Johanna Alba und Jan Chorin – Jubilate! Ein Papst-Krimi Band 5 – Roman

Klapptext: Papst Petrus hat ein großes Herz. Nicht nur für Fußball, Pasta und Vino – auch für die Liebe! Doch diesmal gelangt selbst er an seine Grenzen: Contessa Giulia, seine Pressesprecherin aus altem römischen Adel, soll das beträchtliche Familienvermögen erben. Unter einer Bedingung: Sie muss heiraten. Nur ist das Herz der Contessa schon vergeben – ausgerechnet an Franziskanermönch Francesco, den Privatsekretär des Heiligen Vaters. Die Schöne und der Mönch: Es droht ein Skandal, der die Kirche in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Im Landschloss von Giulias Familie kommt es zu einem Mordanschlag. Und schließlich zum dramatischen Showdown.

Papst Petrus, lebensfroh und unerschrocken, muss eine Verschwörung aufdecken, einen Mord verhindern. Und die Liebe retten. Jubilate!

Meine Rezension: »Jubilate!«  Ist der 5. Band der Papstkrimi-Reihe vom Autorenduo  Johanna Alba und Jan Chorin.  Der unterhaltsam, amüsante Papstkrimi wurde mit viel Humor und Liebe geschrieben und das merkt man ihm auch an. Sympathische, mitunter recht skurrile  Figuren geben sich ein Stelldichein und lassen mich die Welt um mich herum vergessen. Ich tauche ab in eine romantische Kulisse vor den Toren Roms und begleite Papst Petrus II. bei seinen Abenteuern. Stellenweise habe ich Tränen gelacht. Die Dialoge sind einfach herrlich – »Schöne Männer morden nicht. Sie haben andere Mittel.«  – und die Situationskomik ist fast göttlich.  Alt bekannte Figuren unterhalten mich mit ihren kleinen  Boshaftigkeiten, doch auch neue Charaktere haben ihren Auftritt und erobern mit ihrem Witz und Charme im Sturm mein Herz. Und dann gibt es ja auch noch Monsignore den Kater des Heiligen Vaters der mich des Öfteren zum Schmunzeln bringt.

Die Autoren haben mit »Jubilate!«  ein rundum gelungenes Paket aus kurzweiligem Krimi, liebenswert skurrilen Figuren, einem Schuss Romantik und feinem Humor geschnürt. Sicher ist es immer mit einem Augenzwinkern zu sehen, wenn seine Heiligkeit ermittelt, aber wer bereit ist sich darauf einzulassen und die Welt nicht ganz so ernst zu sehen, der erlebt mit den Papstkrimis sehr unterhaltsame Lesestunden.

Fazit: Kurzweiliger, amüsanter Papstkrimi. Mit viel Humor und Liebe geschrieben und in malerischer Kulisse vor den Toren Roms angesiedelt. Das gefällt und macht Appetit auf mehr, ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Papst Petrus II.!

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Johanna Alba und Jan Chorin – Jubilate! Ein Papst-Krimi Band 5 – Roman

Taschenbuch: 400 Seiten

Verlag: Rowohlt 1. Auflage 2019

ISBN: 978-3-499-27501-2

Preis: 10,00 €

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Diana Gabaldon – Die Sünde der Brüder- Roman

Klapptext: Der zweite Band der Lord-John-Saga.

England, 1758: Vor siebzehn Jahren wurde Lord Johns Vater tot mit einer Pistole in der Hand aufgefunden. Nun erwacht die Erinnerung an die Vergangenheit, als Johns Bruder von einem unbekannten Absender eine Seite aus dem Tagebuch ihres Vaters zugeschickt wird. Um herauszufinden, wer dahinter steckt, wendet Lord John sich an den einzigen Mann, dem er noch vertrauen kann: Jamie Fraser. Aber der Siebenjährige Krieg, eine verbotene Affäre und Jamies eigene Geheimnisse erschweren Lord Johns Bestrebungen, endlich die Wahrheit über den Tod seines Vaters herauszufinden.

Meine Rezension: »Die Sünde der Brüder« war mein zweiter Lord John Roman den ich gelesen habe und so langsam werde ich süchtig, was unschwer daran zu erkennen ist, dass ich momentan einen Lord John Roman nach dem anderen verschlinge. Seitdem die Figur des Lord John Grey das erste Mal in den Outlander-Roman von Diana Gabaldon auftauchte mag ich sie sehr gern. John ist ein faszinierender Charakter, er ist gebildet, humorvoll, viel zu lieb für diese Welt, dennoch im Kampf bewandert, ein exzellenter Schwertkämpfer und dazu verdammt auf ewig unglücklich in Jamie Fraser verliebt zu sein. Ein Umstand der das ein und andere Missverständnis zwischen den beiden heraufbeschwört und das zarte Band ihrer Freundschaft mitunter heftig belastet. Dennoch ist Jamie der einzige Mensch mit dem John frei reden kann und der ihm gnadenlos seine ehrliche Meinung sagt. In »Die Sünde der Brüder« versucht John das Geheimnis um den Tod seines Vaters zu lüften. Akribisch folgt er den Hinweisen und besucht zu meiner großen Freude Jamie Fraser in Helwater. Kann Jamie ihm helfen das Geheimnis zu lüften? Ich werde es euch nicht verraten. Doch noch in einer anderen heiklen Angelegenheit sucht John Jamies Rat. Es geht um eine Frage der Ehre, der Loyalität der Familie gegenüber, aber auch eine Frage des Herzens…

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer exzellent. Sehr bildlich und mitreißend geschrieben von der ersten bis zur letzten Zeile. Die Lord John Romane fügen sich perfekt in die Lücken der Highland-Saga ein und füllen sie aus. Ich begleite Lord John sehr gern bei seinen Abenteuern. Ich liebe Johns Humor der ab und an hervorblitzt, seinen Witz und die liebenswerte Art wie er durchs Leben schreitet. Man muss ihn einfach lieben.

»Die Sünde der Brüder« ist mitreißend und packend, ein Roman der mich überzeugt und begeistert. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Lord John Romane der Reihe lesen.

Fazit: Ich bin begeistert! Ein spannender Roman der sowohl durch seine bildliche und vielschichtige Schreibweise, als auch durch seinen Humor und flüssigen Erzählstil zu überzeugen weiß. Klare Leseempfehlung von mir.

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Diana Gabaldon – Die Sünde der Brüder- Roman

Broschiert: 512 Seiten

Verlag: Knaur Taschenbuch

ISBN: 978-3-426-51827-4

Preis: 14,99 €

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Felicity Green – Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit: Die Troll-Chroniken – Fantasy

 

Klapptext: Als Alannah in die Klinik für aggressive Jugendliche auf einer einsamen Shetland-Insel eingewiesen wird, glaubt sie, endlich Hilfe und Freunde gefunden zu haben. Ja, im charismatischen Nic vielleicht sogar mehr als einen Freund. Bis sich herausstellt, dass man Alannah dort nicht behandeln, sondern das aus ihr machen will, vor dem sie sich am meisten fürchtet: das blutrünstige, unkontrollierbare Tier in ihr, den Berserker. Nic und ihre neuen Freunde wissen die schreckliche Wahrheit längst: Das Ende der Menschheit und die Rückkehr der Trollwesen stehen bevor. Alannah wurde zur Tierkriegerin herangezüchtet, um auserwählte Magier im Kampf gegen die Wesen zu beschützen. Doch die Zeit der Menschheit läuft ab. Können Auserwählte und Tierkrieger versuchen, die Apokalypse abzuwenden? Alannah ringt noch dazu mit einer düsteren Ahnung: Sie hat weniger mit den Auserwählten wie Nic gemein, sondern mehr mit den schrecklichen Kreaturen, die bei der zweiten Ragnarök aus der Erde kriechen werden.

Meine Rezension: „Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit“ ist der erste Band der Fantasy-Dystopie-Serie „Die Troll-Chroniken“ von Felicity Green.

Das wunderschöne in Blautönen gehaltene Cover mit der Kriegerin und den Runen darauf zog meinen Blick sofort auf sich, dazu der interessante Klapptext und es war klar, dass ich das Buch lesen musste. Der Roman ist gut durchdacht und liest sich sehr leicht und flott weg. Die Geschichte/Idee hat mir sehr gut gefallen. Bei der Umsetzung bin ich zwiegespalten, als Jugendbuch-Fantasy ist es okay aber als Erwachsenen-Fantasy ist es  für mich eindeutig zu seicht. Stellenweise liest es sich wie eine Erzählung.  Die Ausschmückung, die Gefühle, die Emotionen die mich mitfiebern und mitleiden lassen bleiben auf der Strecke.  Da besteht Potenzial nach oben. Bei einem Film würde ich sagen mir fehlen die Spezialeffekte, die Schockmomente, die Ecken und Kanten.  Seit dem Prolog arbeitete die Geschichte fast gradlinig auf den Endkampf hin. Deshalb hatte ich mir ehrlich gesagt gerade vom Ende etwas mehr erwartet – tolle Kampfszenen, Action, Gefühl, Bildgewaltig, ein Ende mit Paukenschlag – und war dementsprechend enttäuscht als es sehr schnell und kurz abgehandelt wurde.

Wie gesagt die Idee hinter dem ganzen hat mir sehr gut gefallen. Vor allem dieser Mix aus genmanipulierten Tierkriegern und Magiern die versuchen ein sich öffnendes Portal in eine andere Welt zu verschließen.  Zum Ende des Buches wird der Grundstein für den Folgeroman gelegt. Ein Erscheinungstermin ist mir noch nicht bekannt.

Fazit: Lesenswerter, unterhaltsamer Auftakt zur Fantasy-Roman-Reihe  „Die Troll-Chroniken“ von Felicity Green.

Ich persönlich würde das Buch eher für eine jüngere Zielgruppe oder Neueinsteiger in das Gene  empfehlen. Ich könnte mir vorstellen, dass es Leserinnen und Leser welche im selben Alter wie die Protagonisten sind, leichter fallen wird sich in die Geschichte fallen zu lassen und mit den Hauptdarstellern zu identifizieren. Für Erwachsenen-Fantasy oder Fantasy-Vielleser ist die Geschichte  einfach zu seicht.

3,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Felicity Green – Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit – Fantasy

Broschiert: 356 Seiten

Verlag: Books on Demand 1. Auflage 07.03.2019

ISBN: 978-3-749-42818-2

Preis: 11,99 €

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Markus Zusak – Nichts weniger als ein Wunder- Roman

Klapptext: Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

Meine Rezension: »Nichts weniger als ein Wunder« von Markus Zusak ist ein ganz außergewöhnliches Buch, sehr ergreifend, traurig, berührend und wunderschön. Der Roman erzählt die Geschichte von fünf Brüdern aber nicht nur, da ist so viel mehr. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Trauer und Verlust aber auch Hoffnung, Liebe und Vergebung. Eine Familiengeschichte der besonderen Art.

Ich habe viel gehört über den Autor und das Buch, bisher aber noch keine Bücher des Autors gelesen. Ich weiß, dass die Bücherdiebin von ihm ist, aber das Buch ging damals irgendwie komplett an mir vorbei. Also war ich recht unbelastet, als ich in »Nichts weniger als ein Wunder« einstieg. Anfangs brauchte ich einige Kapitel um mit dem besonderen Schreibstil Zusaks zurechtzukommen, aber dann packte es mich und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

Die Geschichte erzählt sich mit einem ganz besonderen Charme. Sie ist nicht laut oder schreiend, nein…, sie ist eher eine Geschichte der saften, leisen Töne, liebeswert erzählt, dennoch wurde nichts beschönigt. Anspruchsvoll, berührend, unvergleichbar…,  die Geschichte hallt in meinem Inneren nach und lässt mich nicht mehr los. Es ist schwer das gelesene in Worte zu fassen. Das Buch ist – chaotisch – ein bunt gewürfelter Haufen kleinerer Anekdoten die sich aneinanderreihen und zu einer großen Familiensaga zusammensetzen. Aber es ist auch berauschend,  fesselnd, verwirrend, berührend, genial – eben ein ganz besonderer Roman.

Kennt ihr die Szene aus dem Film Forrest Gump als Tom Hanks, auf den Bus wartend, auf der Bank sitzt und wildfremden Leuten aus seinem Leben erzählt? Er kommt von einem Ereignis zum anderen und erzählt seine Geschichte. So ähnlich ist es hier,  Zusak lässt Matthew, den ältesten der Brüder an der alten Schreibmaschine – liebevoll der olle Klapperkasten genannt – die Geschichte der Dunbar Brüder erzählen. Matthew fängt an zu erzählen: wie er da sitzt und die Geschichten aufschreibt, wie der olle Klapperkasten zu seinem Namen kam. Erinnerungen kommen hoch und so wie sie ihm ins Gedächtnis purzeln so fließen sie auf das Papier. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit.  Er erzählt über seine Mutter, seinen Vater, wie sie sich kennenlernten, wie sie ihre Kindheit verbrachten, wie sie lebten bevor sie eine Familie wurden. Dann die Zeit an die er sich selbst erinnert. Die Höhen und Tiefen, den Zusammenhalt und den Absturz. Er erzählt die Geschichte von Clay dem vierten Dunbar Bruder. Der, der eine Brücke baute. Eine Brücke im realen, aber auch im übertragenen Sinn. Eine Brücke die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verband. Eine Brücke die Wunden heilte, eine Brücke die die Familie zusammenführte.

Und man klebt als Leser förmlich an den Zeilen. Ich lache hell auf und denke ja genau, dass kenn ich auch und bin ein paar Seiten weiter zu Tode betrübt.  Ich fühle mit den Figuren mit, kann mit ihnen weinen und lachen aber auch Hoffnung schöpfen. Ich bin von dem Buch total begeistert, aber ich kann auch verstehen, wenn jemand sagt, dass er mit dem Schreibstil nicht zurechtkommt. Man muss diese Art des Schreibens mögen, aber wenn man sich darauf einlässt, dann ist die Geschichte einfach genial und etwas ganz besonderes.

Fazit: »Nichts weniger als ein Wunder« ist ein anspruchsvolles, einzigartiges, emotional berührendes Buch über die Liebe, das Leben, die Hoffnung und den Tod. Über Brüder die zurückgelassen wurden, die wie sie es nennen würden – ermordet wurden – aber einfach nicht sterben konnten. Es ist aufwühlend und gleichzeitig wunderschön. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Fesselnd bis zur letzten Zeile.

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Markus Zusak – Nichts weniger als ein Wunder- Roman

Gebundene Ausgabe: 640 Seiten

Verlag: Limes Verlag – Deutsche Erstausgabe 04.02.2019

ISBN: 978-3-809-02706-5

Preis: 22,00 €

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Meghan March – Sinful Queen – Roman

Klapptext: Sie stand vor mir wie eine Königin – die es mit dem König, zu dem ich mich selbst erklärt hatte, aufnehmen konnte.  –  Um ihre Schulden zu begleichen und ihre Whiskey-Destillerie zu retten, hat sich Keira Kilgore auf das unmoralische Angebot von Lachlan Mount eingelassen. Er besitzt ihren Körper, aber ihren Willen wird er niemals brechen – auch wenn sie spürt, dass es vor allem ihr Herz ist, dass sie vor ihm beschützen muss. Gemeinsam stürzen sie sich in einen Machtkampf aus Kontrolle und Verlangen, ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr in Keiras Vergangenheit lauert …

Meine Rezension: »Sinful Queen« ist der zweite Band der »Sinful Empire Reihe« und schließt nahtlos an den Vorgängerband an. In diesem Teil erfahren wir so einiges über Lachlans Vergangenheit. Wie er aufwuchs, wie er zu seinem Namen kam und wie er zu dem Mann wurde der er heute ist. Das ist sehr interessant und macht die Figur menschlicher und sympathischer. Ja…, er ist der große böse Wolf, aber er ist auch so viel mehr.

Natürlich gibt es auch wieder prickelnde Momente voller Leidenschaft zwischen Keira und Lachlan, um schließlich mit einem Cliffhanger zu enden. Doch diesmal muss ich nicht auf den Erscheinungstermin warten, um zu erfahren wie es endet, denn Band 3 »Sinful Empire« ist bereits am 28.02.2019 erschienen.

Tipp für Neueinsteiger: Es empfiehlt sich die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Fazit: Gelungene Fortsetzung der »Sinful Empire Reihe«. Erotisch, düster, sinnlich, voller dunkler Leidenschaft und Begierde. Für Liebhaber erotisch fesselnder – Dark Romance – Romane.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Meghan March – Sinful Queen – Roman

Taschenbuch: 288 Seiten

Verlag: LYX 1. Aufl. 2019

ISBN: 978-3-736-30820-6

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 10,00 €

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J. R. Ward – Der Spion – Black Dagger 32 – Fantasy

Klapptext: Seit seine große Liebe Sola die Stadt verlassen hat, schwebt Waffenhändler Assail zwischen Leben und Tod. Die BLACK DAGGER haben es sich zur Aufgabe gemacht, den gefallenen Vampir zu retten, denn Assail ist ihr wichtigster Mann im Konflikt mit einem neuen, gefährlichen Feind. Als er den Kampf um sein Leben jedoch zu verlieren droht und die Welt der Vampire schon dem Untergang geweiht scheint, wird der Bruderschaft eines klar: Sie müssen Sola zurückholen, denn nur sie kann Assails Schicksal jetzt noch eine glückliche Wendung geben …

Meine Rezension: Es geht spannend weiter im Black Dagger Universum. Band 32 »Der Spion« knüpft nahtlos an den Vorgängerband »Die Diebin« an und erzählt die Liebesgeschichte zwischen Assail und Sola weiter. Aber nicht nur das,  wir erinnern uns an das tragische Ende von Band 31 an diesen mega Cliffhanger und nun erfahren wir endlich was mit V. und Doc Jane passiert. Haben sie den Angriff überlebt oder nicht? Ich werde diesbezüglich nicht Spoilern. Lasst euch überraschen und denkt immer daran; J. R. Ward ist immer für eine Überraschung, eine neue Wendung, sowie Herzschmerz vom feinsten gut. Ich habe es genossen das Buch zu lesen oder sollte ich besser sagen es zu inhalieren, zu verschlingen in einer einzigen Nacht, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Und wie immer war ich begeistert von dem wundervollen Schreibstil der mich abholt und nicht mehr loslässt, sowie von der prickelnden Erotik und der brennenden Leidenschaft die die Figuren ausleben.

Nach 32 Bänden fragt man sich irgendwann: Wo geht die Reise hin? Kann ein Autor immer noch etwas „Neues“ erzählen? Ja…, sie kann! Man merkt der Geschichte an, dass sie fortschreitet, dass sich die Vampirwelt weiterentwickelt. Ein neues Zeitalter ist angebrochen. Der alte Feind Omega tritt immer mehr in den Hintergrund, dafür haben neue Feinde, neue und uralte vergessene Geheimnisse ihren Auftritt.  Es bleibt spannend und fesselnd. Ich hoffe diese einzigartige, besondere Reihe wird niemals Enden.

Wie gesagt, mir hat der Band sehr gut gefallen und natürlich werden nicht alle Geheimnisse gelüftet und so müssen wir auf die Fortsetzung hoffen. »Der Erlöser« Black Dagger Band 33 erscheint am 9. Dezember 2019 und ich freue mich jetzt schon darauf ihn zu lesen.

Tipp für Neueinsteiger: Fangt unbedingt mit Band 1 an, ihr werdet es nicht bereuen.

Fazit: Düster, erotisch, fesselnd… Ich liebe diese einzigartige, süchtig machende Romanreihe von der ich einfach nicht genug bekommen kann. Für Black Dagger Fans ein absolutes Muss. Für Neueinsteiger, ihr werdet die Brüder lieben. Klare Kaufempfehlung von mir!

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

J. R. Ward – Der Spion – Black Dagger 32 – Fantasy

Taschenbuch: 336 Seiten

Verlag: Heyne Verlag – Deutsche Erstausgabe 11.03.2019

ISBN: 978-3-453-31930-1

Preis: 9,99 €

 

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Diana Gabaldon – Die Fackeln der Freiheit Bd. 3 – Ein Lord John – Roman

Klapptext: Jamie Fraser ist ein Sohn der Highlands, und er war immer stolz auf seine Bereitschaft, für die Freiheit zu kämpfen. Und doch bleibt er freiwillig in Gefangenschaft. Denn nur so kann er seinem unehelichen Sohn nahe sein. Da tritt erneut Lord John Grey in Jamies Leben und bittet um Hilfe gegen eine Verschwörung wider die britische Krone. Wenn Jamie ablehnt, könnte er alles verlieren, was er liebt. Wenn er aber zustimmt, verrät er seine alten Gefährten …

Meine Rezension: »Die Fackeln der Freiheit« ist mein Erster Roman, welchen ich aus der Lord John Reihe von Diana Gabaldon gelesen habe und ich bin total begeistert. Der Klapptext verspricht wirklich nicht Zuviel, es ist  eine spannende und interessante Hintergrundgeschichte welche zu der Zeit spielt, als Jamie seine/n Ehrenschuld/Gefangenendienst in Helwater ableistet. Die Geschichte ist einfach fantastisch  und liefert beeindruckende Einblicke in das Leben von Jamie und Lord John, aber auch von Jamie und seinem inzwischen zweijährigen Sohn Willie. Traurige und herzzerreißende Szenen voller Liebe und Gefühl ereignen sich auf Helwater und super spannende Erlebnisse warten auf Jamie und Lord John in Irland, während sie versuchen eine Verschwörung zu verhindern.

»Die Fackeln der Freiheit« ist ein richtig schöner Roman zum Schwelgen und mitleiden.  Die Autorin versteht es mit ihrer Erzählweise eine einzigartige Stimmung für den Leser zu erschaffen, die ihn durch ihre bildliche, fesselnde Schreibweise an ferne Orte versetzt. Während meine Augen gebannt über die Zeilen huschen ist es, als könnte ich das Meer riechen, die Gischt auf meiner Haut spüren und das Salz auf meinen Lippen schmecken. Ich sehe wie die einzigartige Freundschaft zwischen  Jamie und Lord John sich erneuert und  mein kleines Fan-Herz hüpft voller Freude.

»Die Fackeln der Freiheit« ist mitreißend und packend, ein Roman der mich überzeugt und begeistert. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Lord John Romane der Reihe lesen.

Fazit: Perfekte Ergänzung zu den Outlander Romanen. Eine Geschichte in der Geschichte, exzellent umgesetzt, mitreißend und packend, nicht nur für Outlander-Fans lesenswert.  Klare Kaufempfehlung ohne Wenn und Aber,  für einen spannenden Roman der sowohl durch seine bildliche und vielschichtige Schreibweise, als auch durch seinen Humor und flüssigen Erzählstil zu überzeugen weiß.

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Diana Gabaldon – Die Fackeln der Freiheit Bd. 3 – Ein Lord John – Roman

Taschenbuch: 576 Seiten

Verlag: Blanvalet

ISBN: 978-3-442-38266-8

Preis: 9,99 €

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Elizabeth Edmondson – Mord auf Selchester Castle: Hugo Hawksworth 2 – Kriminalroman

Klapptext: MORD IN ENGLANDS FEINSTER GESELLSCHAFT …

England 1953: Während der Kalte Krieg die Welt in Atem hält, erwarten Geheimagent Hugo Hawksworth und die übrigen Bewohner von Selchester Castle gespannt die Ankunft des neuen Schlossherrn. Denn Gus Mason, Sohn des verstorbenen Earls, ist ausgerechnet Amerikaner! Der neue Earl dachte, das englische Landleben wäre fade,  doch dann bekommt er es mit wertvollen Gemälden dubioser Herkunft zu tun – und im Gewächshaus des Schlosses wird eine Leiche entdeckt. Hugo Hawksworth hegt keinen Zweifel daran, dass die Ereignisse zusammenhängen, und geht auf Mörderjagd…

Meine Rezension: »Mord auf Selchester Castle« ist ein charmanter, unterhaltsamer Krimi im Stil von Agatha Christie. England in der Nachkriegszeit. Nichts ist mehr wie es war, dennoch versucht man auf Selchester Castle die alte Ordnung aufrechtzuerhalten. Essensmarken und Personalmangel zum Trotz. Und dann erbt ausgerechnet ein Amerikaner den Grafentitel des verstorbenen Earls, die Burg nebst Ländereien sowie den Sitz im House of Lords und nicht zu vergessen die Antiquitäten und Barmittel, wo doch andere Erben bereits in den Startlöchern standen. Da ist böses Blut vorprogrammiert.

Eine illustre Gesellschaft findet sich also mehr oder weniger freiwillig  über die Weihnachtsfeiertage in Selchester Castle zusammen. Der neue Earl mit seinen Töchtern, die derzeitigen Bewohner der Burg und ein paar Überraschungsgäste, welche wegen eines  Wetterumschwungs und daraus resultierender unpassierbarer Straßen gezwungenermaßen auf der Burg verweilen müssen. Sie alle verbringen das Weihnachtsfest gemeinsam. Kaum hat man sich bekannt gemacht und die ersten zarten Bande geknüpft, wird das traute Beisammensein durch einen finsteren Mordanschlag gestört. Hugo Hawksworth hat Zweifel, dass es sich dabei um einen Unfall handelt, er hegt vielmehr den Verdacht, dass der Anschlag nicht dem Mordopfer sondern seiner Lordschaft galt. Ein Passus im Testament und mehrere kleinere Unfälle die dem Earl in letzter Zeit zugestoßen sind lassen dies vermuten. Doch ob er damit richtig liegt, dass müsst ihr selbst herausfinden.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Story bietet nicht nur Beste Voraussetzungen für einen spannenden und unterhaltsamen Krimi, sie erfüllt sie auch. Den Leser erwarten Mord, Intrigen und Verschwörungen in Englands malerischer Landschaft. Dazu gesellt sich ein bunter Haufen liebenswert, verschrobener Figuren die allesamt ihre kleinen Geheimnisse haben und runden das Bild perfekt ab.

Anfangs musste ich mich ein bisschen an den Schreibstil gewöhnen, denn jedes Kapitel ist noch einmal in einzelne Szenen unterteilt. Das war ungewöhnlich für mich, aber dann ging das Lesen sehr flott und ich war mitten drin und ging voller Spannung mit auf Mörderjagd.

Fazit: Unterhaltsamer, spannend, amüsanter Krimi im Stil von Agatha Christie. Mit einem buntem Haufen liebenswert, verschrobener Figuren die allesamt ihre kleinen Geheimnisse haben. Sehr Lesenswert!

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Elizabeth Edmondson – Mord auf Selchester Castle – Kriminalroman

Taschenbuch: 400 Seiten

Verlag: Goldmann, Deutsche Erstausgabe 2019

ISBN: 978-3-442-48824-7

Preis: 10,00 €

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Challenge – 19 Bücher für 2019 – 1. Update

Hallo meine lieben Bücherfreunde,

wir haben den März erreicht. Draußen blühen die Schneeglöckchen und Krokusse und wir freuen uns auf den Frühling auch wenn es heute wettertechnisch eher nach April aussieht. Sonne-Regen-Hagel-Schnee-Sturm, ein bunter Mix, von allem etwas. Bei dem Wetter freut man sich auf ein warmes Plätzchen am Kamin natürlich mit einem guten Buch.  Lasst uns nachsehen, wie es mit meiner Leseliste für 2019 steht. Den Roman von Emma Scott – All In Duett– Zwei Versprechen habe ich bestellt und hoffe ihn in den nächsten Tagen zu erhalten. Er steht ganz oben auf meiner Leseliste.

Neuerscheinungen 2019:

  1. J. R. Ward – Die Diebin: Black Dagger 31 – Roman – 14.01.2019
  2. Kerrigan Byrne – Victorian Rebels 3 – Das Licht unserer Herzen – Roman- 31.01.2019
  3. Emma Scott – All In Duett– Zwei Versprechen – New Adult – 31.01.2019
  4. J. R. Ward – Der Spion: Black Dagger 32 – Roman – 11.03.2019
  5. L. J. Shen – Broken Love – Sinners of Saint 4 – Roman – 29.03.2019
  6. Kerrigan Byrne – Victorian Rebels 4 – Das Versprechen einer Nacht – Roman- 31.05.2019
  7. Meghan March – Sinful Queen – Sinful Empire 2 – Roman – 31.01.2019
  8. Meghan March – Sinful Empire – Sinful Empire 3 – Roman – 28.02.2019

Buchschätze:

  1. Robert Galbraith– Weißer Tod – Band 4 Cormoran-Strike-Reihe – Roman
  2. Kerrigan Byrne – Victorian Rebels 2 – Ein Herz voll dunkler Schatten – Roman
  3. L. J. Shen – Twisted Love – Sinners of Saint 2 – Roman
  4. L. J. Shen – Scandal Love – Sinners of Saint 3 – Roman
  5. Nichole Chase – American Royals – Wer wir auch sind – Roman
  6. Meghan March – Sinful King – Sinful Empire 1 – Roman
  7. Brittainy C. Cherry – Wie die Luft zum Atmen – Roman
  8. Lara Adrian – Hunter Legacy – Düstere Leidenschaft – Roman
  9. Diana Gabaldon – Die Fackeln der Freiheit – Ein Lord John Roman
  10. Joker
  11. Joker

ungelesen – gelesenlese ich gerade

Neu hinzugekommen:

  1. Graham Moore – Der Mann, der Sherlock Holmes tötete – Roman
  2. Hendrik Esch – Jagdtrieb – Kriminalroman
  3. Elizabeth Edmondson – Mord auf Selchester Castle: Hugo Hawksworth 2 – Kriminalroman

Sieht doch gar nicht so schlecht aus. Ich habe in den ersten zwei Monaten dieses Jahres fünf Bücher von meiner Liste gelesen und zwei Bücher habe ich angefangen zu lesen. Für „Diana Gabaldon – Die Fackeln der Freiheit – Ein Lord John Roman“ habe ich einen meiner drei Joker eingesetzt. Das Buch liegt schon sehr lange auf meinem SUB und jetzt wo ich mir die 4. Staffel der Outlander-Serie im Fernsehen angeschaut hatte, da habe ich richtig Lust bekommen es zu lesen. Neben Jamie bin ich ein großer Lord John Fan. Ich mag die Figur und die außergewöhnliche Freundschaft zwischen John und Jamie sehr.

Ansonsten hat es mich ein bissel zu Krimis hingezogen, wie man unschwer an den Titeln der neu hinzugekommenen Büchern sehen kann.

Und wie sieht es bei euch so aus? Macht ihr Fortschritte beim SUB-Abbau?

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und möge euch der Lesestoff niemals ausgehen!

Eure Catherine

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Graham Moore – Der Mann, der Sherlock Holmes tötete – Roman

Klapptext: Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten – und ein großer Lesespaß!

Meine Rezension: »Der Mann, der Sherlock Holmes tötete« von Graham Moore – Was macht ihn aus, den Zauber dieses historischen Kriminalromans?  Nun ich werde versuchen es euch zu erklären. In diesem Roman   bekommt der Leser gleich zwei Geschichten kredenzt. Ein Erzählstrang spielt in der guten alten Zeit, im viktorianischen London um 1900, der andere gut 100 Jahre später.

Die sehr schöne bildliche Schreibweise zieht mich sofort in ihren Bann. In der Neuzeit begleite ich den Sherlockianer Harold, erlebe wie er in die Reihen der Irregulars aufgenommen und ungewollt in einen Mordfall verstrickt wird, in deren Mittelpunkt die Suche nach einem verlorenen Tagebuch von Sir Arthur Conan Doyle steht.

Im zweiten Erzählstrang lässt der Autor mit viel Liebe zum Detail und zu den Werken von Sir Arthur Conan Doyle die gute alte Zeit vor meinen Augen auferstehen. Diese einzigartige Stimmung, exzellent umgesetzt und in Worte gefasst. Die Straßen getaucht in diffuses Licht der Gaslaternen, einen Hauch von Romantik verströmend oder ist es doch eher der Hauch der Vergänglichkeit welcher über die Zeilen weht und einzigartige Bilder in meinem Kopf entstehen lässt.

Ich sehe die drei Männer praktisch vor mir, wie sie den Berg am Reichenbachfall besteigen. Den weiten Blick über die Alpen genießend darüber fachsimpelnd, wie oder ob Arthur seinen Sherlock umbringen sollte. Seine Figur, diese erfundene Person, die nur existierte, weil er ihr Leben eingehaucht hatte,  hatte im Laufe der Jahre einen Bekanntheits- und Berühmtheitsgrad erreicht der seinen eigenen um einiges überflügelte. Dauerhaft im Schatten seiner eigenen Kreation stehend, kann man sein Dilemma durchaus verstehen, und den daraus resultierenden Wunsch Holms umzubringen. – »Wenn ich das nicht mache«, sagte Arthur, »treibt er mich in den Tod.«

Wahrheit mischt sich mit Fiktion, Überlieferung mit Fantasie, real existierende Figuren mit frei erfunden, sie alle tragen dazu bei den Roman zu etwas besonderem zu machen und uns verklärt den Romanfiguren in ihre Welt zu folgen. Die einmalige Chance zu nutzen so bekannten Persönlichkeiten wie Sir Arthur Conan Doyle, Bram Stoker, Oscar Wilde oder Agatha Christie näher kennenzulernen oder zumindest kleine pikante Details aus ihrem Leben in Erfahrung zu bringen.

Selbst im letzten Kapitel, das den sinnigen Titel »Abschied« trägt wird der Leser vom Autor noch einmal überrascht. Er lässt zwei Arbeiter, am Ende ihres Tagwerks angekommen, ihre letzten Pennys zusammenkratzen um sich den gerade erschienen Groschenroman mit den neuesten Abenteuern von Sherlock Holms und zwei Pints Bitter Ale kaufen. Das ist ein wirklich schöner Abschluss für die Geschichte und ich kann jedem nur empfehlen es ihnen gleich zu tun. Gönnt euch, nach einem langen Arbeitstag, das Vergnügen den Roman »Der Mann, der Sherlock Holmes tötete« zu lesen, ihr werdet es nicht bereuen.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Wobei ich mehr von dem Erzählstrang in der guten alten Zeit angetan war. Die neuzeitliche Geschichte war für mich interessant, auch spannend aber nicht ganz so reizvoll, was wohl hauptsächlich an der Romantikerin in mir liegt.

Fazit: Lesenswert, spannend, unterhaltsam, amüsant. Ein Kriminalroman den der Esprit der vergangenen Zeit umweht. Ob nun Sherlockianer oder Amateurdetektive mit kriminalistischer Ader, lehnt euch zurück und genießt die Reise, rätselt mit und entdeckt die Geheimnisse um das verschwundene Tagebuch des Sir Arthur Conan Doyle.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an @Eichborn_Verlag und die #lesejury für die Zusendung des Manuskripts! #Rezension

 

Produktinformation

Graham Moore – Der Mann, der Sherlock Holmes tötete – Roman

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

Verlag: Eichborn 1. Aufl. 2019

ISBN: 978-3-847-90038-2

Preis: 22,00 €

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