E-Book – Gerry & Cate – Wie alles begann – von Catherine Oertel

„Gerry & Cate – Wie alles begann“ ab sofort auch als E-Book erhältlich.

ISBN 978-3-744-86235-6   € 5,49 (D)

Leseratten aufgepasst: Das E-Book gibt es für 14 Tage zum Promotionpreis von € 3,99 (D) danach zum Verkaufspreis von 5,49 EUR.

Also schnell sein lohnt sich!

Catherine Millers ruhiges Leben wurde komplett auf den Kopf gestellt, als sie auf den geheimnisvollen und attraktiven Gerard McGregor traf. Sie war augenblicklich fasziniert von dem Mann, der ungeahnte animalische Gefühle in ihr weckte und sie mit seiner Leidenschaft an den Rand des Wahnsinns trieb.  Doch ihn umgab eine dunkle Aura, ein Geheimnis, das ihre Liebe und ihr Leben für immer zerstören könnte …

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J. P. Monninger – Liebe findet uns – Roman

Klapptext: Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.

Meine Rezension: Diese Rezension fällt mir schwer, denn wie sich herausstellte, konnte der Roman  mich nicht von sich überzeugen.  Dabei fing alles so gut an. Sowohl die Leseprobe, als auch der Klapptext, vor allem aber dieses wunderschöne Cover hatten mich im Vorfeld voll von dem Buch überzeugt und vermittelten in mir das Bedürfnis es unbedingt lesen zu müssen.

Das liebevoll gestaltete Cover ist aber auch ein echter Hingucker und nebenbei bemerkt der Grund, wieso ich auf das Buch aufmerksam wurde. Die verschiedenen Goldtöne auf dem satten Schwarz lassen es schlicht und doch elegant wirken. Der Funkenregen bzw. das Feuerwerk hinter dem Liebespaar machen es zudem romantisch. Das sprach mich auf den ersten Blick an.

Ich schlug das Buch auf. Las die ersten Zeilen …

„Wenn wir aus dem Zug steigen und von unten kommt
eine große Dampfwolke, du weißt schon,
wie in einem alten Film.

Dann sollten wir uns am Bahnsteig das erste Mal küssen …“

… so wunderschön, so romantisch. Keine Ahnung warum, aber diese Zeilen erinnern mich an alte Humphrey Bogart Filme.  Ja … mein Herz machte zufriedene Luftsprünge davon wollte ich mehr lesen.

Ich begann die ersten Kapitel zu lesen. Das Kennenlernen zwischen Jack und Heather fand ich noch recht originell doch dann bemerke ich wie mich der Roman mehr und mehr langweilte. Die Geschichte plätscherte sanft vor sich hin. Ideal um sie vor dem Einschlafen zu lesen.  Man muss nicht tiefgründig über die Motive der Figuren nachdenken andererseits gibt es aber auch keine Anreize weiterzulesen. Nach 23 Kapiteln kommen Jack und Heather endlich zusammen, doch alles was mir davon in Erinnerung blieb sind die wehenden Vorhänge während des Liebesspiels. Wo ist die versprochene Leidenschaft? Die unsterbliche Liebe zwischen Jack und Heather?  Wo ist der Zauber der normalerweise damit einhergeht, die sprühenden Funken, die Gefühle und Emotionen die mich mitreißen und das Buch kaum aus der Hand legen lassen? Wo ist die Romantik? Scheinbar versteht der Autor etwas anderes darunter als ich.

Zeilen wie: „Unsere Körper bewegten sich in vollkommener Harmonie. Manchmal wurde  Jack gröber, als hätte er viel überstehen müssen, um zu mir zu gelangen, als sei in seinem Körper ein Wesen aus Fisch, DNA und Meerwasser verborgen, das befreit und herausgeschleudert werden müsse.“, wecken in mir definitiv keine romantischen Gefühle. Wer will denn beim Liebesspiel an Fisch denken?

Endlich … Ich habe das Ende erreicht. Der Funke wollte bis zum Schluss nicht überspringen. Es war eine nette Geschichte, aber mehr auch nicht.  Vorhersehbar und an manchen Stellen zu konstruiert. Ich wurde nicht mitgerissen und konnte weder mit Heather noch mit Jack warm werden. Da war keine Leidenschaft, kein Mitfiebern, kein Mitleiden, selbst die Orte der Handlungen sind nur blasse Konstrukte in meiner Erinnerung. Dabei war ich selbst schon an einigen dieser Orte, beste Voraussetzungen also um ein Band zu der Geschichte herzustellen, doch der Autor schaffte es nicht das Kopfkino  in meinem Kopf in Gang zu setzen.

Fazit: Ob man das Buch mag sollte jeder für sich selbst entscheiden. Wer ein Buch zum Herunterfahren vor dem Einschlafen sucht ist hier sicher gut beraten. Mich konnte es nicht überzeugen.

2 von 5 Sterne

© Catherine Oertel

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Gerry & Cate – Wie alles begann von Catherine Oertel

 

Covertext:

Catherine Millers ruhiges Leben wurde komplett auf den Kopf gestellt, als sie auf den geheimnisvollen und attraktiven Gerard McGregor traf. Sie war augenblicklich fasziniert von dem Mann, der ungeahnte animalische Gefühle in ihr weckte und sie mit seiner Leidenschaft an den Rand des Wahnsinns trieb.  Doch ihn umgab eine dunkle Aura, ein Geheimnis, das ihre Liebe und ihr Leben für immer zerstören könnte …

ISBN:  978-3-744-88653-6       €  7,99

 

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J.R. Ward – Bourbon Sins – Roman – #liesLYX

Klapptext: Nach dem Tod des Familienoberhaupts hängt die Bourbon-Dynastie der Bradfords am seidenen Faden. Der Patriarch hat nicht nur das Unternehmen hoch verschuldet hinterlassen, nun entpuppt sich sein vermeintlicher Selbstmord auch noch als Mord. Unter Verdacht gerät der älteste Sohn Edward, den sein Vater um alles gebracht hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während sein jüngerer Bruder Lane alles daran setzt, das Familienunternehmen zu retten, liegt das Schicksal der Bradford Bourbon Company nun ausgerechnet in den Händen ihrer größten Konkurrentin, der Frau, die Edward über alles liebt, aber unerreichbar für ihn scheint –

Meine Rezension: Endlich halte ich den zweiten Teil der Südstaaten-Familiensaga in Händen und ich kann euch sagen, es  geht spannend, dramatisch und leidenschaftlich weiter. Lane rückt immer mehr in den Vordergrund der Geschichte. Er ist bereit für den Erhalt der Brennerei zu kämpfen und sich an die Spitze der Dynastie zu stellen. Kein leichtes Unterfangen, denn noch ist nicht geklärt wem in der Firmenleitung er vertrauen kann. Sein älterer Bruder Edward hilft ihm, kämpft aber weiter gegen seine eigenen Dämonen. Anders als die Polizei  glaube ich nicht, dass Edward der Mörder seines Vaters ist. Vielmehr glaube ich, dass er den Mörder zu kennen glaubt und sich und seine große Liebe für ihn opfert. Aber was ist, wenn er sich irrt? Wenn sein Opfer vollkommen umsonst ist?

Der zweite Teil endet äußerst dramatisch mit einem Cliffhanger.  Mit Spannung erwarte ich das Erscheinen des dritten Bandes Ende November 2017  und hoffe auf ein fulminantes Finale.

Fazit: Gelungene Fortsetzung der Südstaaten-Familiensaga. Spannend, überraschend, dramatisch und absolut Lesenswert.

5 von 5 Sterne

© Catherine Oertel

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Dankeschön für das tolle LYX-Fanset #liesLYX

Zu meiner großen Freude kam heute mein LYX-Fanset bei mir an, welches ich im Rahmen der LYX-Geburtstagsparty auf Lovelybooks gewonnen habe.

Schon beim Aufmachen des Päckchens kamen mir erste Goldglitterschnipsel entgegen, wie bei einer echten Geburtstagsparty. Dazu passend gab es einen goldenen Luftballon. Doch die Highlights verbargen sich unter dem Anschreiben. Seht selbst, ist das nicht toll?

Alles schöne, nützliche Dinge die ein Frauenherz erfreuen und perfekt für einen kuschligen Leseabend sind. Wie eine schöne große Kaffeetasse und heiße Schokolade. Ich liebe Schokolade …  und ich sammle tatsächlich Kaffeetassen. Deshalb freut es mich stets eine neue in meiner Küche begrüßen zu dürfen. Desweiteren gab es einen großen stabilen Beutel in den ganz viele Bücher passen, Kugelschreiber und Notizblock, um die Buchwünsche für den künftigen Buchladenbesuch aufzuschreiben und wenn man mit seiner Ausbeute dann entspannt mit der heißen Schokolade auf dem Sofa sitzt,  gibt es die passenden Taschentücher dazu, die Frau dringend braucht, weil der Liebesroman mal wieder so traurig und schön ist, dass die Tränen fließen.

Vielen herzlichen Dank für das schöne Fanset. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ein besonders großes Dankeschön möchte ich den fleißigen Helferlein sagen, die die Päckchen so liebevoll gepackt und an uns Fans auf den Weg geschickt haben.

Liebe Grüße

Catherine

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Bücherpost vom Ullstein Buchverlag

Das meine allerliebste Postbotin mir Bücherpost bringt, ist ja nichts Neues mehr. Aber diese Bücherpost muss ich euch einfach zeigen, denn neben dem Roman  „Liebe findet uns“ von J. P. Monninger erwartete mich noch eine kleine Überraschung.

Ich öffnete das Päckchen und hervor kam zu meiner großen Überraschung ein weiteres Paket, welches in ein im Buch-Cover-Design (schwarz mit gold) bedrucktes  Geschenkpapier eingewickelt war.

Freudige Erwartung ergriff Besitz von mir, am liebsten hätte ich das Papier aufgerissen um an den Inhalt zu kommen, aber es sah so schön und edel aus, dass ich es ganz vorsichtig öffnete um es nicht zu beschädigen.

 

Als ich  die goldenen Klebepads entfernt hatte und das Papier öffnete erhaschte ich einen Blick auf den Inhalt.  Endlich  hielt ich das Buch inclusive Lesezeichen in Händen und ein weiteres kleines Päckchen, diesmal in goldenes Geschenkpapier verpackt.

Die Spannung stieg …  Neugierig packte ich weiter aus und fühlte mich dabei ein bissel wie zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Was mochte wohl in dem goldenen Päckchen sein?

 

Tara …

Ist das nicht eine schöne Überraschung? Lippenstift in einem wunderschönen altrosa Farbton, Nagellack mit Goldschimmer und Mascara.  Ich bin hin und weg.

Ich freue mich riesig und bedanke mich für die gelungene Überraschung.

Danke … Danke … Danke …!

Vielen herzlichen Dank!

 

© Catherine Oertel

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Kathryn Taylor – Wildblumensommer – Roman

Klapptext: Ein unvergesslicher Sommer in Cornwall

Zoe steht vor einer schweren Entscheidung: Eine hochriskante OP soll ihr Leben retten. Spontan beschließt sie noch einmal nach Cornwall zurückzukehren, denn dort erlebte sie vor vierzehn Jahren ihr größtes Glück – und ihren schlimmsten Albtraum. Nun endlich will sie die Geheimnisse jenes Sommers klären. Erneut trifft sie auf ihre große Liebe Jack, erneut schöpft sie Hoffnung auf ein Leben an seiner Seite. Aber die Schatten der Vergangenheit drohen auch ihre Zukunft zu zerstören …

Große Gefühle vor traumhafter Kulisse – der neue Roman von Spiegel-Bestsellerautorin Kathryn Taylor

Meine Rezension:  „Wildblumen Sommer“ von Kathryn Taylor ist viel mehr als nur ein Liebesroman. Es ist ein Buch, das mich als Leser rundum glücklich und zufrieden macht. Traumhafte Landschaften, sympathische Figuren, ein ungeklärter Todesfall, Familiengeheimnisse, gleich zwei romantische Liebesgeschichten und ein Happy End. Was will man mehr?

Ich schlage den Buchdeckel auf, lese die ersten Zeilen, versinke in der Geschichte und will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Kathryn Taylor schafft es mal wieder mich mit ihrem bildlichen Schreibstil in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte erzählt sich flüssig, lässt sich sehr angenehm lesen und setzt das Kopfkino perfekt in Gang. Ich bin sofort mittendrin im wunderschönen Cornwall. Das weckt viele schöne Urlaubserinnerungen in mir, es ist als würde ich wieder an den Klippen stehen und auf das Meer hinausschauen -Urlaubsfeeling pur.

Zudem machen es einem die sympathischen Hauptfiguren leicht sich in der Geschichte zu verlieren.  Neben der unglücklichen Liebesgeschichte von Zoe und Jack, weiß auch der zweite Handlungsstrang mit Rose und Simon in London den Leser zu fesseln.

Was mir besonders an diesem Roman gefällt ist die dramatische Komponente. Wie kam Zoes Bruder Chris wirklich ums Leben? War es ein Mord? Ein Unfall oder gar Selbstmord? – Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman und verleiht ihm einen mystisch-kriminalistischen Touch.

Mir hat das Buch super gefallen, deshalb möchte ich eine kleine Warnung an alle Leser die keine notorischen Nachteulen sind herausgeben: Achtung! Kathryn Taylor’s Roman „Wildblumen Sommer“ ist nicht nur fesselnd und spannend, sondern auch ein echter Schlafräuber. Also … Wecker stellen nicht vergessen!

Fazit: Wunderschöner Roman  über die Macht der Liebe, voller Gefühl, Leidenschaft und atemberaubender Spannung.   Empfehlung von mir: Lesen … Lesen …. Lesen …  und verzaubern lassen.

5 von 5 Sterne

© Catherine Oertel

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Klaus-Peter Wolf – Totenstille im Watt – Roman

Klapptext: Sie lieben Ostfriesland, das Watt und das Meer? Sie lieben Rupert, Ann Kathrin Klaasen und die anderen aus Klaus-Peter Wolfs Ostfriesland-Kosmos? Dann lernen Sie noch jemanden kennen: Dr. Bernhard Sommerfeldt. Der neue Roman von Mega-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf. Er ist der Arzt in Norddeich, dem die Menschen vertrauen. Ein Doktor aus Leidenschaft. Er behandelt seine Patienten umfassend. Kümmert sich rührend nicht nur um ihre Wunden, sondern nimmt sich auch ihrer alltäglichen Sorgen an. Hört ihnen zu. Entsorgt auch schon mal einen brutalen Ehemann. Verleiht Geld, das er nicht hat. Keiner weiß, dass er ein Mann mit Vergangenheit ist. Einer anderen Vergangenheit, als manche sich das vorstellen. Der jetzt mit neuer Identität ein neues Leben lebt. Wer ist dieser Dr. Sommerfeldt?

Meine Rezension: Wer ist Dr. Sommerfeldt? Eine gute Frage. Für mich stellt er sich so dar: Dr. Sommerfeldt ist sympathisch, dynamisch, umweltbewusst, ein Frauenversteher und Beschützer. Mit anderen Worten der Traum aller Schwiegermütter, wäre da nicht seine dunkle Seite. Er ist der Wolf im Schafspelz, der nette Nachbar mit dem tödlichen Hobby.

Die Geschichte erzählt sich flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen. Ich liebe Klaus-Peter Wolf’s  bildliche Beschreibungen der ostfriesischen Landschaft.  Beim Lesen kommt es mir vor, als könnte ich das Meer riechen, ich spaziere über den Strand, während der Wind mein Haar zerzaust, fühle den Schlick unter meinen nackten Fußsohlen, atme die salzige Meeresluft ein und genieße die friedliche Stille im Watt.  Es ist fast wie ein kleiner Urlaub, doch kehren wir zur eigentlichen Geschichte zurück.

Ich mag den Doktor und die Art wie er die Welt sieht. Die humorvoll eingeflochtenen Wahrheiten des Doc‘s haben mich das ein und andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Er ist nicht nur ein Doc dem die Patienten vertrauen, auch seine Angestellten sind mit ihm gut beraten. Zudem ist über sein Leben zu lesen herrlich entspannend. Klaus – Peter Wolf hat mit Dr. Sommerfeldt eine interessante, vielschichtige Roman-Figur geschaffen.  Man kommt nicht umhin den Doc zu mögen. Er ist liebenswert und sympathisch, seine Opfer nicht gerade die nettesten Mitmenschen und ja … man könnte sagen auf seine Weise macht er die Welt ein bisschen besser.

Es kommt wie es kommen muss, der Doc der nur mit den besten Absichten mordet, schießt  im Laufe der Geschichte etwas über das Ziel hinaus. Nach jedem weiteren Mord killt es sich ein wenig leichter. Der Doc wird unvorsichtiger und muss um nicht entdeckt zu werden weitere Morde begehen. Spätestens als die Kollateralschäden zunehmen kippt der Sympathiepegel. Er ist halt doch nur ein Serienkiller, dennoch möchte ich bis zum Schluss nicht, dass er gefasst wird.

Alles in allem hat der Roman mir gut gefallen. Ich mag den Humor und die Figuren. Mit der Ich-Erzählform kann ich mich anfreunden, werde aber nie begeistert davon sein. Die Sichtweise ist mir zu eingeschränkt. Die Geschichte z. B. auch aus Sicht der Kommissarin zu erleben, hätte das Buch, meiner Meinung nach, noch interessanter und spannender gemacht.

Fazit: Humorvoller, amüsanter Krimiauftakt zur neuen Dr. Sommerfeldt-Reihe aus der Feder von Klaus-Peter Wolf. Mir hat der Roman gut gefallen, ich hatte Spaß beim Lesen und fühlte mich gut unterhalten. Dafür gibt es Daumen hoch und  eine klare Leseempfehlung von mir.

4 von 5 Sterne

© Catherine Oertel

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Maria Realf – The One – Roman

Klapptext: Ein Herz braucht lange, bis es ein Zuhause findet. Ein bezaubernder und berührender Roman über die größten Entscheidungen des Lebens. Lizzie steht kurz vor der Hochzeit mit dem attraktiven Sportlehrer Josh. Was er nicht weiß: Er ist die zweite große Liebe ihres Lebens. Nach Alex, der Lizzie so übel mitgespielt hat, dass sie nur mit Hilfe ihrer besten Freundin Megan wieder auf die Beine kam. Zehn Jahre ist es her, seit Lizzie zuletzt von Alex gehört hat – und die Vergangenheit ist für sie endgültig abgeschlossen. Aber jetzt, drei Monate vor Lizzies großem Tag, ist Alex wieder da. Er möchte ihr etwas Wichtiges sagen. Lizzie will davon nichts wissen, doch er lässt nicht locker …

Meine Rezension: Eine Frau zwischen zwei Männern. Hin- und hergerissen zwischen vergangenen Gefühlen, die stärker als je zuvor wieder aufflackern und der sicheren gewachsenen Liebe zu ihrem Verlobten, steht Lizzie vor einer schweren Entscheidung. Josh ist der perfekte Mann zum Heiraten, um eine Familie zu gründen und überhaupt. Lizzies Liebe zu ihm ist echt,  die Entscheidung ihr Leben mit ihm zu verbringen nicht vorschnell getroffen.  Mit ihm an ihrer Seite wird sie, mit beiden Beinen auf dem Boden stehend, ein sicheres, behütetes Leben führen.

Doch mit Alex ist die Welt bunter, der Rasen grüner, der Himmel blauer. Alex Kuss bringt Lizzie aus dem Takt. Zehn Jahre nach ihrer Trennung und nur wenige Wochen vor ihrer Hochzeit mit Josh. Alex  ist pure Lebensfreude, er zeigt ihr was es heißt zu fliegen. Ihre Träume zu verwirklichen, das Leben zu genießen.

Wie wird Lizzie sich entscheiden? Heiratet sie Josh oder brennt sie mit Alex durch? – Lest es selbst in „The One“ von Maria Realf.

Durch den angenehmen Schreibstil lässt der Roman sich gut lesen. Das Thema ist nicht neu aber unterhaltsam umgesetzt. Für mich hätten es gern ein paar Gefühle mehr und ein paar Hochzeitsvorbereitungen weniger sein können.  370 Seiten steuern wir auf das große Ereignis zu – lachen und weinen mit Lizzie – doch das Ende kommt dann ziemlich abrupt. Auf knapp elf Seiten werden die Ereignisse der kommenden zwei Jahre zusammengefasst und die Handlungsstränge geschlossen. Es wirkt fast so als würde man eine Liste abhaken: Alex check, Josh check, Lizzie check, Megan check …  Ende. Schade … ich hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht, vielleicht wäre dann auch bei mir der berühmte Funke übergesprungen.

Fazit: Unterhaltsame  Sommerlektüre. Wer ein Buch zum kurzen Zeitvertrieb sucht ist hier genau richtig.

Für mich 3,5 Sterne die ich auf 4 aufrunde.

© Catherine Oertel

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Joel Dicker – Die Geschichte der Baltimores – Roman

Klapptext: Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die »Montclairs« sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore: Man ist wohlhabend und erfolgreich, der Sohn Hillel hochbegabt, der Adoptivsohn Woody ein Sportass erster Güte. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für diese »besseren« Verwandten und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt sind sie unschlagbar, zu dritt schwärmen sie für das Nachbarsmädchen Alexandra – bis ihre heile Welt eines Tages für immer zerbricht. Acht Jahre danach beschließt Marcus, inzwischen längst berühmter Schriftsteller, dass es Zeit ist, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber das Leben ist komplizierter als geahnt, und die »Wahrheit« über ihre Familie scheint viele Gesichter zu haben.

Meine Rezension: Die letzten Seiten des Buches sind gelesen, der Deckel lange zugeklappt und doch lässt mich das Buch nicht los. Die Geschichte hallt in meinem Inneren nach; berührt, wühlt auf, regt zum Nachdenken an, versöhnt und gibt neue Hoffnung.

Joel Dicker führt in seinem Roman eindrucksvoll vor Augen, dass die eigene Wahrnehmung nicht immer der Wahrheit entspricht, oft steckt mehr dahinter als wir erahnen. Die Katastrophen unseres Lebens fordern uns heraus, bringen uns an unsere Grenzen, doch wir geben niemals auf. Liebe, Freundschaft, Hoffnung fangen uns wieder auf.   Das Leben geht weiter! Schaut nach vorne, denn die Vergangenheit kann man nicht ändern. Was geschehen ist, ist geschehen, wir können nur versuchen aus unseren Fehlern zu lernen, die Toten betrauern und das Leben umarmen.

Das Buch ist aus, meine Seele weint, mein Herz blutet – es war … so traurig, so schön, so ergreifend, dass ich kaum die richtigen Worte finden kann.

Den Schreibstil möchte ich als berauschend, temporeich, bildlich, fesselnd beschreiben. Ich mag ihn und kann mich zwischen den Zeilen verlieren während das Kopfkino auf vollen Touren läuft.

Der häufige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit mag anfänglich lästig erscheinen, gibt sich aber nachdem man über die ersten 40 Seiten (okay 30 Seiten ohne Schmutztitel, Impressum etc.) hinweg ist. Danach machte es bum! Die Geschichte zog mich in ihren Bann, ich wurde regelrecht hineingesaugt und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Auf den Spuren der Baltimore-Goldmans tauchte ich tiefer und tiefer in die Geschehnisse ein.

Doch die Familienmitglieder gaben ihre Geheimnisse nicht kampflos preis. Gegenwart und Vergangenheit lagen oft näher zusammen als vermutet. Die wahre Geschichte der Baltimores entblätterte sich nur zaghaft, wie eine aufblühende Rose. Jedes einzelne Blütenblatt war eine kleine Begebenheit und immer wenn es zu Boden fiel gab es ein weiteres Stück Wahrheit preis. Bis zum Schluss nur noch der Blütenkelch vor mir lag, in diesem Fall die wahre Geschichte der Baltimores. Es war unglaublich fesselnd und bereichernd hinter die Kulissen der Goldmans zu blicken.

Natürlich verführt es die beiden Romane von Joel Dicker miteinander zu vergleichen. »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« ist ein Thriller und ich habe dieses Buch geliebt, »Die Baltimores« eine Familiensaga aber nicht weniger fesselnd. Beide Romane sind Gehirnjogging für die grauen Zellen, hinter jeder Seite verbergen sich neue Geschichten, neue aufregende Wahrheiten. Und da ich die 511 Seiten der Baltimores an einem Tag plus die halbe Nacht lesend verschlang, kann ich wohl behaupten, dass auch dieser Roman von Joel Dicker mich voll überzeugt hat.

Fazit: Die Familiensaga über Selbstfindung, Freundschaft, Liebe, Intrigen, Eifersucht und Hass ist so berührend und realitätsnah, dass sie einen nicht mehr loslässt. Ich habe gelacht und geweint, ich habe mitgefiebert und geträumt und fühlte mich stets bestens unterhalten. Klare Leseempfehlung von mir für diesen wundervollen Roman!

5 von 5 Sterne

© Catherine Oertel

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