Laura Robinson – Das Blut von London – Historischer Roman

Klapptext: London, 1781: Aus dem Nebel der Hafendocks schält sich das Bild eines schrecklichen Verbrechens. Eine männliche Leiche, die Brandmale aufweist. Harry Corsham, der zur oberen Gesellschaftsschicht gehört, erfährt, dass es sich bei dem Ermordeten um seinen Jugendfreund Tad handelt. Erinnerungen kommen bei ihm auf, aus Zeiten, in denen Tad und er noch voller Ideale waren. Corsham will die Mörder seines Freundes finden, um Seelenfrieden zu erlangen. Doch damit stellt er sich gegen die Mächtigen Londons. Für seine Familie und ihn geht es jetzt um Tod oder Leben.

Meine Rezension:

Einst waren sie Freunde, beste Freunde. Tad Archer und Harry Corsham. Damals ging Harry im Hause Archer ein und aus. Er gehörte praktisch zur Familie und das hatte ihm viel bedeutet. Doch dann kam der Bruch. Ein dummes Zerwürfnis der Intoleranz der damaligen Gesellschaft geschuldet. Er hatte versucht es zu verdrängen, doch es war eine Wunde die nie ganz verheilte. Als Tads Schwester vor seiner Tür stand, hätte er sie fast von seinem Diener abweisen lassen. Allein sein Ehrgefühl verbat es ihm. Tad war immer für ihn da gewesen, er hatte ihm über die schwerste Zeit seines Lebens hinweggeholfen. Eine düstere, trostlose Zeit. Wie hätte er  Amelia abweisen können? Zumal wäre sie nie Grundlos bei ihm aufgetaucht. Zehn Jahre nach ihrer letzten Begegnung. Ihre Sorge um Tad hatte sie zu ihm geführt. Er wurde vermisst und sie befürchtete das Schlimmste, denn Tad folgte immer noch seinen Idealen, die Abschaffung des Sklavenhandels,  und hatte sich damit mächtige Feinde geschaffen.

Harry begab sich auf die Suche nach seinem Freund. Alles was er fand war seine Leiche. Doch damit fing das Abenteuer erst an, denn um seines Seelenfriedens willen musste er den Mord an seinem Freund aufklären. Akribisch folgte er den Spuren die Tad wie Brotkrümel hinterlassen hatte und verstrickte sich in einem Netzt aus Lügen und Intrigen. Was war das Geheimnis, dass Tad im Begriff war zu lüften und was hatte das alles mit den Worten der jungen Sklavin: „Er kam hierher, um seinen dunklen Engel zu besuchen.“, die ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu tun? Nun all das und noch viel mehr erfahrt ihr, wenn ihr den Roman »Das Blut von London«  lest.

Seit langer Zeit habe ich mal wieder zu einem historischen Roman gegriffen und muss sagen, dass ich recht angetan von der Geschichte bin. Ein historischer Roman der sich wie ein Krimi liest. Es ist äußerst spannend und kurzweilig mit Harry Corsham auf Mörderjagd zu gehen.  Das Kopfkino kommt dank Laura Robinsons bildlicher Schreibweise sofort in Gang. Sie entführt mich ins London des 18. Jahrhunderts und versteht es mit ihren Worten eine schöne atmosphärische Stimmung zu erschaffen. Ich sehe die Schauplätze und Handlung direkt vor meinem inneren Auge. Geschickt  eingeflochtene Rückblenden halten die Geschichte am Laufen und offenbaren mitunter neue Spuren auf dem Weg zur Lösung des Falls. Unerwarteten Wendungen und Überraschungen halten bis zum Schluss den Spannungsbogen konstant.

Fazit: Fesselnd, spannend, überraschend. Eine tolle Geschichte, ein historischer Roman der sich wie ein Krimi liest. Absolut Empfehlens- und Lesenswert.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Laura Robinson  – Das Blut von London  – Historischer Roman

Taschenbuch: 512 Seiten

Verlag: Heyne Verlag, Deutsche Erstausgabe 08.08.2019

ISBN: 978-3-453-43937-5

Preis: 10,99 €

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Klaus-Peter Wolf – Todesspiel im Hafen – Sommerfeldt räumt auf – Roman

Klapptext: Sympathisch, intelligent und überaus gefährlich: Dr. Bernhard Sommerfeldt wird verehrt und ist gefürchtet.

Nur, wer sich selbst aufgibt, ist verloren. Man kann im Leben verdammt tief fallen. Aber man kann auch wieder aufstehen und das Spiel von vorn beginnen. Als Johannes Theissen war ich ein Opfer. Unglücklich. Eine traurige Gestalt. Als Dr. Bernhard Sommerfeldt stieg ich in Ostfriesland zu einem geachteten, beliebten Mann auf. Nun, da Ann Kathrin Klaasen mich verhaftet hat, wähle ich einen totsicheren Weg, um aus diesem Gefängnis herauszukommen: Ich werde krank werden. Mit meinen guten Kenntnissen des menschlichen Körpers dürfte es mir nicht schwer fallen, eine Krankheit vorzutäuschen. Denn ich habe noch einige Rechnungen offen, die ich begleichen möchte…

Meine Rezension: Es gibt Dinge die sind einfach gut. »Todesspiel im Hafen« bzw. die Dr. Sommerfeldt – Reihe von Klaus-Peter Wolf gehören definitiv  dazu. In gewohnt fließend, spannendem Schreibstil mit seiner ganz eigenen Portion Humor erweckt der Autor seine Figur Dr. Sommerfeldt nun bereits zum dritten Mal in meinem Kopf zum Leben und schon bin ich mittendrin in der Geschichte und kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Zwei Bände über den sympathischen  Doktor mit dem ausgeprägten Killerinstinkt  hatte ich bereits gelesen und eine Frage brannte mir seit dem besonders unter den Fingernägeln: „Findet Sommerfeldt zurück zu alter Größe?“  Nun fast… möchte ich sagen. Stellenweise ist er wieder der alte Dr. Sommerfeldt. Überlegen, gefährlich mit sich im Einklang. So lieben wir Fans ihn. Leider pfuscht ihm diesmal jemand gehörig ins Handwerk. Was ihn an sich zweifeln und zeitweilig zu einer unglücklich traurigen Gestalt mutieren  lässt. Aber er wäre nicht Dr. Sommerfeldt, wenn er sich davon unterkriegen lassen würde.

Abschließend kann ich sagen, der erste Band ist für mich immer noch der Beste, dicht gefolgt von Band drei. Insgesamt ist es eine lesenswerte unterhaltsame Krimireihe, die zu lesen mir sehr viel Freude bereitet hat.

Beenden möchte ich meine Rezension mit einem Zitat des Autors Klaus-Peter Wolf: „Manchmal macht Sommerfeldt mir Angst, dann wieder möchte ich gern mit ihm befreundet sein und wäre sogar bereit, ihn zu verstecken. Er ist der typische Antiheld unserer Tage, sympathisch, belesen, ein Feinschmecker, und doch überaus gefährlich. Genau deshalb lesen so viele Menschen gern von ihm.“ Besser könnte ich es auch nicht zusammenfassen. Genau das ist das Phänomen Dr. Sommerfeldt und genau deshalb bin auch ich ihm verfallen und freue mich bereits heute von ihm in Band 15. »Ostfriesenzorn« der Ostfriesenkrimireihe, die 2020/21 erscheinen soll, zu lesen.

Fazit: Lesenswerter Wohlfühlkrimi. Nicht nur für Strand und Düne – Urlaubslaune garantiert.  Dr. Sommerfeldt wie wir Fans ihn lieben.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Klaus-Peter Wolf – Todesspiel im Hafen – Sommerfeldt räumt auf – Roman

Taschenbuch: 384 Seiten

Verlag: FISCHER  1.Auflage 26.06.2019

ISBN: 978-3-596-29920-1

Preis: 10,99 €

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Heribert Schulmeyer – Alwina und Nelli – Kinderbuch

Klapptext: Eine Freundschaft wie eine Sommerbrise, luftig, leicht und … unvergesslich schön!

Ein Illustrator fährt ans Meer. Er skizziert, fantasiert, malt … und aus seinen Zeichenblättern wächst eine Urlaubsgeschichte. Die geht so:

Eine Frau fährt ans Meer. Statt im Hotel landet sie in einer Pension. Hier trifft sie auf ein Kind. Nelli ist schon einige Tage da, sie zeigt Alwina die schönsten Plätze. Die beiden verstehen sich und genießen jeden Tag zusammen. Doch Alwina muss irgendwann wieder abreisen. Das ist traurig für Nelli … und doch tragen beide ihr Ferienglück mit sich.

Meine Rezension: Alwina und Nelli ist eine süße Vorlesegeschichte mit liebevollen Zeichnungen. Sie behandelt die Themen Urlaub, Freundschaft, Sommer, Sonne, Strand und Meer. Aufgrund der rein weiblichen Protagonisten besonders für Mädchen empfehlenswert.

Zum Ende hin ist die Geschichte etwas abgehackt. Es scheint mir fast als würde eine Doppelseite in meinem Buch fehlen. Da es keine Seitenzahlen gibt kann ich es schlecht nachkontrollieren. Angegeben ist das Buch mit 48 Seiten aber selbst wenn ich die Innenseiten des Bucheinbandes mitzähle komme ich nur auf 46 Seiten.

Fazit: Ein hübsches Buchgeschenk – als Vorfreude oder zur Erinnerung an einen gemeinsamen Urlaub am Meer. Ein Bilderbuch mit schönen Illustrationen zum Vorlesen oder selber lesen.

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Heribert Schulmeyer – Alwina und Nelli – Kinderbuch

Gebundene Ausgabe: 48 Seiten

Verlag: Atlantis Verlag; 1. Auflage 22.03.2019

ISBN: 978-3-715-20758-2

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre

Preis: 16,95 €

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Alexander Oetker – Zara & Zoë – Rache in Marseille – Thriller

Klapptext: Kommissarin Zara von Hardenberg ist die beste Profilerin bei Europol. Weil sie sich alles merkt, alles entdeckt und alles voraussieht. Das Dumme ist nur: Sie kann keine Regeln brechen. Als sie ein junges Mädchen bestialisch ermordet in der Felsenlandschaft Marseilles findet, spürt sie, dass das Verbrechen auf eine drohende Katastrophe hinweist. Sie kennt nur eine, die diese noch aufhalten kann: ihre Zwillingsschwester Zoë – eine Killerin der korsischen Mafia, deren einzige Grenze sie selbst ist. Das Aufeinandertreffen der verfeindeten Schwestern wird zum Kampf um Leben und Tod. Und dann erst beginnt der eigentliche Showdown im nächtlichen Marseille.

Meine Rezension:  »Zara & Zoë« ist der Erste Roman den ich aus der Feder von Alexander Oetker gelesen habe und ich muss sagen, dass ich recht angetan von dem Buch bin. Eine schöne, interessante Geschichte, angesiedelt in der Provence. Große Teile des Romans spielen in Marseille. Marseille… wie das schon klingt. Die größte Hafenstadt Frankreichs und die Stadt der größten Gegensetze. Auf der einen Seite die malerische Altstadt, die Restaurants, der wunderschöne Strand und nicht zu vergessen der alte Sporthafen. Perfektes Urlaubsfeeling.  Auf der anderen Seite beherbergt die Stadt berüchtigte Banden, ist ein Umschlagplatz für Drogen und Heimat radikalisierter Islamisten und damit ein Idealer Schauplatz für einen Thriller.

Mit viel Liebe zum Detail wurden vom Autor Land und Leute, die Schauplätze aber auch die kulinarischen Köstlichkeiten des Landstrichs beschrieben. Mitunter lief mir beim Lesen direkt das Wasser im Mund zusammen und ich wünschte beim nächsten Umblättern stände das Gericht vor mir.

Hartgesottene Thriller-Fans mögen das Buch vielleicht etwas seicht empfinden, denn die einzelnen Taten werden nicht bis zum letzten Blutstropfen beschrieben, aber mich stört das nicht sonderlich. Im Gegenteil, ich finde den Roman sehr gelungen, spannend und actiongeladen, mit einem ausgesprochen interessanten, taffen Zwillingspaar.  Womit wir bei Zara & Zoë angekommen wären. Zwei willensstarke, taffe Frauen. Eineiige Zwillinge, äußerlich kaum zu unterscheiden, doch vom Wesen her grundverschieden. Ich liebe sie, jede auf ihre Art. Die eine taff, knallhart, ohne Skrupel aber mit Ehrencodex. Die andere hoch intelligent, exzentrisch, dem Recht verpflichtet. Als Kinder entzweit, da die eine bei der Mutter, die andere beim Vater aufwuchs. Doch durch den aktuellen Mordfall treffen sie wieder aufeinander und können nur gemeinsam den Fall lösen.

Der Autor hat das Spiel und den Rollentausch des doppelten Lottchens gekonnt in Szene gesetzt. Gebannt hänge ich an den Zeilen und gehe gemeinsam mit  Zara & Zoë auf Mörderjagd. Doch mehr möchte ich euch gar nicht verraten. Selberlesen lohnt sich und ich hoffe Band 2 lässt nicht so lange auf sich warten.

Fazit: Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Taffe, interessante Charaktere, ein wundervoller Schauplatz, eine spannende Geschichte, rasante Actionszenen. Für mich ein rundum gelungener Reihenauftakt.  Klare Leseempfehlung von mir!

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an @DroemerKnauer Verlag für das Gewinnspiel und die Zusendung des Romans!

Ich habe das Buch, vom Autor signiert, und dazu den wunderschönen Keramik-Kaffeebecher bei einem Gewinnspiel des @DroemerKnauer – Verlags auf Instagram gewonnen und möchte mich noch einmal recht herzlich dafür bedanken. Insbesondere bei den Mitarbeitern des Verlags die so nett waren, mir einen weiteren Kaffeebecher zuzuschicken, da der Erste kaputt bei mir ankam.  Vielen herzlichen Dank! Ich habe mich so sehr gefreut und werde Buch nebst Becher in Ehren halten.

 Produktinformation

Alexander Oetker – Zara & Zoë – Rache in Marseille – Thriller

Broschiert: 336 Seiten

Verlag: Droemer TB April 2019

ISBN: 978-3-426-30715-1

Preis: 14,99 €

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Katie MacAlister – Dragon Hunter Diaries – Drachen bevorzugt – Roman

Klapptext: Gesucht: Drachenjäger

Schwert wird gestellt. Keine Vorerfahrung notwendig.

Gerade noch ist Veronica James eine reichlich pingelige Mathelehrerin, da verbrennt schon ihre Halbschwester vor ihren Augen zu schwarzer Asche – und übergibt Veronica ihr Erbe als Drachen- jägerin. Diese wird in eine Welt gestoßen, in der es von Dämonen, Drachen und Geistern nur so wimmelt. Veronica soll nun die Sterblichen beschützen, dabei hat sie keine Ahnung, was genau zu tun ist! Nur gut, dass ihr der heiße Halbdämon Ian zur Seite steht. Der kann verdammt gut küssen, aber sich mit ihm einzulassen, ist brandgefährlich …

Meine Rezension: Ich war voller Vorfreude, als ich vom Erscheinen von Band 1 »Drachen bevorzugt« der neuen »Dragonhunter-Diaries« – Serie von Katie MacAlister erfuhr. Das wunderschöne Cover, der Klapptext und die Leseprobe versprachen einen Roman ganz nach meinem Geschmack. Doch die anfängliche Euphorie verflog schnell. Was blieb war eine gehörige Portion Enttäuschung.

Los ging es mit seltsamen Kapitelüberschriften anstatt der üblichen Nummerierung. Das kann man mögen, mein Fall war es nicht.  Ich fand die teilweise Absatzlangen Überschriften einfach nur blöd und unhandlich. Nennt mich altmodisch, aber für mich ist es einfach wichtig einen Anhaltspunkt zu haben. Wenn man etwas nachlesen möchte oder sich verblättert hat. Bei einer Nummerierung weiß ich ob ich vor- oder zurückblättern muss um das gesuchte zu finden. Ein Kompromiss aus Nummern und  Kapitelüberschriften hätte vieles erleichtert.

Kommen wir zum Inhalt. Obwohl ich großer Fan der Autorin bin, hat mich diesmal die ansonsten immer eintretende Begeisterung beim Lesen ihrer Bücher nicht packen können. Ich mochte  die Geschichte, die Grundidee dahinter und die Nebencharaktere. Seltsamerweise ist es gerade die Hauptfigur mit der ich überhaupt nicht warm werden konnte. Veronika ist wie ein kleiner Monk mit ihrem Sauberkeitstick  und Angsttierchen. Was mich mehr amüsiert als stört und ehrlich gesagt das einzig positive ist was ich über diese Figur sagen kann. Denn ansonsten ist sie viel zu viel von allem (kindisch, laut, naiv, nervig, anstrengend und widersprüchlich). Dass sie Ian nicht in den Wahnsinn treibt ist ein Wunder. Mich hat ihre ganze Art an den Rand der Verzweiflung getrieben. Die anfänglich noch witzigen Dialoge werden zum Ende hin immer schräger und geschmackloser, fast schon unter der Gürtellinie. Spätestens bei den (Vorsicht Spoiler!) abgehackten Armen die dann über mehrere Kapitel mitgeschleppt werden ohne auch nur die Person, der sie abgehackt wurden, zu verbinden, wurde es so grotesk und unrealistisch dass ich raus war.

Das ganze Buch ist seltsam. Ohne die liebenswerten Nebencharaktere wie Ian zum Beispiel hätte ich das Buch nicht zu Ende gelesen. Ian ist cool und ich hätte gern mehr über ihn erfahren und die Dinge die er in Abaddon erlebt hat. Er kommt sehr sympathisch aber auch geheimnisvoll rüber. Ein Mann der während des Liebesspiels buchstäblich in Flammen steht. Welche Frau würde sich das nicht wünschen. Heißen ungezügelten Sex. Nicht denken nur genießen. Es könnte so schön sein. Wäre da nicht Veronika. Selbst die sonst immer schönen erotischen Szenen macht sie mit ihrem Gequatsche kaputt.  Am Ende des Buches  nervt sie mich nur noch.

Neben Ian möchte ich noch Sasha erwähnen, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe, sowie die beiden Esprits, Funkel und Glitzer. Auch sie sind mir auf Anhieb sympathisch und ich kann sie mir sehr gut im Geiste vorstellen. Die Idee uralte Wesen in den Körper von kleinen unschuldigen Mädchen zu stecken finde ich originell.

Die anfängliche Frage: Warum musste Helen sterben? Wird bis zum Ende nicht zufriedenstellend beantwortet. Vieles im Drachenjägeruniversum bleibt mir als Leser verschlossen.

Wie bereits angekündigt hat mich das Buch insgesamt enttäuscht. Schade, dass die ansich solide Grundidee auf diese Weise umgesetzt wurde. Nicht einmal der sonst schöne Humor konnte das Buch noch retten, denn der wird mit zunehmender Seitenzahl immer schräger und abtörnender. Es macht mich traurig das schreiben zu müssen, aber für mich war das Buch mehr Flop als Top.

Fazit: Für Fans von überdrehten, nervig, anstrengenden Protagonistinnen und grotesk schrägem Humor der unter die Gürtellinie geht.

Persönlich bin ich von dem Buch sehr enttäuscht,  dennoch vergebe ich zwei Sterne für die Grundidee und die liebenswerten Nebencharaktere.

2 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an @LYX_Verlag und die #lesejury für die Zusendung des Manuskripts!

Produktinformation

Katie MacAlister – Dragon Hunter Diaries – Drachen bevorzugt

Taschenbuch: 336 Seiten

Verlag: LYX 1. Aufl. 2019

ISBN: 978-3-736-30981-4

Preis: 10,00 Euro

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Kerrigan Byrne – Victorian Rebels – Das Versprechen einer Nacht – Roman

Klapptext:  Eine unvergessliche Nacht …

Die Krankenschwester Imogen Pritchard verbrachte einst eine leidenschaftliche Nacht mit Cole Talmage. Jahre später trifft sie ihn als junge Witwe wieder und steht vor der Entscheidung, ob sie sich dem von Schmerz und Verlust gezeichneten Cole offenbaren soll. Denn obwohl die Anziehungskraft zwischen ihnen ungebrochen ist, erkennt Cole sie nicht wieder und macht ihr in seiner Verbitterung das Leben schwer. Doch Imogen begreift, dass er mit inneren Dämonen kämpft, die ihn zu zerstören drohen, und setzt alles daran, ihm zu beweisen, dass die Liebe die Dunkelheit seiner Seele besiegen kann.

Meine Rezension: Auf das Erscheinen von Band 4 »Das Versprechen einer Nacht« aus der Victorian Rebels – Reihe von Kerrigan Byrne habe ich voller Sehnsucht gewartet, denn ich liebe diese im viktorianischen London angesiedelte Romanreihe sehr.

Imogen ist Krankenschwester. Von ihrem kargen Lohn ernährt sie ihre jüngere Schwester und Mutter. Das Geld reicht gerade so zum Überleben, jedoch nicht um für die Spielschulden ihres verstorbenen Vaters aufzukommen. Der Besitzer des Gin- und Tanzlokals Nacktes Kätzchen besteht darauf, dass sie die Schulden ihres Vaters bei ihm abarbeitet. Also schiebt sie Tag für Tag die Schichten im Hospital und am Abend bedient sie, verkleidet mit einer schwarzen Perücke und unter falschen Namen, die illustren Gäste im  Nackten Kätzchen. Bis zu jener verhängnisvollen Nacht, als der Besitzer sie, oder besser gesagt ihre Unschuld an Cole Talmage verkaufte. Anfangs sträubt sie sich, doch dann lässt sie sich auf den Deal ein und verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit Cole nicht ahnend, dass diese Nacht ihr ganzes Leben verändern würde.

Als Cole ins Nackte Kätzchen kommt sucht er Zerstreuung für eine Nacht. Eine letzte Nacht ehe er und seine Männer auf eine geheime Mission gehen, deren Ausgang ungewiss ist. Eine letzte Nacht voller Wein, Weib und Gesang. Als er Ginny begegnet, einer sinnlich exotischen Schönheit mit schwarzen Locken weiß er, dass er gefunden hatte was er suchte und zahlte den exorbitant hohen Preis für eine Nacht mit ihr.  Und wahrlich sie war etwas Besonderes. Sie schenkte ihm Wärme und Nähe. Er liebte sie wie er eine Freundin geliebt hätte, nicht wie eine Dirne und ganz unbemerkt  schlich sie sich in jener Nacht mit ihrer reinen Art in sein Herz.  Eine aufrichtige Person in einer Welt voller Hinterlist. Später in Gefangenschaft wurde sie seine Zuflucht. Zu ihr rettete sich seine quälte Seele, während Folterknechte ihm in endlos erscheinenden Stunden grausige Schmerzen zufügten…

Wie und ob Cole und Imogen sich wiedersehen dürft ihr selbst herausfinden, schließlich will ich nicht ungewollt Spoilern oder euch des Lesegenusses berauben. Im Laufe der Geschichte treffe ich zu meiner großen Freude auf viele alte Bekannte aus den Vorgängerbänden. Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm, dass Kopfkino kommt sofort in Gang und sorgt dafür, dass ich mich rundum  in der Geschichte wohlfühle.

Ich liebe die »Victorian Rebels« Reihe sehr, dennoch muss ich anmerken, dass im Vergleich für mich persönlich der 4. Band der schwächste der Reihe ist. Was einzig und allein daran liegt, dass mich die Story um Cole und Imogen auf der emotionalen Ebene nicht so berühren konnte wie die Geschichten der anderen Liebespaare.

Fazit: Wunderbar unterhaltsam, romantische Liebesgeschichte. Spannend und leidenschaftlich erzählt. Eine rundum gelungene Fortsetzung der »Victorian Rebels« Reihe. Klare Leseempfehlung von mir! Ich freue mich auf Band 5 »Victorian Rebels – Mein Ende und mein Anfang«  welcher laut Vorankündigung am 31.10.2019 erscheinen soll.

4,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

 

Reiheninfo:

Band 1 der Victorian Rebels – Mein schwarzes Herz

Band 2 der Victorian Rebels – Ein Herz voll dunkler Schatten

Band 3 der Victorian Rebels – Das Licht unserer Herzen

Band 4 der Victorian Rebels – Das Versprechen einer Nacht

Band 5 der Victorian Rebels – Mein Ende und mein Anfang – ET 31.10.2019

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Produktinformation

Kerrigan Byrne– Victorian Rebels – Das Versprechen einer Nacht – Roman

Broschiert: 400 Seiten

Verlag: LYX 1. Aufl. 31.05.2019

ISBN: 978-3-736-30976-0

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 12,90 €

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Beth O’Leary – Love to Share – Liebe ist die halbe Miete – Roman

Klapptext: Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln …

Meine Rezension: »Love to Share« ist momentan gefühlt in aller Munde. Ob auf den Social-Media-Kanälen oder im Buchhandel das Buch mit dem schönen Cover fällt überall auf. Der Klapptext macht Lust auf mehr. Die Idee, dass sich zwei völlig Fremde, eine Wohnung teilen fand ich sehr originell, klar dass mich das neugierig machte und ich den Roman unbedingt lesen wollte.

Einmal eingetaucht in die Geschichte ließ sie mich nicht mehr los. Ich habe den Roman innerhalb von zwei Tagen verschlungen und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Sicher kann man das Ende des Liebesromans vorausahnen, aber hier ist eher der Weg das Ziel. Tiffy und Leon zu begleiten macht einfach Spaß. Zwei unterschiedliche Leben, zwei verschiedene Erzählstränge die sich im Laufe der Zeit miteinander verweben und zu einem werden.  Leon ist der stille Typ, sehr besonnen und verantwortungsbewusst. Als Palliativpfleger weiß er was Leid bedeutet und steht mit beiden Beinen im Leben.  Tiffy ist Lektorin in einem kleinen Verlag. Sie ist quietsch  bunt, optimistisch, eine lebensbejahende Kämpferin aber auch sie schlägt sich mit gravierenden Problemen herum. Als sie bei Leon einzieht geschieht dies aus einer Notlage heraus. Immer wenn Tiffy traurig ist, dann beginnt sie zu backen. Denn sie will die negative Energie in etwas Positives umwandeln. So kommt Leon regelmäßig in den Genuss ihrer Törtchen. Und ganz nebenbei beginnen sie eine ungewöhnliche Konservation. Mithilfe von Post-it Zetteln schreiben sie sich kleine Nachrichten. Leons Antworten sind zuerst sehr kurz, aber im Laufe der Zeit ändert sich das. Er genießt es sich mit Tiffy auszutauschen. Ganz unmerklich werden sie Freunde, obwohl sie sich nie gesehen haben.

Die Autorin hat es geschafft mit »Love to Share« einen wunderschönen, lesenswerten Wohlfühlroman zu erschaffen, der auch ernste Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt. Manche der beschriebenen Szenen sind herrlich komisch und ich kann gar nicht anders als laut loszulachen. Andere rühren mich zu Tränen. Zudem wurden  nicht nur die zwei sympathischen Hauptprotagonisten Tiffy und Leon gut ausgearbeitet, auch einige der Nebenfiguren sind mit viel Sinn und Verstand ausgewählt und in der Geschichte platziert wurden. Wie zum Beispiel die kleine Holly oder Mr. Prior.

Fazit: »Love to Share« ist ein kleines Sahneschnittchen, ein Roman herzerwärmend, zuckersüß, charmant, unterhaltsam und urkomisch, der neben dem ganzen Zuckerguss, auch eine ernste Seite hat die berührt und zum Nachdenken anregt. Klare Leseempfehlung von mir!

4,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Beth O’Leary – Love to Share  – Liebe ist die halbe Miete – Roman

Taschenbuch: 480 Seiten

Verlag: Diana Verlag – Deutsche Erstausgabe 13.05.2019

ISBN: 978-3-453-36035-8

Preis: 9,99 €

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Morgan Dark – Secret Zero – Band 2 Der Doppelgänger – Roman

Klapptext: Kyle Bradford alias ZERO wird erpresst: Ihm bleiben nur 48 Stunden, um seine Freundin Miranda zu befreien. Ein gefährlicher Doppelgänger mit einer goldenen Maske hat sie entführt und setzt Kyle unter Druck. Denn er kennt ein ungeheures Geheimnis aus seiner Vergangenheit…

Mitreißend, raffiniert und hochspannend: Das neue Abenteuer um den mysteriösen Meisterdieb ZERO.

 

Meine Rezension: Fast genau ein Jahr mussten wir Leser auf die Fortsetzung des Jugendromans »Secret Zero – Das Spiel beginnt« von Morgan Dark warten. Nun ist er endlich da und ich habe mich sofort auf ihn gestürzt. Die Erwartungen meinerseits waren sehr hoch, war der Vorgängerband doch eins meiner absoluten Lesehighlights in 2018.

Das Cover von »Secret Zero –Der Doppelgänger«  präsentiert sich genauso minimalistisch, wie der Vorgängerband. Schlichtes weiß statt schwarz, mit einer goldenen Maske als Bildmittelpunkt, darunter in goldenen Buchstaben der Titel: »SECRET ZERO  Der Doppelgänger«. Ein perfektes Gegenstück zum Ersten Band. Ebenso schlicht, wirkt das Cover in seiner Klarheit nicht minder Edel. Ein echter Hingucker mit hohem Widererkennungswert! Das Buch fällt auf und hebt sich mit seinem Pendant von jedem Bücherstapel ab.

Inhaltlich schließt der Roman direkt an den Vorgängerband an. Das Geheimnis um die Identität unseres geliebten Meisterdiebes, ZERO wurde ja bereits im Ersten Band gelüftet, doch nun überrascht uns die Autorin mit einem mysteriösen Doppelgänger, ONE genannt, welcher ZERO erpresst und ihm scheinbar immer wenigstens einen Schritt voraus ist. Um seine Freundin Miranda zu befreien muss Kyle ganz schön in die Trickkiste greifen. Doch ich will euch nicht zu viel verraten. Freut euch auf alte Bekannte und neue Rivalen. Auch mit Dimitri Cooper, dem besten Detective von ganz Los Angeles wird ZERO wieder zu tun haben, aber ganz anders als ihr vielleicht denkt.

Feinde werden zu Verbündeten, längst verloren geglaubte Erinnerungen kehren zurück und plötzlich ist nichts mehr wie es war. Ein Verwirrspiel per Exzellenz und es ist noch nicht vorbei, denn wenn ich die letzten Sätze des Buches richtig interpretiere, dann wird es zu meiner großen Freude auch noch einen dritten Band geben.

Auch diesen Band habe ich mit Begeisterung gelesen. Allerdings baut sich die Geschichte langsamer auf um zum Ende hin sein volles Potenzial zu entfalten. Die Schreibweise ist bildlich und fließend, die Figuren sind gut ausgearbeitet und ich fühlte mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten. Trotzdem fand ich Band Eins einen Ticken besser.

Fazit: Spannend, überraschend, mystisch – eine gelungene Fortsetzung. Ich freue mich bereits auf den Folgeband. Klare Leseempfehlung von mir.

4,5 von 5 Sterne

Eure Catherine

Reihen-Info

  1. Secret Zero – Das Spiel beginnt
  2. Secret Zero – Der Doppelgänger

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Produktinformation

Morgan Dark – Secret Zero – Band 2 Der Doppelgänger – Roman

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg; Deutsche Erstausgabe 05.03.2019

ISBN: 978-3-407-74961-1

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

Preis: 16,95 €

 

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Diana Gabaldon – Die Hand des Teufels – Drei Lord John – Kurzromane

Klapptext: Den Millionen Fans von Diana Gabaldons Highland Saga ist Lord John Grey seit langem bestens bekannt. Von den Lesern als treuer Freund des Helden Jamie Fraser geschätzt und geliebt, werden seine Auftritte in jedem neuen Roman mit Begeisterung erwartet. Doch auch zwischen seinen Erlebnissen in der Welt von Jamie und Claire führt der englische Offizier im London des 18. Jahrhunderts ein faszinierendes Eigenleben! – In diesen drei fesselnden Kurzromanen hat Lord John eine Reihe von dramatischen Abenteuern zu bestehen – und sieht sich sogar mit einer übersinnlichen Mordserie konfrontiert… Nervenkitzel garantiert! Brillant erzählt, temporeich und von gewohnt hinreißendem Humor. Typisch Diana Gabaldon!

Meine Rezension: In »Die Hand des Teufels« findet der Leser drei amüsant, fesselnde  Kurzromane in denen Lord John Grey sein volles kriminalistisches Potenzial als Ermittler offenbart. Mit Geschick, Witz und Intelligenz löst er so manch kniffligen Fall. Die Geschichten spielen zu einer Zeit, als Jamie Fraser seinen Strafdienst in Helwater ableistet aber abseits des Geschehens. Dennoch taucht er hin und wieder in den Erzählungen auf.

Lord John und die Flammen der Hölle – Lord Johns Ermittlungen führen ihn in die höchsten Kreise des englischen Adels und damit zu einer geheimnisvollen Bruderschaft, welche bei ihren Initiationsritualen selbst vor Mord nicht zurückschrecken.

Lord John und der magische Pakt – Die Geschichte um den Sukkubus ist äußerst schlüpfrig und amüsant. Ich hatte beim Lesen wahrlich meine Freude. Hier mischt sich Aberglaube per Exzellenz, mit alten Mythen und Legenden zu einer Saga zusammen, in der die holde Männlichkeit wahrhaftig Angst davor hat, das eine Dämonin sie zum Sex verführt, um ihren Samen zu rauben. Köstlich, einfach köstlich!

Lord John und der Geistersoldat – Neben der eigentlichen Geschichte gefallen mir in dieser Erzählung  besonders all die intimen, bitter süßen Momente die Lord John, in seinen Briefen an Jamie, mit dem Leser teilt. Hier zeigt sich einmal mehr, dass Jamie ein fester Bestandteil in seinem Leben ist und seine Liebe zu ihm, Grey zu einem besseren Menschen macht.

Mir haben die einzelnen Geschichten sehr gut gefallen und ich hatte viel Freude beim Lesen.  Mit witzig schlagfertigen Dialogen und in gewohnt bildlich, brillanter Schreibweise nimmt mich die Autorin mit und lässt mich zusammen mit dem sympathischen Lord John Grey fesselnde Abenteuer, mit einem Hauch Dramatik und Aberglaube, bestehen. Ich möchte mehr davon lesen.

Fazit: Charmant, humorvoll und äußerst unterhaltsam präsentieren sich die drei Geschichten um den englischen Offizier Lord John Grey. Eine gelungene Ergänzung der Outlander – Saga und daher besonders für Fans interessant. Klare Leseempfehlung von mir!

4 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Produktinformation

Diana Gabaldon – Die Hand des Teufels – Drei Lord-John-Kurzromane

Taschenbuch: 416 Seiten

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag, Deutsche Erstausgabe Juli 2006

ISBN: 978-3-442-36561-6

Preis: 8,00 €

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Kathryn Taylor – Dunmor Castle – Das Licht im Dunkeln – Roman

Klapptext: Kennt sie diesen Ort? Im Auftrag ihres Chefs fährt die junge Designerin Lexie in Irlands sturmumtosten Norden: Sie soll Dunmor Castle zum Renovieren vorbereiten. Das einst hochherrschaftliche Anwesen und seine Umgebung kommen ihr seltsam vertraut vor. War sie als kleines Kind bereits hier? Schon lange sucht Vollwaise Lexie nach Hinweisen auf ihre Vergangenheit. Als die Erinnerungen Stück für Stück zurückkehren, muss sie bald gegen quälende Albträume kämpfen. Trost und Hilfe findet sie ausgerechnet bei Grayson, Sohn des Hauses und ihr beruflicher Gegenspieler. Kann sie ihm wirklich trauen?

Meine Rezension: »Dunmor Castle – Das Licht im Dunkeln« ist ein sehr atmosphärischer und super spannend erzählter Roman. Kathryn Taylor schafft es mal wieder mich auf Anhieb mit ihrem bildlichen Schreibstil in ihren Bann zu ziehen. Die Geschichte erzählt sich flüssig, lässt sich sehr angenehm lesen und setzt das Kopfkino perfekt in Gang. Ich bin sofort mittendrin im wunderschönen Irland und begleite Lexie auf ihrer abenteuerlichen Reise.

Eigentlich hätte es ganz einfach für Lexie werden sollen. Im Auftrag ihres Chefs fährt sie in Irlands rauen Norden um eine Burg zu Besichtigen und mit der Ausarbeitung ihrer Entwürfe für die Renovierung zu beginnen. Doch statt sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren kehren bereits in der ersten Nacht, welche sie in der kleinen irischen Pension verbringt, ihre Alpträume aus Kindertagen zurück und lassen sie schlafwandelnd auf den nächtlichen Gassen Irlands umherirren. Es ist pures Glück, dass sie nicht unter die Räder eines heranbrausenden Autos gerät, da der Fahrer geistesgegenwärtig das Lenkrad herumreist. Verwirrt lässt sie sich von dem Fremden Mann in ihre Pension zurückfahren. Doch der neue Morgen bringt nicht weniger Verwirrungen als die letzte Nacht. Die Wirtin scheint sie nicht ausstehen zu können und auch sonst geht einiges schief. Endlich auf dem Castle angekommen schneit sie in ein Familiendrama in das ihr Retter von letzter Nacht genauso involviert ist, wie ihr Klient. Und zu allem Überfluss scheint sie einem riesigen Familiengeheimnis auf der Spur zu sein. In was ist Lexie da nur hereingeraten?

Was mir besonders an dem Roman gefällt ist neben dem mystischen, die dramatische Komponente. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage was damals wirklich mit Lexies Mutter geschah durch den Roman. Kam sie ums Leben oder ging sie einfach fort? War es ein Mord? Ein Unfall oder gar Selbstmord? Doch keine meiner Fragen wird in diesem Band beantwortet. Auch wenn Teile von Lexies Erinnerung zurückkehren, so sind sie doch nur Bruchstückhaft und offenbaren dem Leser nicht  das Geheimnis um Dunmor Castle.

Nach einem super spannenden Ende und mega Cliffhanger – mein Herz rast immer noch – heißt es nun gespannt auf die Fortsetzung warten »Dunmor Castle – Der Halt im Sturm« erscheint am 30. August 2019.

Fazit: Wunderschöner Roman  mit dramatisch-kriminalistischen Touch, voller Gefühl, Leidenschaft und atemberaubender Spannung.  Klare Leseempfehlung von mir!

5 von 5 Sterne

Eure Catherine

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Unbezahlte Werbung wegen Markennennung! / Vielen herzlichen Dank an @BasteiLübbe und die #lesejury für die Zusendung des Manuskripts! 

Produktinformation

Kathryn Taylor – Dunmor Castle – Das Licht im Dunkeln  – Roman

Taschenbuch: 352 Seiten

Verlag: Bastei Lübbe 1. Aufl. 2019

ISBN: 978-3-404-17814-8

Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Preis: 10,00 €

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