Familienrezept für Hokkaido-Kürbissuppe mit Schinken-Käse-Stangen mit euch teilen.

 

 

 

 

Hokkaido-Kürbissuppe

Ihr braucht:

1 großen Kochtopf

1 Messbecher

1 Pürierstab

1 Kochlöffel

Tipp: Achtet darauf, dass der Topf groß genug ist. Wenn ihr alle Zutaten drin habt sollte er in etwas halb voll sein, auf keinen Fall mehr. Ansonsten gibt es später eine riesige Sauerei beim Pürieren.

Zutaten Kürbissuppe für 4 Personen:

1 kleiner Hokkaidokürbis ca. 1000 g

Natives Olivenöl Extra

Suppengemüse 500 g Schale (davon 2 Möhren, die Hälfte vom Sellerie, Porree alles)

Zwiebeln 1 große oder 2 kleine

Gewürze (Pfeffer gemahlen, 3 – 4 Pfefferkörner, Chiliflocken, Curry-Pulver, Soja Soße, Ingwer frisch oder gemahlen, Knoblauch frisch oder granuliert)

Gemüsebrühe oder Wasser und Brühwürfel für Klare Gemüsebrühe

Schinkenwürfel  80 – 125 g

Priese Zucker

Je nach Geschmack/Deko: Schmand und Petersilie

Tipp: Für eine vegetarische Kürbissuppe einfach die Schinkenwürfel weglassen.

Zubereitung:

Den Kürbis zerlegen, das Innenleben mit den Kernen entfernen. Das Fruchtfleisch in grobe Würfelstücke schneiden.  Die Schale bleibt dran. Den Stiel bitte entfernen.

Danach das Suppengemüse und eine Zwiebel putzen und kleinschneiden. Für die Menge braucht ihr 2 Möhren und die Hälfte vom Sellerie. Den Rest einfach würfeln in eine kleine Plastetüte oder Dose geben und einfrieren für einen späteren Gebrauch.

Wer frischen Ingwer und Knoblauch verwendet muss diesen schälen und kleinschneiden. Ich verwende meistens Knoblauch granuliert und gemahlenen Ingwer.

Olivenöl in einen großen Topf geben und die Kürbisstücke anbraten, nach und nach Schinkenwürfel, Suppengemüse und zum Schluss Zwiebeln zugeben. Ab und an umrühren, denn wir wollen schöne Röstaromen aber nichts Angebranntes im Topf haben.

 

 

 

 

 

 

 

Für diejenigen die Wasser und Brühwürfel verwenden, stellt euch bitte einen Messbecher mit einem Liter Wasser bereit.

Mit dem Rührlöffel einen kleinen Teil vom Topfboden frei machen und etwas Zucker darauf streuen. Sobald er anfängt zu karamellisieren umrühren und mit Wasser/Gemüsebrühe ablöschen.

So viel Wasser/Gemüsebrühe auffüllen, dass das Gemüse und Kürbisfleisch gut bedeckt sind. Verwendet ihr Wasser müsst ihr euch merken wieviel Liter ihr auffüllt, denn dementsprechend viele Brühwürfel müsst ihr zugeben. In der Regel ist ein Brühwürfel für ½ Liter Wasser gedacht.

Bis auf die Soja Soße alle anderen Gewürze dazugeben. Umrühren und Deckel drauf. Köcheln lassen bis das Kürbisfleisch weich ist. Topf vom Herd nehmen. Etwas abkühlen lassen und nun kommt der Pürierstab zum Einsatz.

Habt ihr das Gefühl die Suppe ist zu dick, dann einfach etwas Gemüsebrühe/Wasser auffüllen. Pürieren bis ihr eine schöne sämige Konsistenz habt.

Jetzt kommt die Suppe zurück auf den Ofen und es geht ans abschmecken. Gebt einen guten Schuss Soja Soße hinzu, gut umrühren und probiert. Fehlt Salz, dann gebt noch ½ bis 1 Brühwürfel hinzu, gegebenenfalls Pfeffer oder wenn ihr es exotischer haben wollt, dann Curry und Ingwer. Alles immer gut rühren und aufkochen lassen. Fertig!

Wir essen unsere Kürbissuppe gern mit einem Löffelchen Schmand. Aber das kann jeder selbst entscheiden. Stellt einfach ein Schälchen mit Schmand auf den Esstisch.

Kochen ist Leidenschaft, also probiert euch aus. Wenn ihr ein Gewürz nicht mögt, dann lasst es  einfach weg. Wer es sehr schart mag würzt dementsprechend nach.

Tipp: Die Suppe kommt ganz ohne Salz aus, denn durch die Schinkenwürfel, die Brühe und Soja Soße braucht es kein extra Salz.

Zur Suppe essen wir gern…

Schinken-Käse-Stangen

Ihr braucht:

Backpapier

Käsereibe

Zutaten:

1 Paket Blätterteig

Schwarzwälder Schinken

1 Stück Gouda

 

Den Blätterteig aus der Verpackung nehmen und entrollen.

Auf den halben Teig die Schinkenscheiben legen.

Den Käse reiben und auf die Schinkenscheiben streuen.

Den Blätterteig zusammenklappen und etwas andrücken.

Mit einem scharfen Messer in ca. 2-2,5 cm dicke Streifen schneiden und in sich verdrehen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backgitter legen und ab in den Ofen.

Ca. 20 Minuten bei 200° Umluft bis sie schön goldbraun sind backen.

 

Viel Spaß beim Nachkochen!

Guten Appetit!

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung – Familienrezept – Hausmannskost

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Jeffrey Archer – Schicksal und Gerechtigkeit – Die Warwick-Saga: Band 1 – Roman

Klapptext: DIE NEUE SAGA EINES DER GRÖSSTEN ERZÄHLER UNSERER ZEIT

William Warwick, Sohn des einflussreichen Anwalts Sir Julian, hat seit Kindheitstagen einen Traum: Er möchte sich den Weg vom Streifenpolizisten zum Commissioner erkämpfen. Durch nichts lässt er sich von diesem Vorhaben abbringen. Im September 1982 tritt William Warwick seinen Dienst an – und entdeckt die Welt der Londoner Straßen, der einfachen Leute. Zum ersten Mal erfährt er die bitteren Seiten des Lebens. Aufgrund seiner Kenntnisse wird der Kunstliebhaber William zum Dezernat für Kunstfälschung versetzt und gerät in den Bannkreis eines der größten Gemäldefälscher seiner Zeit. Im Zuge der Recherchen lernt William die hübsche und schlagfertige Beth Rainsford kennen. Zwischen beiden entbrennt eine leidenschaftliche Romanze, und William fühlt, dass Beth die Frau seines Lebens ist. Doch ein Geheimnis umgibt sie und wirft Schatten auf die junge Liebe. William sieht sich vor die schwerste Aufgabe seines Lebens gestellt …

Meine Rezension: »Schicksal und Gerechtigkeit« ist der erste Roman den ich von Jeffrey Archer gelesen habe. Das ansprechende Cover machte mich zuerst auf das Buch aufmerksam, doch als ich den Klapptext las, wusste ich, dass ich den Roman unbedingt lesen musste. Denn als großer Fan der Serie White Collar fühlte ich mich von der Story sofort angezogen. Ich sag nur Meisterdieb und Kunstfälscher.  Nur das ich diesmal nicht auf der Seite des Meisterdiebs stehe, sondern auf der Seite des Gesetzes.

Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der es mir leicht macht mich in die Geschichte zu finden und in ihr zu verlieren. Ich mag William Warwick auf Anhieb. Hinsichtlich seiner Berufswahl muss er sich seiner Familie gegenüber behaupten und ich finde er macht das auf eine sehr charmante Art. Waren anfangs alle dagegen, dass er Detective wird, sind am Ende des Buches alle mit an Bord.

Mir gefällt die Entwicklung, welche die Hauptfigur William im Laufe der Geschichte vollzieht sehr gut. Der Autor lässt ihn uns erst bei seiner Ausbildung als Streifenpolizist begleiten und macht dann den Sprung zum DC Detective Constable von Scotland Yard.

Wobei die Ausbildung das eine ist. Erfahrungen sammelt man hingegen nur auf der Straße. Als William plötzlich ins kalte Wasser geworfen wird, um mit den großen Haien zu schwimmen, gibt er sein Bestes. Sicher begeht er dabei den ein- oder anderen Fehler, aber ich finde gerade das macht die Figur, William Warwick, so authentisch und sympathisch. Er ist nicht perfekt, er wächst mit seinen Aufgaben und ja er muss auch einstecken lernen. Dieser schmale Grat ist dem Autor sehr gut gelungen.

Insgesamt hat das Buch sich sehr gut lesen lassen, auch wenn es mitunter ein paar Längen hat, vor allem bei den Gerichtsverhandlungen wurde es mir etwas zu langatmig,  aber ich mag die Story.  Das Katz und Maus Spiel, das Kräftemessen zwischen den Seiten ist etwas was mir beim Lesen immer wieder ein besonderes Vergnügen bereitete. Vor allem wenn die Grenzen verschwimmen und  die Gangster eher Gentleman-Ganoven sind. Es ist wie eine gute Partie Schach, du musst versuchen die nächsten Züge deines Gegners vorauszuahnen.

Das letzte Kapitel ist wie die Eröffnung eines neuen Spiels, es weckt meine Neugier und macht Appetit auf mehr. Ich freue mich auf Band 2 der Warwick Saga »Klang der Hoffnung« welcher laut Verlag voraussichtlich am 09.03.2020 erscheint.

Fazit: Der erste Band der Warwick-Saga ist ein schöner, unterhaltsamer Roman der trotz einiger Längen zu überzeugen weiß. Lesens- und Empfehlenswert nicht nur für Jeffrey Archer Fans.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

 

Reiheninfo:

Band 1 – Die Warwick-Saga – Schicksal und Gerechtigkeit

Band 2 – Die Warwick-Saga – Klang der Hoffnung – ET 09.03.2020

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Produktinformation

Jeffrey Archer – Schicksal und Gerechtigkeit –Die Warwick-Saga: Band 1 – Roman

Taschenbuch: 448 Seiten

Verlag: Heyne Verlag – Deutsche Erstausgabe 09.09.2019

ISBN: 978-3-453-47182-5

Preis: 10,99 €

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Akram El-Bahay – Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherkrieg – Fantasy

Klapptext: Der ehemalige Dieb Sam und die Gelehrtentochter Kani sind erleichtert: Die Fabelwesen konnten erfolgreich aus ihrem Gefängnis – der unterirdischen Bibliothek von Mythia – befreit werden! Doch sie wissen auch, dass sich die dunkle Wüstenhexe Layl nicht so leicht geschlagen gibt. Mit dem Buch der geheimen Namen der Fabelwesen könnte sie ein neues Gefängnis bauen. So schmieden Sam und seine Gefährten einen Plan: Während der Flügelmann Nusar mit seiner Armee die Stadt angreift, soll Sam das Buch stehlen. Doch niemand weiß, wo die Wüstenhexe es versteckt hat …

Meine Rezension: Endlich halte ich ihn in Händen, den dritten Band der phantastischen Fantasiereihe von Akram El-Bahay über die Bibliothek der flüsternden Schatten. An den finalen Band einer Reihe hat man ja immer ganz besonders hohe Ansprüche aber ich kann euch vorab beruhigen: »Ihr werdet nicht enttäuscht werden!«

Es begeistert und fasziniert mich immer wieder mit welcher Leichtigkeit und Eleganz es der Autor schafft mich in die Geschichte zu ziehen, so dass ich Raum und Zeit vergesse und nur noch in das Buch vertieft auf dem Sofa hocke und jeden Störenfried mit bösen Blicken zu verschrecken suche. Neben dem exzellenten Schreibstil und den gekonnt eingebundenen Rückblenden, freut es mich ganz besonders alte, lieb gewonnene Bekannte wiederzutreffen. Allen voran mein über alles geliebtes Königskätzchen. Es macht riesigen Spaß Sam bei seiner Reise zurück in die Bücherstadt zu begleiten und neue Abenteuer mit ihm zu erleben. Doch der Teufel steckt wahrlich im Detail. Denn meistens kommt es anders, als man denkt. Der Autor bedient sich raffiniert eingefädelter Schachzüge um mich hinters Licht zu führen. Ich liebe diese überraschenden Wendungen die die Geschichte im Fluss halten und gleichzeitig super spannend machen. Als ich das Buch zuklappe denke ich nur noch: »Wow…, was für ein Ende.«

Danke, Akram El-Bahay, für die schönen, spannend unterhaltsamen Lesestunden. „Super toll erdacht und zu Papier gebracht!“   Ich denke ich werde wieder öfter Fantasy lesen.

Fazit: Ich bin begeistert! Der finale Band der  Fantasiesaga »Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherkrieg« überzeugt und bringt die Geschichte zu einem würdigen Ende.  Unterhaltvolle Fantasy vom Feinsten und  spannend bis zum letzten Satz. Unbedingt lesen und verzaubern lassen!

Ich vergebe 5 von 5 Sterne

Eure Catherine

 

Reiheninfo:

Band 1 – Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt

Band 2 – Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherkönig

Band 3 – Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherkrieg

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Produktinformation

Akram El-Bahay  – Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherkrieg – Fantasy

Broschiert: 368 Seiten

Verlag: Lübbe 1. Auflage 30.09.2019

ISBN: 978-3-404-20952-1

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 14,00 €

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Meghan March – Sinful Empire – Roman

Klapptext: ICH BIN DER KÖNIG, DIE STÄRKSTE FIGUR AUF DEM SCHACHBRETT. DOCH OHNE DIE KÖNIGIN AN MEINER SEITE BIN ICH MACHTLOS.

Lachlan Mount besitzt Keira Kilgore – und doch ist sie nicht mehr länger seine Gefangene. Er hat sie in seine Welt geholt, ohne zu ahnen, dass sie ein Teil davon werden könnte. Und jetzt ist sie alles für ihn. Seine Geliebte, seine Frau, die Partnerin, von der Mount nie wusste, dass er sie dringend braucht. Und als er Keira erneut zu verlieren droht, begreift er, dass damit auch der wichtigste Teil von ihm selbst – all seine Stärke – untergehen würde. Keiras Leben liegt in seinen Händen, und er muss es mit aller Macht beschützen…

Meine Rezension: »Sinful Empire« ist der dritte Band der »Sinful Empire Reihe« und schließt nahtlos an den Vorgängerband an. Diesmal legen sich dunkle Schatten aus Lachlans Vergangenheit über die einzigartige Beziehung zwischen Keira und ihn. Was sich am Anfang etwas seicht anfühlt wird spätestens im letzten Drittel der Geschichte dramatisch und super spannend. Eine überraschende Wendung nach der anderen offenbart sich dem Leser, um schließlich mit Pauken und Trompeten ins Finale zu gehen. Bedauerlicherweise bleibt die erotische Komponente dabei ein wenig auf der Strecke.

Tipp für Neueinsteiger: Es empfiehlt sich die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Fazit: Gelungene Fortsetzung und würdiger Abschluss der Mount-Trilogie. Für Liebhaber erotisch fesselnder – Dark Romance – Romane.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Meghan March – Sinful Empire – Roman

Taschenbuch: 288 Seiten

Verlag: LYX; 1. Aufl. 28.02.2019

ISBN: 978-3-736-30824-4

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 10,00 €

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Nalini Singh – Cherish Love – Roman

Klapptext: Welche Chance hat eine Liebe, für die man seine Träume aufgeben muss?

Sailor Bishop hat nur ein Ziel: ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen! Diesem Traum hat er sein Leben verschrieben, und er investiert seine ganze Energie und Zeit, um ihn wahr werden zu lassen. Ablenkung kann er daher absolut nicht gebrauchen – auch nicht in Form seiner neuen Auftraggeberin. Doch die schöne Ísa Rain macht Sailor unmissverständlich klar, dass sie mehr von ihm will als nur einen unvergesslichen Kuss. Viel zu lange hat sie ausschließlich das getan, was andere von ihr erwarten. Sailor muss sich entscheiden: zwischen der Frau, die sein Herz berührt wie keine andere zuvor, und seinem großen Traum!

Meine Rezension: Ich bin rundum glücklich.  Mit »Cherish Love« hat die Autorin eine zuckersüße Liebesgeschichte geschaffen die geradezu dazu einlädt sich in ihr zu verlieren. Sowohl Isa als auch  Sailor sind mir auf Anhieb sympathisch. Sailor ist einfach zauberhaft. Ich finde es total süß wie er Isa immer: „Mein kleiner Rotschopf.“, nennt, aber vor allem, dass er nicht aufgibt um Isa zu werben. Selbst als er sich einzureden versucht, dass er nicht gut genug für sie ist. Das ihr Vermögen sie aus seinem Orbit katapultiert. Er liebt sie und obwohl er weiß, dass sie ihm sein Herz brechen wird, kann er nicht ohne sie leben. Er ist nicht perfekt, aber er ist nah dran, er verteidigt ihre Ehre… – Gott war das schön – aber Psst das darf ich euch eigentlich gar nicht verraten.  Während des Lesens denke ich nur: Himmel, Isa, schnapp ihn dir und lass ihn nie wieder los.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. In gewohnt locker leichtem Schreibstil erzählt die Autorin die Liebesgeschichte von Isa und Sailor. Sehr schön und auch passend finde ich die Gedichte von Lord Byron und Shelly am Anfang des Buches. Einerseits weil sie natürlich geradezu prädestiniert sind für eine Liebesgeschichte aber auch, weil sie wunderbar zu Isa und ihrem gewählten Beruf passen. Einmal mit Lesen begonnen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Deshalb ist es wohl kaum verwunderlich, dass für mich das Ende viel zu schnell kam, ich hätte gern noch mehr von den Beiden gelesen. In mancher Hinsicht bin ich traurig, dass das Buch bereits zu Ende ist, indessen finde ich es gut, dass die Autorin das Ende nicht unnötig in die Länge gezogen hat. So ist die Geschichte Rund und hat einen schönen Abschluss. Sicher bleiben einige Handlungsstränge offen aber Nayna und Raj  bekommen ihre eigene Geschichte in »Cherish Hope«. Ich freue mich heute schon endlich den zweiten Band dieser Reihe zu lesen.  Und mal ganz ehrlich, sie haben es verdient ihren eigenen Band zu bekommen. *zwinker*

Fazit: Den Leser erwartet eine romantische, unterhaltsame und dabei zuckersüße Lovestory. Ein rundum gelungener Reihenauftakt gespickt mit zärtlicher Erotik und humorvollem Wortwitz. Klare Leseempfehlung von mir.

Reiheninfo:

Band 1 – Cherish Love – Erscheinungstermin: 30.08.2019

Band 2 – Cherish Hope – Erscheinungstermin: 28.02.2020

4,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an den @BasteiLuebbe-lyx_Verlag und die #Lesejury für das Manuskript/(Vorab-) Leseexemplar!

Produktinformation

Nalini Singh – Cherish Love – Roman

397 Seiten

Verlag: LYX Erscheinungstermin: 30.08.2019

ISBN: 978-3-7363-0991-3

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 12,90 €

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Cristina Alger – Das Kartenhaus – Macht ist ein gefährliches Spiel – Thriller

Klapptext: MACHT IST EIN GEFÄHRLICHES SPIEL. UND DEIN LEBEN IST DER EINSATZ.

Genf: Als Annabel erfährt, dass ihr Ehemann bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist, ist sie am Boden zerstört. Die Umstände sind mysteriös. Was hatte Matthew, der als Banker in Genf arbeitete, in London zu tun? Wer war die junge Frau, die als einzige mit ihm in der Maschine saß? Und warum wird Annabel das Gefühl nicht los, dass man ihr nicht die Wahrheit sagt?

Paris: Mitten in der Nacht erhält die Journalistin Marina den Anruf eines Kollegen, der sie bittet, geheime Informationen über eine Schweizer Bank zu beschaffen. Am Morgen nach dem Telefonat ist er tot. Marinas Recherchen führen zu den mächtigsten Männern der Welt und zu einem Flugzeugabsturz in den Alpen …

Meine Rezension: Als Annabel ihren Ehemann nach Genf begleitete sollte dies für einen befristeten Zeitraum sein. Zwei Jahre in denen er seine Karriere als Banker voranbringen, genügend Geld verdienen und Erfahrungen sammeln wollte um in der Zukunft ein sorgenfreies Leben in den USA führen zu können. Sie träumten von einem Strandhaus in Montauk, von Kindern und einem glücklichen Leben. Doch nach Ablauf der Frist, sagte ihr Matthew, dass er mehr Zeit bräuchte. Das sie ihm vertrauen solle und er alles richten würde. Zwei Wochen später erhielt sie die Nachricht von seinem Tod…

Als Marina vom Tod ihres Mentors, Duncan Sanders, erfährt bricht sie sofort ihren Urlaub in Paris ab. Im Gepäck geheime Informationen die zur größten aber auch gefährlichsten Story ihres Lebens führen könnten. Eigentlich wollte sie aussteigen, den Job als Journalistin an den Nagel hängen, ihren Verlobten ehelichen und ihm fortan unterstützend zur Seite stehen, doch der Tod an ihrem langjährigen Kollegen und Freund lässt sie nicht ruhen. Es gab zu viele Zufälle, zu viele Intrigen, zu viele Geheimnisse. Was wäre sie für eine Freundin, was für eine Journalistin wenn sie nicht den Wunsch, nein… das dringende Bedürfnis hätte, den Mord an Duncan aufzuklären?

Zwei starke Frauen, zwei Schicksalsschläge. Gefangen in einem Netzt aus Lügen versuchen sie, jede auf ihre Art, das Gespinst aus Verrat und Intrigen zu entwirren und hinter das Geheimnis der mysteriösen Todesfälle ihrer Liebsten zu kommen.

Cristina Alger hat mit „Das Kartenhaus“ einen Aktion geladenen, spannenden Finanzsthriller geschaffen. Paris – New York – Genf – London die Schauplätze wechseln genauso schnell wie die Erzählstränge bis sich am Ende alles zu einem wohlgefälligen Ganzen zusammensetzt.

Dazwischen erwartet den Leser ein gefährliches Spiel um Macht, Geld und Intrigen. Wer ist Freund? Wer ist Feind? Wem kannst du vertrauen? Das Spiel mit der Macht wird dich verschlingen, es sei denn du bist besser als deine Gegner.

Mir hat der Thriller sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs ein bisschen Schwierigkeiten hatte mit den ständig wechselnden Schauplätzen und Akteuren. Aber erst einmal in die Geschichte eingelesen ließ sie mich nicht mehr los. Der Schreibstil ist spannend, fesselnd und sehr bildlich. Die Autorin überzeugt mit exzellentem Fachwissen und einer sehr guten Hintergrundrecherche, die es ihr ermöglichte auch Laien die Materie näher zu bringen.

Fazit: Spannend, fesselnder Finanzthriller mit einem überraschenden Ende. Klare Leseempfehlung von mir!

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation:

Cristina Alger – Das Kartenhaus – Macht ist ein gefährliches Spiel – Thriller

Taschenbuch: 448 Seiten

Verlag: Penguin Verlag  – Deutsche Erstausgabe 08.07.2019

ISBN: 978-3-328-10419-3

Preis: 10,00 €

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Laura Robinson – Das Blut von London – Historischer Roman

Klapptext: London, 1781: Aus dem Nebel der Hafendocks schält sich das Bild eines schrecklichen Verbrechens. Eine männliche Leiche, die Brandmale aufweist. Harry Corsham, der zur oberen Gesellschaftsschicht gehört, erfährt, dass es sich bei dem Ermordeten um seinen Jugendfreund Tad handelt. Erinnerungen kommen bei ihm auf, aus Zeiten, in denen Tad und er noch voller Ideale waren. Corsham will die Mörder seines Freundes finden, um Seelenfrieden zu erlangen. Doch damit stellt er sich gegen die Mächtigen Londons. Für seine Familie und ihn geht es jetzt um Tod oder Leben.

Meine Rezension:

Einst waren sie Freunde, beste Freunde. Tad Archer und Harry Corsham. Damals ging Harry im Hause Archer ein und aus. Er gehörte praktisch zur Familie und das hatte ihm viel bedeutet. Doch dann kam der Bruch. Ein dummes Zerwürfnis der Intoleranz der damaligen Gesellschaft geschuldet. Er hatte versucht es zu verdrängen, doch es war eine Wunde die nie ganz verheilte. Als Tads Schwester vor seiner Tür stand, hätte er sie fast von seinem Diener abweisen lassen. Allein sein Ehrgefühl verbat es ihm. Tad war immer für ihn da gewesen, er hatte ihm über die schwerste Zeit seines Lebens hinweggeholfen. Eine düstere, trostlose Zeit. Wie hätte er  Amelia abweisen können? Zumal wäre sie nie Grundlos bei ihm aufgetaucht. Zehn Jahre nach ihrer letzten Begegnung. Ihre Sorge um Tad hatte sie zu ihm geführt. Er wurde vermisst und sie befürchtete das Schlimmste, denn Tad folgte immer noch seinen Idealen, die Abschaffung des Sklavenhandels,  und hatte sich damit mächtige Feinde geschaffen.

Harry begab sich auf die Suche nach seinem Freund. Alles was er fand war seine Leiche. Doch damit fing das Abenteuer erst an, denn um seines Seelenfriedens willen musste er den Mord an seinem Freund aufklären. Akribisch folgte er den Spuren die Tad wie Brotkrümel hinterlassen hatte und verstrickte sich in einem Netzt aus Lügen und Intrigen. Was war das Geheimnis, dass Tad im Begriff war zu lüften und was hatte das alles mit den Worten der jungen Sklavin: „Er kam hierher, um seinen dunklen Engel zu besuchen.“, die ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu tun? Nun all das und noch viel mehr erfahrt ihr, wenn ihr den Roman »Das Blut von London«  lest.

Seit langer Zeit habe ich mal wieder zu einem historischen Roman gegriffen und muss sagen, dass ich recht angetan von der Geschichte bin. Ein historischer Roman der sich wie ein Krimi liest. Es ist äußerst spannend und kurzweilig mit Harry Corsham auf Mörderjagd zu gehen.  Das Kopfkino kommt dank Laura Robinsons bildlicher Schreibweise sofort in Gang. Sie entführt mich ins London des 18. Jahrhunderts und versteht es mit ihren Worten eine schöne atmosphärische Stimmung zu erschaffen. Ich sehe die Schauplätze und Handlung direkt vor meinem inneren Auge. Geschickt  eingeflochtene Rückblenden halten die Geschichte am Laufen und offenbaren mitunter neue Spuren auf dem Weg zur Lösung des Falls. Unerwarteten Wendungen und Überraschungen halten bis zum Schluss den Spannungsbogen konstant.

Fazit: Fesselnd, spannend, überraschend. Eine tolle Geschichte, ein historischer Roman der sich wie ein Krimi liest. Absolut Empfehlens- und Lesenswert.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an @Heyne _Verlag und das #Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars! 

Produktinformation

Laura Robinson  – Das Blut von London  – Historischer Roman

Taschenbuch: 512 Seiten

Verlag: Heyne Verlag, Deutsche Erstausgabe 08.08.2019

ISBN: 978-3-453-43937-5

Preis: 10,99 €

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