Kerrigan Byrne – Victorian Rebels – Das Versprechen einer Nacht – Roman

Klapptext:  Eine unvergessliche Nacht …

Die Krankenschwester Imogen Pritchard verbrachte einst eine leidenschaftliche Nacht mit Cole Talmage. Jahre später trifft sie ihn als junge Witwe wieder und steht vor der Entscheidung, ob sie sich dem von Schmerz und Verlust gezeichneten Cole offenbaren soll. Denn obwohl die Anziehungskraft zwischen ihnen ungebrochen ist, erkennt Cole sie nicht wieder und macht ihr in seiner Verbitterung das Leben schwer. Doch Imogen begreift, dass er mit inneren Dämonen kämpft, die ihn zu zerstören drohen, und setzt alles daran, ihm zu beweisen, dass die Liebe die Dunkelheit seiner Seele besiegen kann.

Meine Rezension: Auf das Erscheinen von Band 4 »Das Versprechen einer Nacht« aus der Victorian Rebels – Reihe von Kerrigan Byrne habe ich voller Sehnsucht gewartet, denn ich liebe diese im viktorianischen London angesiedelte Romanreihe sehr.

Imogen ist Krankenschwester. Von ihrem kargen Lohn ernährt sie ihre jüngere Schwester und Mutter. Das Geld reicht gerade so zum Überleben, jedoch nicht um für die Spielschulden ihres verstorbenen Vaters aufzukommen. Der Besitzer des Gin- und Tanzlokals Nacktes Kätzchen besteht darauf, dass sie die Schulden ihres Vaters bei ihm abarbeitet. Also schiebt sie Tag für Tag die Schichten im Hospital und am Abend bedient sie, verkleidet mit einer schwarzen Perücke und unter falschen Namen, die illustren Gäste im  Nackten Kätzchen. Bis zu jener verhängnisvollen Nacht, als der Besitzer sie, oder besser gesagt ihre Unschuld an Cole Talmage verkaufte. Anfangs sträubt sie sich, doch dann lässt sie sich auf den Deal ein und verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit Cole nicht ahnend, dass diese Nacht ihr ganzes Leben verändern würde.

Als Cole ins Nackte Kätzchen kommt sucht er Zerstreuung für eine Nacht. Eine letzte Nacht ehe er und seine Männer auf eine geheime Mission gehen, deren Ausgang ungewiss ist. Eine letzte Nacht voller Wein, Weib und Gesang. Als er Ginny begegnet, einer sinnlich exotischen Schönheit mit schwarzen Locken weiß er, dass er gefunden hatte was er suchte und zahlte den exorbitant hohen Preis für eine Nacht mit ihr.  Und wahrlich sie war etwas Besonderes. Sie schenkte ihm Wärme und Nähe. Er liebte sie wie er eine Freundin geliebt hätte, nicht wie eine Dirne und ganz unbemerkt  schlich sie sich in jener Nacht mit ihrer reinen Art in sein Herz.  Eine aufrichtige Person in einer Welt voller Hinterlist. Später in Gefangenschaft wurde sie seine Zuflucht. Zu ihr rettete sich seine quälte Seele, während Folterknechte ihm in endlos erscheinenden Stunden grausige Schmerzen zufügten…

Wie und ob Cole und Imogen sich wiedersehen dürft ihr selbst herausfinden, schließlich will ich nicht ungewollt Spoilern oder euch des Lesegenusses berauben. Im Laufe der Geschichte treffe ich zu meiner großen Freude auf viele alte Bekannte aus den Vorgängerbänden. Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm, dass Kopfkino kommt sofort in Gang und sorgt dafür, dass ich mich rundum  in der Geschichte wohlfühle.

Ich liebe die »Victorian Rebels« Reihe sehr, dennoch muss ich anmerken, dass im Vergleich für mich persönlich der 4. Band der schwächste der Reihe ist. Was einzig und allein daran liegt, dass mich die Story um Cole und Imogen auf der emotionalen Ebene nicht so berühren konnte wie die Geschichten der anderen Liebespaare.

Fazit: Wunderbar unterhaltsam, romantische Liebesgeschichte. Spannend und leidenschaftlich erzählt. Eine rundum gelungene Fortsetzung der »Victorian Rebels« Reihe. Klare Leseempfehlung von mir! Ich freue mich auf Band 5 »Victorian Rebels – Mein Ende und mein Anfang«  welcher laut Vorankündigung am 31.10.2019 erscheinen soll.

4,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

 

Reiheninfo:

Band 1 der Victorian Rebels – Mein schwarzes Herz

Band 2 der Victorian Rebels – Ein Herz voll dunkler Schatten

Band 3 der Victorian Rebels – Das Licht unserer Herzen

Band 4 der Victorian Rebels – Das Versprechen einer Nacht

Band 5 der Victorian Rebels – Mein Ende und mein Anfang – ET 31.10.2019

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Produktinformation

Kerrigan Byrne– Victorian Rebels – Das Versprechen einer Nacht – Roman

Broschiert: 400 Seiten

Verlag: LYX 1. Aufl. 31.05.2019

ISBN: 978-3-736-30976-0

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 12,90 €

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Beth O’Leary – Love to Share – Liebe ist die halbe Miete – Roman

Klapptext: Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln …

Meine Rezension: »Love to Share« ist momentan gefühlt in aller Munde. Ob auf den Social-Media-Kanälen oder im Buchhandel das Buch mit dem schönen Cover fällt überall auf. Der Klapptext macht Lust auf mehr. Die Idee, dass sich zwei völlig Fremde, eine Wohnung teilen fand ich sehr originell, klar dass mich das neugierig machte und ich den Roman unbedingt lesen wollte.

Einmal eingetaucht in die Geschichte ließ sie mich nicht mehr los. Ich habe den Roman innerhalb von zwei Tagen verschlungen und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Sicher kann man das Ende des Liebesromans vorausahnen, aber hier ist eher der Weg das Ziel. Tiffy und Leon zu begleiten macht einfach Spaß. Zwei unterschiedliche Leben, zwei verschiedene Erzählstränge die sich im Laufe der Zeit miteinander verweben und zu einem werden.  Leon ist der stille Typ, sehr besonnen und verantwortungsbewusst. Als Palliativpfleger weiß er was Leid bedeutet und steht mit beiden Beinen im Leben.  Tiffy ist Lektorin in einem kleinen Verlag. Sie ist quietsch  bunt, optimistisch, eine lebensbejahende Kämpferin aber auch sie schlägt sich mit gravierenden Problemen herum. Als sie bei Leon einzieht geschieht dies aus einer Notlage heraus. Immer wenn Tiffy traurig ist, dann beginnt sie zu backen. Denn sie will die negative Energie in etwas Positives umwandeln. So kommt Leon regelmäßig in den Genuss ihrer Törtchen. Und ganz nebenbei beginnen sie eine ungewöhnliche Konservation. Mithilfe von Post-it Zetteln schreiben sie sich kleine Nachrichten. Leons Antworten sind zuerst sehr kurz, aber im Laufe der Zeit ändert sich das. Er genießt es sich mit Tiffy auszutauschen. Ganz unmerklich werden sie Freunde, obwohl sie sich nie gesehen haben.

Die Autorin hat es geschafft mit »Love to Share« einen wunderschönen, lesenswerten Wohlfühlroman zu erschaffen, der auch ernste Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt. Manche der beschriebenen Szenen sind herrlich komisch und ich kann gar nicht anders als laut loszulachen. Andere rühren mich zu Tränen. Zudem wurden  nicht nur die zwei sympathischen Hauptprotagonisten Tiffy und Leon gut ausgearbeitet, auch einige der Nebenfiguren sind mit viel Sinn und Verstand ausgewählt und in der Geschichte platziert wurden. Wie zum Beispiel die kleine Holly oder Mr. Prior.

Fazit: »Love to Share« ist ein kleines Sahneschnittchen, ein Roman herzerwärmend, zuckersüß, charmant, unterhaltsam und urkomisch, der neben dem ganzen Zuckerguss, auch eine ernste Seite hat die berührt und zum Nachdenken anregt. Klare Leseempfehlung von mir!

4,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Beth O’Leary – Love to Share  – Liebe ist die halbe Miete – Roman

Taschenbuch: 480 Seiten

Verlag: Diana Verlag – Deutsche Erstausgabe 13.05.2019

ISBN: 978-3-453-36035-8

Preis: 9,99 €

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Morgan Dark – Secret Zero – Band 2 Der Doppelgänger – Roman

Klapptext: Kyle Bradford alias ZERO wird erpresst: Ihm bleiben nur 48 Stunden, um seine Freundin Miranda zu befreien. Ein gefährlicher Doppelgänger mit einer goldenen Maske hat sie entführt und setzt Kyle unter Druck. Denn er kennt ein ungeheures Geheimnis aus seiner Vergangenheit…

Mitreißend, raffiniert und hochspannend: Das neue Abenteuer um den mysteriösen Meisterdieb ZERO.

 

Meine Rezension: Fast genau ein Jahr mussten wir Leser auf die Fortsetzung des Jugendromans »Secret Zero – Das Spiel beginnt« von Morgan Dark warten. Nun ist er endlich da und ich habe mich sofort auf ihn gestürzt. Die Erwartungen meinerseits waren sehr hoch, war der Vorgängerband doch eins meiner absoluten Lesehighlights in 2018.

Das Cover von »Secret Zero –Der Doppelgänger«  präsentiert sich genauso minimalistisch, wie der Vorgängerband. Schlichtes weiß statt schwarz, mit einer goldenen Maske als Bildmittelpunkt, darunter in goldenen Buchstaben der Titel: »SECRET ZERO  Der Doppelgänger«. Ein perfektes Gegenstück zum Ersten Band. Ebenso schlicht, wirkt das Cover in seiner Klarheit nicht minder Edel. Ein echter Hingucker mit hohem Widererkennungswert! Das Buch fällt auf und hebt sich mit seinem Pendant von jedem Bücherstapel ab.

Inhaltlich schließt der Roman direkt an den Vorgängerband an. Das Geheimnis um die Identität unseres geliebten Meisterdiebes, ZERO wurde ja bereits im Ersten Band gelüftet, doch nun überrascht uns die Autorin mit einem mysteriösen Doppelgänger, ONE genannt, welcher ZERO erpresst und ihm scheinbar immer wenigstens einen Schritt voraus ist. Um seine Freundin Miranda zu befreien muss Kyle ganz schön in die Trickkiste greifen. Doch ich will euch nicht zu viel verraten. Freut euch auf alte Bekannte und neue Rivalen. Auch mit Dimitri Cooper, dem besten Detective von ganz Los Angeles wird ZERO wieder zu tun haben, aber ganz anders als ihr vielleicht denkt.

Feinde werden zu Verbündeten, längst verloren geglaubte Erinnerungen kehren zurück und plötzlich ist nichts mehr wie es war. Ein Verwirrspiel per Exzellenz und es ist noch nicht vorbei, denn wenn ich die letzten Sätze des Buches richtig interpretiere, dann wird es zu meiner großen Freude auch noch einen dritten Band geben.

Auch diesen Band habe ich mit Begeisterung gelesen. Allerdings baut sich die Geschichte langsamer auf um zum Ende hin sein volles Potenzial zu entfalten. Die Schreibweise ist bildlich und fließend, die Figuren sind gut ausgearbeitet und ich fühlte mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten. Trotzdem fand ich Band Eins einen Ticken besser.

Fazit: Spannend, überraschend, mystisch – eine gelungene Fortsetzung. Ich freue mich bereits auf den Folgeband. Klare Leseempfehlung von mir.

4,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

Reihen-Info

  1. Secret Zero – Das Spiel beginnt
  2. Secret Zero – Der Doppelgänger

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Produktinformation

Morgan Dark – Secret Zero – Band 2 Der Doppelgänger – Roman

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg; Deutsche Erstausgabe 05.03.2019

ISBN: 978-3-407-74961-1

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

Preis: 16,95 €

 

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Diana Gabaldon – Die Hand des Teufels – Drei Lord John – Kurzromane

Klapptext: Den Millionen Fans von Diana Gabaldons Highland Saga ist Lord John Grey seit langem bestens bekannt. Von den Lesern als treuer Freund des Helden Jamie Fraser geschätzt und geliebt, werden seine Auftritte in jedem neuen Roman mit Begeisterung erwartet. Doch auch zwischen seinen Erlebnissen in der Welt von Jamie und Claire führt der englische Offizier im London des 18. Jahrhunderts ein faszinierendes Eigenleben! – In diesen drei fesselnden Kurzromanen hat Lord John eine Reihe von dramatischen Abenteuern zu bestehen – und sieht sich sogar mit einer übersinnlichen Mordserie konfrontiert… Nervenkitzel garantiert! Brillant erzählt, temporeich und von gewohnt hinreißendem Humor. Typisch Diana Gabaldon!

Meine Rezension: In »Die Hand des Teufels« findet der Leser drei amüsant, fesselnde  Kurzromane in denen Lord John Grey sein volles kriminalistisches Potenzial als Ermittler offenbart. Mit Geschick, Witz und Intelligenz löst er so manch kniffligen Fall. Die Geschichten spielen zu einer Zeit, als Jamie Fraser seinen Strafdienst in Helwater ableistet aber abseits des Geschehens. Dennoch taucht er hin und wieder in den Erzählungen auf.

Lord John und die Flammen der Hölle – Lord Johns Ermittlungen führen ihn in die höchsten Kreise des englischen Adels und damit zu einer geheimnisvollen Bruderschaft, welche bei ihren Initiationsritualen selbst vor Mord nicht zurückschrecken.

Lord John und der magische Pakt – Die Geschichte um den Sukkubus ist äußerst schlüpfrig und amüsant. Ich hatte beim Lesen wahrlich meine Freude. Hier mischt sich Aberglaube per Exzellenz, mit alten Mythen und Legenden zu einer Saga zusammen, in der die holde Männlichkeit wahrhaftig Angst davor hat, das eine Dämonin sie zum Sex verführt, um ihren Samen zu rauben. Köstlich, einfach köstlich!

Lord John und der Geistersoldat – Neben der eigentlichen Geschichte gefallen mir in dieser Erzählung  besonders all die intimen, bitter süßen Momente die Lord John, in seinen Briefen an Jamie, mit dem Leser teilt. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Jamie ein fester Bestandteil in seinem Leben ist und seine Liebe zu ihm, Grey zu einem besseren Menschen macht.

Mir haben die einzelnen Geschichten sehr gut gefallen und ich hatte viel Freude beim Lesen.  Mit witzig schlagfertigen Dialogen und in gewohnt bildlich, brillanter Schreibweise nimmt mich die Autorin mit und lässt mich zusammen mit dem sympathischen Lord John Grey fesselnde Abenteuer, mit einem Hauch Dramatik und Aberglaube, bestehen. Ich möchte mehr davon lesen.

Fazit: Charmant, humorvoll und äußerst unterhaltsam präsentieren sich die drei Geschichten um den englischen Offizier Lord John Grey. Eine gelungene Ergänzung der Outlander – Saga und daher besonders für Fans interessant. Klare Leseempfehlung von mir!

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Diana Gabaldon – Die Hand des Teufels – Drei Lord-John-Kurzromane

Taschenbuch: 416 Seiten

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag, Deutsche Erstausgabe Juli 2006

ISBN: 978-3-442-36561-6

Preis: 8,00 €

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Kathryn Taylor – Dunmor Castle – Das Licht im Dunkeln – Roman

Klapptext: Kennt sie diesen Ort? Im Auftrag ihres Chefs fährt die junge Designerin Lexie in Irlands sturmumtosten Norden: Sie soll Dunmor Castle zum Renovieren vorbereiten. Das einst hochherrschaftliche Anwesen und seine Umgebung kommen ihr seltsam vertraut vor. War sie als kleines Kind bereits hier? Schon lange sucht Vollwaise Lexie nach Hinweisen auf ihre Vergangenheit. Als die Erinnerungen Stück für Stück zurückkehren, muss sie bald gegen quälende Albträume kämpfen. Trost und Hilfe findet sie ausgerechnet bei Grayson, Sohn des Hauses und ihr beruflicher Gegenspieler. Kann sie ihm wirklich trauen?

Meine Rezension: »Dunmor Castle – Das Licht im Dunkeln« ist ein sehr atmosphärischer und super spannend erzählter Roman. Kathryn Taylor schafft es mal wieder mich auf Anhieb mit ihrem bildlichen Schreibstil in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte erzählt sich flüssig, lässt sich sehr angenehm lesen und setzt das Kopfkino perfekt in Gang. Ich bin sofort mittendrin im wunderschönen Irland und begleite Lexie auf ihrer abenteuerlichen Reise.

Eigentlich hätte es ganz einfach für Lexie werden sollen. Im Auftrag ihres Chefs fährt sie in Irlands rauen Norden um eine Burg zu Besichtigen und mit der Ausarbeitung ihrer Entwürfe für die Renovierung zu beginnen. Doch statt sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren kehren bereits in der ersten Nacht, welche sie in der kleinen irischen Pension verbringt, ihre Alpträume aus Kindertagen zurück und lassen sie schlafwandelnd auf den nächtlichen Gassen Irlands umherirren. Es ist pures Glück, dass sie nicht unter die Räder eines heranbrausenden Autos gerät, da der Fahrer geistesgegenwärtig das Lenkrad herumreist. Verwirrt lässt sie sich von dem Fremden Mann in ihre Pension zurückfahren. Doch der neue Morgen bringt nicht weniger Verwirrungen als die letzte Nacht. Die Wirtin scheint sie nicht ausstehen zu können und auch sonst geht einiges schief. Endlich auf dem Castle angekommen schneit sie in ein Familiendrama in das ihr Retter von letzter Nacht genauso involviert ist, wie ihr Klient. Und zu allem Überfluss scheint sie einem riesigen Familiengeheimnis auf der Spur zu sein. In was ist Lexie da nur hereingeraten?

Was mir besonders an dem Roman gefällt ist neben dem mystischen, die dramatische Komponente. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage was damals wirklich mit Lexies Mutter geschah durch den Roman. Kam sie ums Leben oder ging sie einfach fort? War es ein Mord? Ein Unfall oder gar Selbstmord? Doch keine meiner Fragen wird in diesem Band beantwortet. Auch wenn Teile von Lexies Erinnerung zurückkehren, so sind sie doch nur Bruchstückhaft und offenbaren dem Leser nicht  das Geheimnis um Dunmor Castle.

Nach einem super spannenden Ende und mega Cliffhanger – mein Herz rast immer noch – heißt es nun gespannt auf die Fortsetzung warten »Dunmor Castle – Der Halt im Sturm« erscheint am 30. August 2019.

Fazit: Wunderschöner Roman  mit dramatisch-kriminalistischen Touch, voller Gefühl, Leidenschaft und atemberaubender Spannung.  Klare Leseempfehlung von mir!

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Kathryn Taylor – Dunmor Castle – Das Licht im Dunkeln  – Roman

Taschenbuch: 352 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe 1. Aufl. 2019

ISBN: 978-3-404-17814-8

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 10,00 €

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Diana Gabaldon – Das Meer der Lügen- Roman

Klapptext: Den Millionen Fans von Diana Gabaldons Highland Saga ist Lord John Grey bestens bekannt: als treuer Freund und geistreicher Briefpartner des Helden Jamie Fraser. Doch auch zwischen seinen Auftritten in der Welt von Jamie und Claire führt der englische Offizier ein faszinierendes Eigenleben!  London, 1757. Soeben aus dem schottischen Zwangsexil zurückgekehrt, wird Lord John mit einem äußerst heiklen Auftrag betraut. Und gerät unversehens in ein gefährliches Netz aus Mord, Intrige, Erpressung – und verzweifelter Liebe.

Meine Rezension: »Das Meer der Lügen« ist der erste Band der Lord John Romane aus der Feder von Diana Gabaldon.  Wie der Titel andeutet, geht es um Lügen und Intrigen in der vornehmen Londoner Gesellschaft um 1757. Wie auch die anderen Lord John Romane fügt sich »Das Meer der Lügen« perfekt in die Highland  Saga ein und füllt die Lücken. Abseits der Geschehnisse in den schottischen Highlands  zeigt Lord John Grey sein volles Potenzial, denn er ist so viel mehr als nur der Offizier seiner Majestät. Er ist ein Familienmensch, ein liebender Sohn, ein Bruder, ein exzellenter Schwertkämpfer, guter Soldat und aufgrund seiner Intelligenz auch ein außergewöhnlicher Ermittler.

Zurück aus dem Exil fällt es ihm zunächst nicht leicht sich in die ausschweifende Londoner Gesellschaft einzufügen. Er muss sich seine Stellung, in den exklusiven Herrenclubs erst wieder erkämpfen.  Zudem obliegt es ihm seinen Bruder, welcher auf einem Einsatz im Ausland weilt, als Familienoberhaupt zu vertreten. Es war Schicksal, dass er etwas sah, was den Verlobten seiner Cousine in Misskredit brachte. Als gutes Familienoberhaupt war es seine Pflicht die Heirat zu verhindern ohne dabei Olivias Ansehen in der Gesellschaft zu verletzen. Nichts läge ihm ferner, als den Anfangsverdacht gegen Olivias Verlobten auszuräumen, und seiner gewohnten Wege zu gehen.  Doch als er dann auch noch von höchst offizieller Seite den Auftrag bekommt verdeckt den Diebstahl wichtiger Dokumente und einen damit einher gehenden ungeklärten Todesfall aufzuklären verstrickt er sich immer weiter in ein Netzt aus Mord und Intrigen.

Ich mag die bildliche und vielschichtige Schreibweise der Autorin sehr. Die witzigen mitunter schlüpfrigen Dialoge welche mich herzhaft lachen lassen und die Geschichte auflockern ohne ihr die Spannung zu nehmen. Fast spielerisch nimmt sie den Leser mit in ausgesuchte exklusive Herrenclubs und das ein oder andere Bordell. Es ist herrlich zu lesen, wie Lord John sich windet um einem Bordellbesuch aus dem Weg zu gehen, sich jedoch im Zuge seiner Ermittlungen der Notwendigkeit beugt. Schließlich geht es um die Ehre seiner Familie und das Glück seiner Cousine Olivia.

»Das Meer der Lügen« ähnelt mehr einem historischen Kriminalroman a la Agatha Christie oder Sir Arthur Conan Doyle, doch gerade das macht für mich den besonderen Reiz der Lord John Romane aus. Tatsächlich nimmt die Figur des Lord John Grey hier die Züge eines Sherlock Holms an. Er entwickelt sich zum exzellenten Ermittler welcher mit Intelligenz und Witz selbst den  winzigsten Spuren folgt die ihn dem Täter und damit der Lösung des Falls  näher bringen. Ich bin sehr gern mit Lord John auf Mörderjagd gegangen. Im Vergleich mit den folgenden Lord John Romanen ist dies meiner Meinung nach der schwächste Band, aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch.

Fazit: Atmosphärischer Wohlfühlkrimi – charmant und äußerst unterhaltsam. Ein spannender Roman mit liebenswert, sympathischen Figuren, schlagfertig, witzigen Dialogen und einer fesselnden Geschichte. Klare Leseempfehlung von mir.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Diana Gabaldon – Das Meer der Lügen- Roman

Taschenbuch: 480 Seiten

Verlag: Blanvalet Mai 2005

ISBN: 978-3-442-36264-6

Preis: 8,95 €

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Johanna Alba und Jan Chorin – Jubilate! Ein Papst-Krimi Band 5 – Roman

Klapptext: Papst Petrus hat ein großes Herz. Nicht nur für Fußball, Pasta und Vino – auch für die Liebe! Doch diesmal gelangt selbst er an seine Grenzen: Contessa Giulia, seine Pressesprecherin aus altem römischen Adel, soll das beträchtliche Familienvermögen erben. Unter einer Bedingung: Sie muss heiraten. Nur ist das Herz der Contessa schon vergeben – ausgerechnet an Franziskanermönch Francesco, den Privatsekretär des Heiligen Vaters. Die Schöne und der Mönch: Es droht ein Skandal, der die Kirche in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Im Landschloss von Giulias Familie kommt es zu einem Mordanschlag. Und schließlich zum dramatischen Showdown.

Papst Petrus, lebensfroh und unerschrocken, muss eine Verschwörung aufdecken, einen Mord verhindern. Und die Liebe retten. Jubilate!

Meine Rezension: »Jubilate!«  Ist der 5. Band der Papstkrimi-Reihe vom Autorenduo  Johanna Alba und Jan Chorin.  Der unterhaltsam, amüsante Papstkrimi wurde mit viel Humor und Liebe geschrieben und das merkt man ihm auch an. Sympathische, mitunter recht skurrile  Figuren geben sich ein Stelldichein und lassen mich die Welt um mich herum vergessen. Ich tauche ab in eine romantische Kulisse vor den Toren Roms und begleite Papst Petrus II. bei seinen Abenteuern. Stellenweise habe ich Tränen gelacht. Die Dialoge sind einfach herrlich – »Schöne Männer morden nicht. Sie haben andere Mittel.«  – und die Situationskomik ist fast göttlich.  Alt bekannte Figuren unterhalten mich mit ihren kleinen  Boshaftigkeiten, doch auch neue Charaktere haben ihren Auftritt und erobern mit ihrem Witz und Charme im Sturm mein Herz. Und dann gibt es ja auch noch Monsignore den Kater des Heiligen Vaters der mich des Öfteren zum Schmunzeln bringt.

Die Autoren haben mit »Jubilate!«  ein rundum gelungenes Paket aus kurzweiligem Krimi, liebenswert skurrilen Figuren, einem Schuss Romantik und feinem Humor geschnürt. Sicher ist es immer mit einem Augenzwinkern zu sehen, wenn seine Heiligkeit ermittelt, aber wer bereit ist sich darauf einzulassen und die Welt nicht ganz so ernst zu sehen, der erlebt mit den Papstkrimis sehr unterhaltsame Lesestunden.

Fazit: Kurzweiliger, amüsanter Papstkrimi. Mit viel Humor und Liebe geschrieben und in malerischer Kulisse vor den Toren Roms angesiedelt. Das gefällt und macht Appetit auf mehr, ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Papst Petrus II.!

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Johanna Alba und Jan Chorin – Jubilate! Ein Papst-Krimi Band 5 – Roman

Taschenbuch: 400 Seiten

Verlag: Rowohlt 1. Auflage 2019

ISBN: 978-3-499-27501-2

Preis: 10,00 €

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Diana Gabaldon – Die Sünde der Brüder- Roman

Klapptext: Der zweite Band der Lord-John-Saga.

England, 1758: Vor siebzehn Jahren wurde Lord Johns Vater tot mit einer Pistole in der Hand aufgefunden. Nun erwacht die Erinnerung an die Vergangenheit, als Johns Bruder von einem unbekannten Absender eine Seite aus dem Tagebuch ihres Vaters zugeschickt wird. Um herauszufinden, wer dahinter steckt, wendet Lord John sich an den einzigen Mann, dem er noch vertrauen kann: Jamie Fraser. Aber der Siebenjährige Krieg, eine verbotene Affäre und Jamies eigene Geheimnisse erschweren Lord Johns Bestrebungen, endlich die Wahrheit über den Tod seines Vaters herauszufinden.

Meine Rezension: »Die Sünde der Brüder« war mein zweiter Lord John Roman den ich gelesen habe und so langsam werde ich süchtig, was unschwer daran zu erkennen ist, dass ich momentan einen Lord John Roman nach dem anderen verschlinge. Seitdem die Figur des Lord John Grey das erste Mal in den Outlander-Roman von Diana Gabaldon auftauchte mag ich sie sehr gern. John ist ein faszinierender Charakter, er ist gebildet, humorvoll, viel zu lieb für diese Welt, dennoch im Kampf bewandert, ein exzellenter Schwertkämpfer und dazu verdammt auf ewig unglücklich in Jamie Fraser verliebt zu sein. Ein Umstand der das ein und andere Missverständnis zwischen den beiden heraufbeschwört und das zarte Band ihrer Freundschaft mitunter heftig belastet. Dennoch ist Jamie der einzige Mensch mit dem John frei reden kann und der ihm gnadenlos seine ehrliche Meinung sagt. In »Die Sünde der Brüder« versucht John das Geheimnis um den Tod seines Vaters zu lüften. Akribisch folgt er den Hinweisen und besucht zu meiner großen Freude Jamie Fraser in Helwater. Kann Jamie ihm helfen das Geheimnis zu lüften? Ich werde es euch nicht verraten. Doch noch in einer anderen heiklen Angelegenheit sucht John Jamies Rat. Es geht um eine Frage der Ehre, der Loyalität der Familie gegenüber, aber auch eine Frage des Herzens…

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer exzellent. Sehr bildlich und mitreißend geschrieben von der ersten bis zur letzten Zeile. Die Lord John Romane fügen sich perfekt in die Lücken der Highland-Saga ein und füllen sie aus. Ich begleite Lord John sehr gern bei seinen Abenteuern. Ich liebe Johns Humor der ab und an hervorblitzt, seinen Witz und die liebenswerte Art wie er durchs Leben schreitet. Man muss ihn einfach lieben.

»Die Sünde der Brüder« ist mitreißend und packend, ein Roman der mich überzeugt und begeistert. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Lord John Romane der Reihe lesen.

Fazit: Ich bin begeistert! Ein spannender Roman der sowohl durch seine bildliche und vielschichtige Schreibweise, als auch durch seinen Humor und flüssigen Erzählstil zu überzeugen weiß. Klare Leseempfehlung von mir.

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Diana Gabaldon – Die Sünde der Brüder- Roman

Broschiert: 512 Seiten

Verlag: Knaur Taschenbuch

ISBN: 978-3-426-51827-4

Preis: 14,99 €

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Felicity Green – Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit: Die Troll-Chroniken – Fantasy

 

Klapptext: Als Alannah in die Klinik für aggressive Jugendliche auf einer einsamen Shetland-Insel eingewiesen wird, glaubt sie, endlich Hilfe und Freunde gefunden zu haben. Ja, im charismatischen Nic vielleicht sogar mehr als einen Freund. Bis sich herausstellt, dass man Alannah dort nicht behandeln, sondern das aus ihr machen will, vor dem sie sich am meisten fürchtet: das blutrünstige, unkontrollierbare Tier in ihr, den Berserker. Nic und ihre neuen Freunde wissen die schreckliche Wahrheit längst: Das Ende der Menschheit und die Rückkehr der Trollwesen stehen bevor. Alannah wurde zur Tierkriegerin herangezüchtet, um auserwählte Magier im Kampf gegen die Wesen zu beschützen. Doch die Zeit der Menschheit läuft ab. Können Auserwählte und Tierkrieger versuchen, die Apokalypse abzuwenden? Alannah ringt noch dazu mit einer düsteren Ahnung: Sie hat weniger mit den Auserwählten wie Nic gemein, sondern mehr mit den schrecklichen Kreaturen, die bei der zweiten Ragnarök aus der Erde kriechen werden.

Meine Rezension: „Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit“ ist der erste Band der Fantasy-Dystopie-Serie „Die Troll-Chroniken“ von Felicity Green.

Das wunderschöne in Blautönen gehaltene Cover mit der Kriegerin und den Runen darauf zog meinen Blick sofort auf sich, dazu der interessante Klapptext und es war klar, dass ich das Buch lesen musste. Der Roman ist gut durchdacht und liest sich sehr leicht und flott weg. Die Geschichte/Idee hat mir sehr gut gefallen. Bei der Umsetzung bin ich zwiegespalten, als Jugendbuch-Fantasy ist es okay aber als Erwachsenen-Fantasy ist es  für mich eindeutig zu seicht. Stellenweise liest es sich wie eine Erzählung.  Die Ausschmückung, die Gefühle, die Emotionen die mich mitfiebern und mitleiden lassen bleiben auf der Strecke.  Da besteht Potenzial nach oben. Bei einem Film würde ich sagen mir fehlen die Spezialeffekte, die Schockmomente, die Ecken und Kanten.  Seit dem Prolog arbeitete die Geschichte fast gradlinig auf den Endkampf hin. Deshalb hatte ich mir ehrlich gesagt gerade vom Ende etwas mehr erwartet – tolle Kampfszenen, Action, Gefühl, Bildgewaltig, ein Ende mit Paukenschlag – und war dementsprechend enttäuscht als es sehr schnell und kurz abgehandelt wurde.

Wie gesagt die Idee hinter dem ganzen hat mir sehr gut gefallen. Vor allem dieser Mix aus genmanipulierten Tierkriegern und Magiern die versuchen ein sich öffnendes Portal in eine andere Welt zu verschließen.  Zum Ende des Buches wird der Grundstein für den Folgeroman gelegt. Ein Erscheinungstermin ist mir noch nicht bekannt.

Fazit: Lesenswerter, unterhaltsamer Auftakt zur Fantasy-Roman-Reihe  „Die Troll-Chroniken“ von Felicity Green.

Ich persönlich würde das Buch eher für eine jüngere Zielgruppe oder Neueinsteiger in das Gene  empfehlen. Ich könnte mir vorstellen, dass es Leserinnen und Leser welche im selben Alter wie die Protagonisten sind, leichter fallen wird sich in die Geschichte fallen zu lassen und mit den Hauptdarstellern zu identifizieren. Für Erwachsenen-Fantasy oder Fantasy-Vielleser ist die Geschichte  einfach zu seicht.

3,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Felicity Green – Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit – Fantasy

Broschiert: 356 Seiten

Verlag: Books on Demand 1. Auflage 07.03.2019

ISBN: 978-3-749-42818-2

Preis: 11,99 €

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Markus Zusak – Nichts weniger als ein Wunder- Roman

Klapptext: Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

Meine Rezension: »Nichts weniger als ein Wunder« von Markus Zusak ist ein ganz außergewöhnliches Buch, sehr ergreifend, traurig, berührend und wunderschön. Der Roman erzählt die Geschichte von fünf Brüdern aber nicht nur, da ist so viel mehr. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Trauer und Verlust aber auch Hoffnung, Liebe und Vergebung. Eine Familiengeschichte der besonderen Art.

Ich habe viel gehört über den Autor und das Buch, bisher aber noch keine Bücher des Autors gelesen. Ich weiß, dass die Bücherdiebin von ihm ist, aber das Buch ging damals irgendwie komplett an mir vorbei. Also war ich recht unbelastet, als ich in »Nichts weniger als ein Wunder« einstieg. Anfangs brauchte ich einige Kapitel um mit dem besonderen Schreibstil Zusaks zurechtzukommen, aber dann packte es mich und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Geschichte erzählt sich mit einem ganz besonderen Charme. Sie ist nicht laut oder schreiend, nein…, sie ist eher eine Geschichte der saften, leisen Töne, liebeswert erzählt, dennoch wurde nichts beschönigt. Anspruchsvoll, berührend, unvergleichbar…,  die Geschichte hallt in meinem Inneren nach und lässt mich nicht mehr los. Es ist schwer das gelesene in Worte zu fassen. Das Buch ist – chaotisch – ein bunt gewürfelter Haufen kleinerer Anekdoten die sich aneinanderreihen und zu einer großen Familiensaga zusammensetzen. Aber es ist auch berauschend,  fesselnd, verwirrend, berührend, genial – eben ein ganz besonderer Roman.

Kennt ihr die Szene aus dem Film Forrest Gump als Tom Hanks, auf den Bus wartend, auf der Bank sitzt und wildfremden Leuten aus seinem Leben erzählt? Er kommt von einem Ereignis zum anderen und erzählt seine Geschichte. So ähnlich ist es hier,  Zusak lässt Matthew, den ältesten der Brüder an der alten Schreibmaschine – liebevoll der olle Klapperkasten genannt – die Geschichte der Dunbar Brüder erzählen. Matthew fängt an zu erzählen: wie er da sitzt und die Geschichten aufschreibt, wie der olle Klapperkasten zu seinem Namen kam. Erinnerungen kommen hoch und so wie sie ihm ins Gedächtnis purzeln so fließen sie auf das Papier. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit.  Er erzählt über seine Mutter, seinen Vater, wie sie sich kennenlernten, wie sie ihre Kindheit verbrachten, wie sie lebten bevor sie eine Familie wurden. Dann die Zeit an die er sich selbst erinnert. Die Höhen und Tiefen, den Zusammenhalt und den Absturz. Er erzählt die Geschichte von Clay dem vierten Dunbar Bruder. Der, der eine Brücke baute. Eine Brücke im realen, aber auch im übertragenen Sinn. Eine Brücke die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verband. Eine Brücke die Wunden heilte, eine Brücke die die Familie zusammenführte.

Und man klebt als Leser förmlich an den Zeilen. Ich lache hell auf und denke ja genau, dass kenn ich auch und bin ein paar Seiten weiter zu Tode betrübt.  Ich fühle mit den Figuren mit, kann mit ihnen weinen und lachen aber auch Hoffnung schöpfen. Ich bin von dem Buch total begeistert, aber ich kann auch verstehen, wenn jemand sagt, dass er mit dem Schreibstil nicht zurechtkommt. Man muss diese Art des Schreibens mögen, aber wenn man sich darauf einlässt, dann ist die Geschichte einfach genial und etwas ganz besonderes.

Fazit: »Nichts weniger als ein Wunder« ist ein anspruchsvolles, einzigartiges, emotional berührendes Buch über die Liebe, das Leben, die Hoffnung und den Tod. Über Brüder die zurückgelassen wurden, die wie sie es nennen würden – ermordet wurden – aber einfach nicht sterben konnten. Es ist aufwühlend und gleichzeitig wunderschön. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Fesselnd bis zur letzten Zeile.

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an @randomhouse #LimesVerlag und das #Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplars! 

Produktinformation

Markus Zusak – Nichts weniger als ein Wunder- Roman

Gebundene Ausgabe: 640 Seiten

Verlag: Limes Verlag – Deutsche Erstausgabe 04.02.2019

ISBN: 978-3-809-02706-5

Preis: 22,00 €

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